08.01.13 16:05 Uhr
 1.347
 

Britischer Wetterdienst gibt bei Erderwärmung Entwarnung

Der britische Wetterdienst hat seine bisherigen Prognosen für einen weltweiten Temperaturanstieg abgesenkt. Es sei immer unwahrscheinlicher, dass überhaupt ein Temperaturanstieg weltweit stattfinden wird. Der Wetterbericht geht bis 2017 lediglich von einem Anstieg von 0,43 statt 0,8 Grad Celsius aus

Die Temperatur von 2010 bis 2012 sei laut Global Warming Policy Foundation (GWPF) weltweit nicht gestiegen. Die in der Vergangenheit aufgestellte Prognose bis 2017, so die Stiftung, werde sich nicht bestätigen. Eine Fehlerquote von plus minus 0,15 Grad Celsius seien einkalkuliert.

Als neueste Maßnahme will die EU den Ausstoß von Stickstofftrifluorid stärker eindämmen, da dieses Treibhausgas 17.000 mal so stark wie CO² sei. Stickstofftrifluorid wird zur Produktion von Solarzellen und Fernseher verwendet.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Sag_mir_Quando_sag
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Entwarnung, Erderwärmung, Wetterdienst
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Russischer Raumtransporter verloren
Studie: Religiöse Rituale wirken auf unser Gehirn wie Drogen
Australien: Massensterben von Korallen im Great Barrier Reef

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
08.01.2013 16:05 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+8 | -1
 
ANZEIGEN
Also zum einen hat auch hier wieder einmal Hamlet die Regie geführt und es erinnert an den Wahnsinn mit den Energiesparleuchten: Die Solarzellenproduktion ist angekurbelt worden, um den Rechtsgrund der EEG-Umlage einzudämmen: das CO². Die Solarzellenproduktion produziert aber selbst ein im Vergleich zu dem Rechtsgrund 17.000fach starkes Treibhausgas, um einen Zustand zu beheben, der sich mit Wirtschaftsmathematik errechnet vielleicht einmal ergeben würde. Mathematische Verblendung.
Kommentar ansehen
08.01.2013 16:26 Uhr von ptahotep
 
+2 | -6
 
ANZEIGEN
@Sag_mir_Quando_sag
Und was wäre die Alternative gewesen?
Weitere AKW bauen?
Weitere Kohlenkraftwerke?
Weitere Gaskraftwerke?
Oder die Energie die jetzt noch nutzbar ist dazu verwenden um neue, vielleicht bessere Energiequellen nutzbar zu machen und sich so Luft zu verschaffen um eine Möglichkeit zu finden um radioaktives Material so einigermaßen sicher und verantwortungsvoll einzulagern?
Oder am besten jedem den Strom abdrehen.. dann braucht es auch keine Enrgiegewinnung mehr.
Kommentar ansehen
08.01.2013 17:01 Uhr von Rychveldir
 
+3 | -6
 
ANZEIGEN
Originalquelle: http://www.metoffice.gov.uk/...

1. Es steht dort kein Wort, von keine Erwärmung
2. Es ist normal Vorhersagen zu korrigieren
3. Es ist bekannt, welche Mechaniken gerade gegenwirken (La Nina z.B.)
4. Von Entwarnung ist dort nicht die Rede
5. Was ist die Quelle der Vergleichsgrafik? Sie ist nicht angegeben. Gleiches Design muss nicht heißen, dass sie damals für den selben Zweck verwendet wurde...
Kommentar ansehen
08.01.2013 17:06 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
@ptahotep

Ich selber bin für die Energiewende und zwar aus außenpolitischen Gründen. Und man kann nur jede Bewegung in Richtung erneuerbare Energien befürworten.

Von Akws halte ich nicht viel, bin aber der Ansicht, man sollte eins oder zwei behalten, damit man "mitreden" kann.

Bei den Kohlekraftwerken halte ich es für sinnvoll, daß man für eine Notversorgung eine Reihe Kraftwerke aufrechterhält bzw. effizienter gestaltet.

Tja, und bei Gaskraftwerken begibt man sich ja in neue Abhängigkeiten.

"Oder die Energie die jetzt noch nutzbar ist dazu verwenden um neue, vielleicht bessere Energiequellen nutzbar zu machen und sich so Luft zu verschaffen um eine Möglichkeit zu finden um radioaktives Material so einigermaßen sicher und verantwortungsvoll einzulagern?" (ptahotep)
Das kapier ick nicht.

"Oder am besten jedem den Strom abdrehen.. dann braucht es auch keine Enrgiegewinnung mehr." (ptahotep)
Auf jeden Fall erübrigt sich dann die Legitimation für eine Zwangs-GEZ-Gebühr.

Aber Scherz beiseite: Ist es nicht widersprüchlich, zum einen Wasser zu predigen, aber dann Stroh-Rum zu trinken?
Das ist nämlich der Fall bei einem 17.000fach stärkeren Treibhausgas.

Und mein Kernanliegen ist gar nicht so sehr das Energiethema, sondern das bereits stattfindende "Geo-Engineering", das seine Legitimation daraus zieht, daß die Erde durch eine drastische Erhöhung der Welttemperatur bedroht sei.

Nehmen wir einmal an, daß es ein verdecktes Projekt am Himmel gibt. Dabei stellt sich die Frage, wie dies durch die Verwaltungsstrukturen legalistisch geschleust wird. Denn auch verwaltungsintern wird man die Ausgaben juristisch legitimieren müssen.

Ein Einblick in die verwaltungsinternen Abläufe für Mordaufträge der CIA gibt eine Idee, wie ein solches "Geo-Engineering"-Programm verwaltet sein könnte:

"Armin Krishnan: Selbstverständlich gibt es für die CIA und das US-Militär strenge Regeln, nach denen sie tödliche Gewalt einsetzen dürfen. Die Amerikaner haben eine überaus legalistische Denk- und Vorgehensweise. Was immer die Regierung oder das Militär unternimmt – es überprüft üblicherweise ein Jurist zuerst, ob es auch legal ist. Wenn die CIA in neutralen Staaten töten will, dann muss es zuerst eine juristische Überprüfung geben. Der Chef-Jurist der CIA bekommt dann ein etwa fünfseitiges Dossier über jede Zielperson. Die resultierende Todesliste muss ebenfalls vom Nationalen Sicherheitsrat abgesegnet werden. Der Präsident hat ein Veto-Recht. Der Kongress hat ebenfalls Einsicht in die Todeslisten."
aus: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/...

Armin Krishnan ist US-Sicherheitsforscher. Literatur dazu: http://www.jpc.de/...

Das 17.000fach wie CO² starke Treibhausgas ist deshalb so interessant, weil die Widersprüchlichkeit im öffentlichen Agieren so krass ist.

Und alle haben den Mund gehalten.
Kommentar ansehen
08.01.2013 19:12 Uhr von blaupunkt123
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Jetzt werden sie aber bald Probleme von den Regierungen bekommen....

Nicht das die ganzen Umwelt und Ökosteuern noch unnötig werden...
Kommentar ansehen
08.01.2013 19:26 Uhr von r3c3r
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Weniger Erderwärmung != weniger CO² Ausstoß.

Das sich die Erde erwärmt kann ja keiner bestreiten, dass ist ja quasi ein regelmäßiger, natürlicher (!) Effekt der auf der Erde auftritt.
Klar ist, dass wir dennoch alles tun sollten um den Effekt nicht zu beschleunigen.

Ich kann auch echt nicht einschätzen wieviel Schadstoffe aus der Industrie kommen, aber ich denke _wenn_ jeder Haushalt eigenen Strom durch Solaranlagen herstellen könnte (Betonung liegt auf könnte, es ist klar das es NIEMALS passieren wird), würde wesentlich weniger Schadstoffe in der Umwelt landen.
Die Herstellung der Anlagen sowie das wegfallen der meisten Kraftwerke würde dennoch recht schnell in einer positiven Bilanz bzgl. Treibhausgase enden.

Wobei die Industrie ja nichtmal der größte Verschmutzer ist.
Kommentar ansehen
08.01.2013 20:17 Uhr von Again
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Beim britischen Wetterdienst liest sich das ganze aber nicht so dramatisch ^^

http://www.metoffice.gov.uk/...

"Aber Scherz beiseite: Ist es nicht widersprüchlich, zum einen Wasser zu predigen, aber dann Stroh-Rum zu trinken?
Das ist nämlich der Fall bei einem 17.000fach stärkeren Treibhausgas."
Kommt immer darauf an, wieviel freigesetzt wird, wo es absorbiert, wie die Verweildauer in der Atmosphäre aussieht etc.
Kommentar ansehen
08.01.2013 20:30 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
"(...)wie die Verweildauer in der Atmosphäre aussieht etc. " (Again)
Ja, darüber wurde nichts berichtet. Dennoch meint die EU-Kommission etwas gegen Stickstofftrifluorid tun zu müssen. Immer in Bezug auf die CO²-Ideologie gesehen.
Kommentar ansehen
08.01.2013 20:32 Uhr von Again
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Sag_mir_Quando_sag:
Bei Wiki steht ein bisschen was. Scheint tatsächlich stark zu steigen (10% pro Jahr) und könnte problematisch sein.

Und was ist die CO2-Ideologie?

[ nachträglich editiert von Again ]
Kommentar ansehen
09.01.2013 15:55 Uhr von daguckstdu
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Zitat Wiki: "Der Weinanbau wurde in den siebziger Jahren von neuem gestartet, begünstigt durch die globale Erwärmung, welche viele Teile von Sussex, Kent, Essex, Suffolk und Cambridgeshire trocken und warm genug gemacht hat, um Wein von höchster Qualität herzustellen. Die ersten britischen Weine wurden durch die süßen deutschen Weine wie Liebfrauenmilch und Hock beeinflusst, in den siebziger Jahren sehr populär, und waren einfach gemischte Weißweine und süße Rotweine, die cream wine (creams) genannt wurden. Der größte Weinbau in England wird in Denbies Wine Estate in Surrey betrieben, welcher 265 Acres Wein besitzt und ein Besucherzentrum, das ganzjährig geöffnet ist."

http://de.wikipedia.org/...
Kommentar ansehen
09.01.2013 16:34 Uhr von Rychveldir
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Bzgl. Stickstofftriflourid:

"Insgesamt wurden 2008 ungefähr 4000 Tonnen Stickstofftrifluorid produziert. Der weltweit mit Abstand größter Hersteller von Stickstofftrifluorid ist das amerikanische Chemieunternehmen Air Products & Chemicals Inc.. Würde die gesamte Stickstofftrifluoridjahresproduktion in die Erdatmosphäre entlassen, entspräche der hierdurch erzeugte Treibhauseffekt dem, der durch die Freisetzung von ungefähr 67 Mio. Tonnen CO2 erzeugt würde.[14]"

Zum Vergleich CO2:
"Die anthropogenen, das heißt vom Menschen verursachten, Kohlenstoffdioxid-Emissionen betragen jährlich circa 36,3 Gigatonnen[21] und sind nur ein kleiner Anteil des überwiegend aus natürlichen Quellen stammenden Kohlenstoffdioxids von jährlich etwa 550 Gigatonnen.[22]"

Selbst wenn man also saemtliches Stickstofftriflourid in die Atmosphäre pumpte, was bei weitem nicht passiert, so wäre der direkte Effekt auf die Einstrahlung ca 500 mal schwächer, als der des ausgestoßenen CO2. Wenn der Ausstoß wirklich drastisch zunimmt, dann sind Reglementierungen evtl. sinnvoll. Aber der alleinige Hinweis auf den Faktor 17.200 entkräftet wie man sieht überhaupt nichts. Dazu kommt noch, dass die Produktion der Zellen einmalig ist, während ihres Betriebes wird das Gas nicht mehr erzeugt. Dagegen erzeugt ein Kohlekraftwerk CO2 in jeder Sekunde, in der es Energie erzeugt (UND während es gebaut wird natürlich auch. Und dann vielleicht dank verbauter elektronik auch noch Stickstofftriflourid!)
Kommentar ansehen
10.01.2013 00:43 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
"Der Weinanbau wurde in den siebziger Jahren von neuem gestartet, begünstigt durch die globale Erwärmung, welche viele Teile von Sussex, Kent, Essex, Suffolk und Cambridgeshire trocken und warm genug gemacht hat, um Wein von höchster Qualität herzustellen. " (daguckstdu)

"The Romans introduced wine making to the United Kingdom, and even tried to grow grapes as far north as Lincolnshire. Winemaking continued at least down to the time of the Normans with over 40 vineyards in England mentioned in the Domesday Book, although much of what was being produced was for making communion wine for the Eucharist."
aus: http://en.wikipedia.org/...
Kommentar ansehen
10.01.2013 00:57 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
"Aber der alleinige Hinweis auf den Faktor 17.200 entkräftet wie man sieht überhaupt nichts." (Rychveldir)
Sicherlich im Vergleich zu den 67 Mio. Tonnen CO² gemeint.

Die Gegenüberstellung von menschlich verursachten 36,2 Gigatonnen CO² zu den natürlich verursachten ca. 550 Gigatonnen CO² geben eine gute Relation, um den menschlichen Einfluss auf die CO²-Gesamtproduktion zu visualisieren.

Wenn man dann noch die Bedeutung der Sonne bei der Wolkenproduktion berücksichtigt, müsste man schon konkretisieren können, warum ausgerechnet die 36,2 Gigatonnen CO² von solch einer Relevanz sind, daß man deren Anteil mit drastischen Einschnitten im Alltag reduzieren muß.

Während die LED-Lichter anscheinend recht umweltfreundlich zu sein scheinen, ist dies bei den energiesparenden Leuchtstoffbirnen ja wohl nicht der Fall. Die Frage, die sich daraus ergibt, ist, warum die CO²-Frage zu drängend ist, daß man solche Entwicklungen hinnehmen soll. Es kann doch nicht sein, daß sich Umweltthemen nur noch auf das CO²-Thema reduzieren.
Kommentar ansehen
10.01.2013 08:15 Uhr von Again
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ Sag_mir_Quando_sag:
"Sicherlich im Vergleich zu den 67 Mio. Tonnen CO² gemeint."
Was meinst du?

"Die Gegenüberstellung von menschlich verursachten 36,2 Gigatonnen CO² zu den natürlich verursachten ca. 550 Gigatonnen CO² geben eine gute Relation, um den menschlichen Einfluss auf die CO²-Gesamtproduktion zu visualisieren. "
Nein. Um den Einfluss zu visualisieren sollte man einfach den Anstieg des CO2 in der Atmosphäre betrachten.

" warum ausgerechnet die 36,2 Gigatonnen CO² von solch einer Relevanz sind"
Weil diese den CO2-Wert nach oben treiben.

"Es kann doch nicht sein, daß sich Umweltthemen nur noch auf das CO²-Thema reduzieren. "
Ja, das wäre schlecht. Aber man kümmert sich auch um andere Dinge. Geht sogar aus deiner News hervor.
Kommentar ansehen
10.01.2013 13:52 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
10.01.2013 19:13 Uhr von Again
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
^^
Was für ein Rosinenpicker. Ja, 1998 war ein extrem warmes Jahr. Deswegen eine Erwärmung zu verneinen ist aber dumm.

Refresh |<-- <-   1-16/16   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kein Forum für Vollverschleierung, Kritik an "Anne Will"-Sendung
Besucher empört über muslimischen Infostand auf Weihnachtsmarkt
Bundesstaat New Mexiko/USA: Lehrerin bewertete Schüler für Sexleistungen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?