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Japan zeigt, wo es lang geht: Reduzierung der Staatsschulden durch Inflation

Japan fährt eine Mehrfach-Strategie, um seine Probleme zu lösen: Die japanische Zentralbank weitet die Geldmenge allein für Januar um 113 Milliarden Dollar aus und die Regierung kauft massiv ESM-Bonds, um den Yen-Kurs zu stützen.

Die Entwicklungen in Japan werden als Vorläufer für die restliche Finanzwelt gesehen. Kritik kommt aus den USA, die grundlegende Reformen in der japanischen Wirtschaft fordern. Japan kann sein Verschuldungsproblem offensichtlich nur noch über eine Währungsabwertung in Griff bekommen.

Der politisch gewollte Kursverfall führt zu massiven Kapitalimporten, was die Gefahr einer erneuten Finanzblase schürt. Der Kurs des Yen wird vermutlich weiter fallen und die neuen Investoren veranlassen, ihr Geld wieder abzuziehen. Eine neue Pleitewelle würde die Wirtschaft zusätzlich belasten.


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WebReporter: Sag_mir_Quando_sag
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Japan, Inflation, Reduzierung, Staatsschulden
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2013 14:36 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Der japanische Finanzminister Taro Aso ist selbst Zocker bei diesem Konzentrationsspiel. Durch Manipulation der Währung sollen gezielte Blasen induziert werden, um die Staatsschulden zu Lasten der Privatwirtschaft zu reduzieren. Die absehbare Pleitewelle ist einkalkuliert und dient dem kybernetischen Transfer politischer Lasten der Vergangenheit auf die heutige Bevölkerung Japans. Einige der pleitegehenden Firmen werden in der Vergangenheit vom Staat profitiert haben. Kontrollierte Sprengung.
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08.01.2013 14:52 Uhr von Jolly.Roger
 
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Kommt daher nicht auch das Wort "Harakiri"?

Ich bin ja auch Kapitalist weil Freiberufler, aber langsam sollten einige Leute doch echt zur Erkenntnis kommen, dass der Kapitalismus in seiner jetzigen Form nicht wirklich funktioniert und mal wieder auf ein einziges Ziel hinläuft: Revolution des Proletariats.
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23.01.2013 13:11 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"Der Bundesbank-Präsident schaut mit großer Sorge nach Japan. Die neue Regierung in Tokio übe unverhohlen Druck auf die Notenbank aus und fordert eine aggressivere Geldpolitik. Das könnte das Institut die Autonomie kosten."
http://www.handelsblatt.com/...

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