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Beate Zschäpe darf jetzt ohne Trennscheibe mit ihren Anwälten sprechen

Richter am Oberlandesgericht München haben der mutmaßlichen Rechtsterroristin Beate Zschäpe Erleichterungen in ihrer Untersuchungshaft eingeräumt. So darf sie beispielsweise künftig ohne Trennscheibe mit ihren Anwälten sprechen.

Auch werden die Briefe zwischen ihr und ihren Verteidigern nicht mehr gelesen. Nach Ansicht des Gerichts besteht der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) nicht mehr, daher sei nicht zu befürchten, dass sich Zschäpe in ihrer Zelle terroristisch betätige.

Beate Zschäpe ist wegen Beteiligung an zehn Morden, zwei versuchten Morden sowie Brandstiftung angeklagt. Ob die Anklage zugelassen wird, ist aber noch nicht entschieden.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Haft, Beate Zschäpe, Erleichterung
Quelle: www.mdr.de

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