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Berliner Flughafen-Debakel lässt Deutschland in der Welt als Lachnummer erscheinen

Der Nimbus des fleißigen Deutschen muss immer mehr Kratzer hinnehmen. Die Welt lacht derzeit über das Debakel, das sich um den neuen Hauptstadtflughafen ergibt. Die Klatschpresse von China bis in die USA zerreißt sich förmlich über "Wowi´s Fluchhafen".

Die Eröffnung des Flughafens BER ist nun schon zum vierten Mal nach hinten verschoben worden und soll nun frühestens 2014 gefeiert werden. "Das Projekt ist zu einer Art nationalem Witz geworden in einem Land, das sich mit Effizienz und Pünktlichkeit rühmt", so die "New York Post".

Die "New York Times" spricht von einem nicht enden wollenden Debakel. Das "Wall Street Journal" äußerte, dass der Flughafen Deutschland zu einer Lachnummer hat werden lassen. Die französische Tageszeitung "Libération" sprach von einem Schiffbruch, der sich in Berlin abspiele.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Flughafen, Debakel, Peinlichkeit, BER
Quelle: www.n-tv.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2013 13:55 Uhr von jpanse
 
+14 | -0
 
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Die haben alle Recht...
Peinlich sowas....
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08.01.2013 14:06 Uhr von ThomasHambrecht
 
+8 | -0
 
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Leider nicht das einzigste Objekt.
Egal ob ein Theater in Stuttgart wo Bühnpulte nicht zusammenpassen und Zuschauer nicht auf die Bühne blicken können, Hamburgs Elbharmonie - oder die nachträglich auftretenden Mängel bei der Planung bei S21.

Das Problem besteht meiner Ansicht nach darin, dass man die Ausschreibung von talentlosen Planungsbüros machen lässt, wo offensichtlich nur Tüten und Flaschen sitzen. Hinzu kommt die Unfähigkeit des Auftraggebers korrekt zu formulieren, was er denn gerne hätte - und das Planungsbüro interessiert es auch nicht.
Die daraufhin eingeholten Preise der Fachfirmen beziehen sich dann auf absolute Fehlplanungen. Die Firmen stellen dann whärend des Bauens fest, dass die Schnittstellen nicht stimmen und dann kommt die Preisexplosion, weil man alles völlig umbauen muss.
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08.01.2013 15:06 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+3 | -0
 
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Das Problem mit dem Flughafen ist, daß er politisch belastet ist. Man wollte unbedingt diesen Flughafen und hat alles, was ihn verhindern könnte, aus dem Weg geräumt. An die eigentliche Bauphase hat niemand gedacht. Man meinte, das baut sich von selbst.

Eine gewisse Parallele gibt es dabei zur Elbphilharmonie. Die wollte von Beust ja auch unbedingt. Dies hat er ja erst kürzlich betont. Ihm war die Umsetzung ziemlich egal.

So wird der Bevölkerung - und dazu gehören nicht nur der Steuerzahler, sondern auch der Transferzahlungsempfänger und allgemein der normale Konsument - immer wieder von der Politik Kosten aufgedrückt, deren Ursache meist nur den politischen Entscheidungsträgern bekannt ist.

Dazu gehören in Deutschland die Elbphilharmonie, der Berliner Hauptbahnhof, Stuttgart21 und eben dieser Flughafen bei Berlin. Auch der Schloßplatz in Berlin wird ein solches Projekt werden. Irrationalität wird politisch offensichtlich mit Hilfe von Bauprojekten zugekleistert, so daß eine Verkörperung die Irrationalität aufnehmen soll.

Es gibt soviele Leute, die irgendwelche Projekte im Kopf haben, diese aber nicht umsetzen dürfen und können. Die Frage ist, warum wurden ausgerechnet die oben genannten umgesetzt.
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08.01.2013 16:03 Uhr von generalviper
 
+3 | -0
 
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So wie sie Flughäfen planen, oder planen lassen, so regieren sie auch ^^

Aber da ja bald wieder 50% der Deutschen fleissig ihr Kreuzchen bei den richtigen machen werden, und die anderen 50% sich wundern, warum sowas gewählt wird, kann man eh nur noch mitleidig mit dem Kopf schütteln.

Hoffentlich bleiben die Millionen wenigstens bei deutschen Firmen hängen, dann sind die Steuergelder wenigstens nicht umsonst ausgegeben worden...
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08.01.2013 17:15 Uhr von derSchmu2.0
 
+1 | -0
 
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Ein Zeichen der Zeit in Deutschland...Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Qualität nimmt schon seit Jahren stetig ab...der deutsche Mischel wurde mit der Zeit darauf bedacht stets kleinere Brötchen zu backen. Das zermürbt ihn. Große Sprünge werden nicht mehr gemacht oder wenn, dann nur noch dahingeschludert. Das zieht sich durch alle Schichten von unten bis nach Oben. Die eigentliche Produktivität nimmt ab, die Umverteilung dagegen zu. Ja warum sollte man da auch mit zupacken?
Da muss ein Wandel her, der wieder zurückgeht, ansonsten wird Deutschland zu einem verkommenen Billiglohnland, indem Innovationen auf dem Nullstand rutschen. Wenn wir da angekommen sind, benötigen wir Jahzehnte oder gar Jahrhunderte der Entwicklung, wie sie China schon hinter sich hat, um dann wieder weiter oben mitschwimmen zu dürfen...

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