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"Erfundener Krieg": Falscher Wikipedia Artikel erst nach fünf Jahren aufgeflogen

Ein Artikel auf Wikipedia zum Krieg zwischen Portugal und einem indischen Reich im 17. Jahrhundert wurde jetzt, nachdem er knapp fünf Jahren online war, als komplette Erfindung entlarvt.

Der Eintrag zum "Bicholim-Konflikt" war dabei sogar als guter Artikel ausgezeichnet. Doch ein Autor der Plattform hegte Zweifel und stellte Nachforschungen an. So kam der Fall ans Licht.

Mittlerweile ist der Eintrag auf Wikipedia gelöscht und auf einer anderen Website, die sich mit falschen Einträgen bei Wikipedia befasst, als fiktiver Krieg geführt.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Krieg, Wikipedia, Artikel
Quelle: www.20min.ch

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.01.2013 16:17 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+47 | -2
 
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Das zeigt mal wieder, dass man stets neben Wikipedia, die sehr gute Dienste leistet, noch weitere Quellen zu Recherchezwecken nutzen sollte.
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09.01.2013 16:36 Uhr von Slaydom
 
+11 | -1
 
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Den Krieg hab ich mir sogar durchgelesen, man sollte echt öfter mal die Quellen checken^^
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09.01.2013 17:17 Uhr von the_reaper
 
+66 | -2
 
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der wikipedia-artikel zur stadt "bielefeld" ist auch noch online, obwohl jeder weiß, dass die stadt gar nicht wirklich existiert.
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09.01.2013 17:36 Uhr von Schwertträger
 
+8 | -1
 
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@lamour200:
Nein. So einfach jeder kann nicht auf Wikipedia schreiben.
Das ist sogar mittlerweile ein Problem, da sich auf Wikipedia eine Kerntruppe zusammengefunden hat, die ihnen missliebige Autoren rausekelt, nur weil die evtl. Artikel richtigstellen möchten, die diese Kerntruppe verfasst hat. Da muss sich dringend etwas ändern. Man findet via Google einiges dazu.

Ansonsten sind Artikel, die nur von einer Person geschrieben wurden, meist auf Grund der Intelligenz und der Bildung des Durchschnitts weniger zutreffend und/oder weniger genau als solche, die von mehreren Personen zusammengetragen wurden.
Am wenigsten fallen solche Fake-Einträge natürlich dort auf, wo wenig Leute diese Dinge nachlesen bzw. wenig Leute mit eigenem Hintergrundwissen diese Dinge nachschlagen.
Bei vielen anderen Einträgen gibt es eine große Anzahl Leser, die bei falschen oder verdächtigen Zeilen stutzig werden und nachbohren. Bei so einem speziellen Thema sind das logischerweise viel weniger.
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09.01.2013 18:21 Uhr von gsxacl
 
+2 | -3
 
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Und was hat das mit High-Tech zu tun?
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