08.01.13 08:33 Uhr
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Benziner oder Diesel kaufen? Neuer Test mit "niederschmetterndem" Ergebnis

Geht es um die Frage, ob man einen Benziner oder Diesel als Neuwagen kauft, so sind die Deutschen in zwei fast gleich große Lager aufgeteilt. Alternative Antriebe fristen dagegen nur ein Randdasein. Eine Fachzeitschrift hat jetzt nachgerechnet, ob sich eher ein Diesel oder ein Benziner lohnt.

Und das Ergebnis ist, so die Zeitschrift, "niederschmetternd" für den Diesel. Bei nur drei von zehn Vergleichspaarungen konnte der Diesel am Ende gewinnen. Einbezogen in die Rechnungen wurden sämtliche anfallenden Fixkosten.

Als Begründung für das schlechte Abschneiden der Diesel führen die Experten hauptsächlich die extreme Sparsamkeit der Benziner ins Feld. So kommt zum Beispiel ein Ford Focus EcoBoost mit weniger als sechs Litern aus.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Test, Ergebnis, Diesel, Benziner
Quelle: www.focus.de

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08.01.2013 08:40 Uhr von Mehrsau
 
+26 | -32
 
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Weniger als 6 Liter? Kontra 4,5 bei meinem 2.0TDI Golf. Alles natürlich inklusive langweiligem Fahrvergnügen. Aber anders werden die auch kaum auf die "unter 6 Liter" beim Focus kommen.

Also? Gibt´s noch andere Argumente die ein wenig schwerer wiegen? ;)
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08.01.2013 08:57 Uhr von BoltThrower321
 
+29 | -16
 
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@Mehrsau

JA gibt es.

Contra Diesel:
-teure Reparaturen; lass dir mal ein Rufilter verstopfen, Injector defekt sein oder Glühkerze abreissen....

Hast du beim Benziner nicht.

Zur News:
Bis auf die Schleichwerbung mit dem Ford leider absolutnichts aussagende News....
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08.01.2013 09:42 Uhr von Jonny0r
 
+17 | -3
 
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Da der Diesel immer Teurer wird vom Preis her, mittlerweile sind es ja kaum noch 15cent. Dazu kommen dann noch der Anschaffungspreis.
ABER ich persönlich bin noch gläubiger Diesel fahrer, Ich fahre meinen Ford Mondeo MK4 mit 5L auf der Autobahn und finde es einfach Geil das ich nur 1x die Woche Tanken muss, da ich mit einer Tankfüllung gut 1200KM fahren kann, was ich mit einem Benziner nie hinbekommen würde. In Verbindung mit Tempomat und Automatik das beste was ich mir vorstellen kann, wenn das Auto bei 2000 Umdrehungen ruhig fährt..
Aber ich muss zugeben das ich die 1L Modelle von Ford auch irgendwann mal antesten werde..

[ nachträglich editiert von Jonny0r ]
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08.01.2013 09:48 Uhr von saber_
 
+27 | -2
 
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@graf.crackula

ich weiss ja nicht was du unter einer angenehmen fahrkultur verstehst, aber ein benziner laeuft viel "weicher" als ein diesel...

@news:

eigentlich korrekt!

nehmen wir einen polo als beispiel.... 1.4 tsi vs 2.0tdi... beide selbe leistung... diesel ist knappe 2000 euro teurer...

aktueller dieselpreis: 1,44 und benzinpreis E10 1,54

vor 2 monaten hatte ich einen golf 1.4 tsi (aber den staerkeren mit 140ps) und dann einen golf 2.0tdi mit 66kw fuer je eine woche fuer die selbe strecke...

den benziner fuhr ich echt um einiges sportlicher (das dsg getriebe hat spass gemacht) und die benzinrechnung betrug 101 euro... diesel war 84 euro

die strecke war relativ genau 800 km... davon 60%autobahn und rest stadtverkehr

also 8,2liter benzin und 7,3 liter diesel auf 100 km


also ist der benziner auf 1000 km gesehen 20 euro teurer im sprit... und bei einer anfaenglichen preisdifferenz von 2000 euro faehrt man mit dem benziner ganze 100 000km guenstiger...


somit sind benziner fuer die meisten trotz hoeherer spritkosten immernoch billiger als diesel...


natuerlich haengt das vom fahrprofil des fahrers ab, aber wieviele leute kenn ich die sich einen diesel gekauft haben weil der spritverbrauch niedriger ist... am ende fahren sie dann nur in der stadt und nie mehr als 30 km am tag... und 5 mal im jahr dann langstrecke.... aber die restlichen 361 tage im jahr wird der motor nicht einmal warmgefahren....
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08.01.2013 09:56 Uhr von Jlaebbischer
 
+10 | -1
 
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Graf Crackula ist wohl noch nie mit nem Nissan Patrol GR 3.0 Turbodiesel gefahren... ;)

Zusätzlich zu dem geringen Spareffekt beim Dieselpreis kommen ja noch zwei negative Posten.

Diesel haben eine wesentlich höhere KFZ-Steuer und sollen in der Versicherung auch teurer sein, als Benziner.

Dann würde saber_ mit den 100.000 Kilometern noch nicht ganz beim neutralen Kostenfakter angekommen sein.
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08.01.2013 10:40 Uhr von Feuerfaenger
 
+8 | -1
 
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Ich fahre so 35000km im Jahr und kann kostentechnisch keinen Unterschied zwischen Benziner und Diesel erkennen. Hab vorher einen Ford Focus Benziner 1,8l gefahren und seit 2 Jahren einen Fod Focus mit 1,6l Turbo-Diesel Maschine. Was der Diesel an Sprit spart wird bei den Inspektionen und Reparaturen wieder verbraucht. 600€ für einen Partikelfilter und 200 für einen Benzinfilter. Zwischenzeitlich hatte ich auch mal einen mit LPG-Umbau. Zeitweise konnte ich den Liter LPG für unter 50 Cent bekommen. Das war zwar günstig aber auch hier fielen erhöhter Wartungsaufwand und Ärger an.
Also so richtig gerechnet hat sich für mich keine Kraftstoffart.
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08.01.2013 10:44 Uhr von Tuvok_
 
+16 | -7
 
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Graf.Crackula
hast du überhaupt schon einen Führerschein oder basieren deine Erfahrungen auf Need for Speed und GT5 ?
Zu Thema Motorlauf hör dir mal einen BMW Reihensechszylinder
im Leerlauf an. Ein Diesel läuft IMMER rauher als ein Benziner.. selbst mit Common Rail...
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08.01.2013 10:49 Uhr von SN_Spitfire
 
+10 | -0
 
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Mir kann man von positiven und negativen Gründen für oder wider Benzin und Dieselfahrzeugen kommen.
Fakt ist und bleibt aber, dass es auf das Fahrprofil eines jeden Einzelnen ankommt.
Für mich lohnt sich absolut ein Diesel, da ich täglich zur Arbeit 3km Stadt, dann 35km Autobahn und dann wieder 2km Stadt fahre. Das gleiche Abends dann zurück.
Wenn ich mit meinem 150 PS Diesel normal unterwegs bin, schnell hoch schalte und sonst alle Möglichkeiten der Spritspartechnik ausnutze, dann braucht meiner 4,8 Liter Realverbrauch.
Da ich durchaus auch mal sportlich unterwegs bin, dürfen es auch mal 6,6-6,8 Liter sein.
Bei mehr als 20.000 km im Jahr ist der Diesel deutlich günstiger. Zwar durchaus in der Versicherung und KfZ-Steuer etwas höher, aber auf die Dauer rentiert er sich trotzdem.
Vom angenehmen Cruisen in die südlichen Euroländer spreche ich da noch gar nicht.

Aber es sollte klar sein, dass ein Diesel sich nicht rentiert, wenn er nur für Stadtfahrten genutzt wird. Dafür ist ein Diesel aber auch nicht unbedingt geschaffen.
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08.01.2013 10:56 Uhr von krypton83
 
+12 | -7
 
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@ BastB

"Ein 100 PS Diesel fährt sich auf Grund des höheren Drehmoments deutlich angenehmer als ein 100 PS Benziner, was gerade für Langstrecken entscheidend ist."

GERADE für Langstrecke (also Autobahn) dürfte der Drehmomentverlauf herzlich egal sein, da man i.d.r. konstante Geschwindigkeiten fährt.

Außerdem nerven mich die Dieselfahrer mit ihrem "Diesel=Drehmoment"-Geschwätz. Das Drehmoment kommt vom Turbolader und ist bei Turbo-Benzinern genauso vorhanden, nur über ein breiteres Drehzahlband, was der Leistung zugute kommt.
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08.01.2013 10:56 Uhr von WSG_Nordland
 
+11 | -2
 
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Vergleich Diesel / Benziner kann man so einfach gar nicht anstellen. Es kommt immer darauf an was der Fahrer für Bedürfnisse / Ansprüche hat. Ich zum Beispiel fahre als Berufspendler extrem viel. Ich möchte nicht langsam unterwegs sein und trotzdem einen geringen Verbrauch haben. Ich hatte die letzten Jahre einen VW Passat VR6. Hiermit hatte ich eine monatliche Tankrechnung von ca. 850,- €. Im letzten Jahr bin ich umgestiegen auf einen Audi A5 3.0 TDI und seit dem habe ich eine monatliche Tankrechnung von ca. 400,- €. Ich denke das ist ein großer Unterschied. Die Steuern die ich jetzt mehr bezahle stören mich bei der sonstigen Ersparniss überhaupt nicht. Und wenn ich mit meinem A5 zügig unterwegs bin liegt bei Durchschnittsverbrauch bei ca. 7,5 - 7,8 Litern. Ich denke das ist für einen 6-Zylinder mit 240 PS mehr als in Ordnung. Wenn ich auf das Fahrvergnügen verzichte und es richtig chillig angehen lasse bekomme ich den Verbraucht sogar auf 5,8 Liter runter und in diese Region wird ein 6-Zylinder Benziner nicht mal annährend komme. Wenn man jetzt natürlich nur die Fahrzeuge mit einander vergleicht, welche Hubraum wie ne Tüte Milch haben, kann die Rechnung ganz anders aussehen, aber bei PS-starken Motoren gewinnt i.d.R. mit Abstand der Diesel.
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08.01.2013 11:03 Uhr von boltzmann
 
+13 | -6
 
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Bei manchen könnte man glatt meinen, dass die gesamte Autofahrerkompetenz in ihnen vereinigt ist...

Wie einer meiner Vorredner erwiedert hat, ist die Geschichte mit dem "Ich hab aber mehr Drehmoment im Disel" Quatsch. Viele vergessen dabei, dass ein Diesel nicht so hoch drehen kann und daher länger übersetzt werden muss. Für die Beschleunigung muss man die Radzugkraft betrachten, und die liegt hinter dem Getriebe an. Das lange Getriebe vom Diesel macht den Drehmomentvorteil mehr als wett. Und wenn man dann noch hört, dass ein Diesel ein bessere Laufkultur hat, kann man sich nur an den Kopf fassen :-D

Gibt noch einige Punkte, die schlecht bei modernen Dieseln sind. Besonders schädlich sind z.B. Kurzstrecken (<20km). Da setzt sich der Partikelfilter ruck-zuck zu und die Freibennphase wird aktiviert - das schluckt auch gut Sprit.

[ nachträglich editiert von boltzmann ]
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08.01.2013 11:07 Uhr von horstonline
 
+3 | -3
 
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ich habe zuhause den direkten vergleich. opel astra kombi 1.9er diesel (bj 2008) und vw golf 6 kombi 1.2er tsi benziner (bj 2012). beide irgendwas um die 105 ps...meine frau fährt täglich 45km und ich 25 km einfache strecke zur arbeit, großteil autobahn. unsere fahrstile sind ziemlich identisch:
- zügig beschleunigen
- zw. 120 und 150 auf der autobahn
- gemäßigter stadtverkehr (früh schalten, an ampeln rollen lassen, etc.)

der astra hat laut bordcomputer 6,0l verbrauch, den golf bekomm ich nicht unter 7,9l...und wisst ihr warum? ein diesel ist über das gesamte drehzahlband "relativ" sparsam. der braucht bei 200 "nur" 11l...da explodiert die verbrauchsanzeige des vw...da stehen dann werte zw. 14l und 20l - je nach anstieg, etc.

kurzum: bis 120 macht der benziner dem diesel was vor, will man zügiger fahren führt an nem drehmomentstarken diesel kein weg vorbei.

[ nachträglich editiert von horstonline ]
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08.01.2013 11:10 Uhr von Iceman_der_Erste
 
+1 | -17
 
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08.01.2013 11:12 Uhr von Azureon
 
+4 | -0
 
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"So kommt zum Beispiel ein Ford Focus EcoBoost mit weniger als sechs Litern aus.

Quelle: http://www.focus.de"

too obvious....
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08.01.2013 11:22 Uhr von Lykantroph
 
+9 | -7
 
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Mimimi... mein Auto ist dreimal besser als deins ... Mimimi...

Boahr Leute. Kauft euch doch einfach ALLE WAS IHR WOLLT und hört auf euch gegenseitig zu erzählen wie Scheisse das Produkt ist, was ihr selbst nicht gekauft habt...

Kognitive Dissonanz...
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08.01.2013 11:31 Uhr von boltzmann
 
+3 | -5
 
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BastB, horstonline: Das hohe Drehmoment vom Diesel wird im Getriebe zunichte gemacht. Ein Benziner hat ähnlich hohe, wenn nicht höhrere Radzugkräfte - und nur die sind relevant für die Beschleunigung.

[ nachträglich editiert von boltzmann ]
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08.01.2013 11:34 Uhr von SN_Spitfire
 
+6 | -1
 
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Ich entkräfte Mal etwas diesen Mythos des Drehmoments.

Ein Diesel-Aggregat mit hohem Drehmoment hat schlichtweg den Vorteil, dass die Drehzahl bei ansteigender Fahrbahn (bergauf) relativ gesehen niedrig bleibt, da der Motor problemlos die Kraft auf die Strasse bekommt.

In der Ebene hat der hohe Drehmoment eines Diesel überhaupt keinen Vorteil. Hier ist lediglich die Tatsache gegeben, dass ein Diesel einfach weniger braucht aufgrund der geringen Umdrehungszahl.

Teilweise ist es ja so, dass bei Benzinern das Drehmoment aufgrund der Drehzahl erst anfängt, wo beim Diesel der Drehzahlbereich aufhört.
Aber wie Jeder hoffentlich weiss, ist ja gerade das die Eigenschaft eines Diesels.

Ich scherze immer mit den Kollegen, dass ich mit meinen 360 Nm jeden Benziner bis 200 PS an der Ampel Staub fressen lasse, ich jedoch je nach Motorisierung des Benziners bei 90-100 kmh dann das Nachsehen habe ;)
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08.01.2013 12:20 Uhr von MrFlodder79
 
+4 | -9
 
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waas wer kommt auf so nen Müll. Ich fahr nen nagel neuen 5er mit 3 Liter Hubraum und klar verbraucht der mehr als nen Kleinwagen aber immer noch weniger als nen normaler Benziner mit Ausnahme von der 3 Zylinder Gurke von Ford. Und mal ehrlich wer will das? In meinem bekannten und Freundeskreis will das keiner. Jeden den man hört sagt, das das nächste Auto schon etwas besser Motorisiert sein sollte.Und solange wie ich es mir leisten kann werd ich solche Gurken nicht kaufen ich will auch noch ein wenig spaß im Leben. PS Das weis auch die Autoindustrie oder warum entwickeln die noch immer leistugsfähigere Motoren???
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08.01.2013 12:21 Uhr von Joker01
 
+3 | -4
 
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bei einem Benziner mit LPG-Anlage kann finanziell gesehen kein Diesel mithalten, und dank EU werden Dieselfahrer zudem noch immer mehr steuerlich bestraft.
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08.01.2013 12:26 Uhr von derSchmu2.0
 
+6 | -1
 
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Diesel oder Benzin? Hängt vom Fahrstil ab...
Diesel sind in Wartung und Steuer teurer, dafür ziehen sie besser und halten was aus...wenn ich nen Wagen länger als 4 Jahre fahre, bei entsprechender Leistung, will ich keinen Benziner...
LPG ist noch ne Alternative, aber auch nicht umbedingt dann, wenn man mehr als 15000km im Jahr abstottert...Ventile und Co benötigen da auch kürzere Wartungsintervalle und die Wartung kann schnell teuer werden...

Ich hab mich bei meiner Fahrleistung für einen Diesel entschieden...mit 90PS überraschend gut im Zug und momentan liegt mein Verbrauch doch tatsächlich um die 5l pro 100km...ich merke jetzt schon effektiv, dass ich nicht mehr jede Woche, sondern alle anderthalb Wochen tanken muss...bei 52 Wochen im Jahr sind das grob geschätzt ca 15 Mal weniger volltanken...ist doch schon ne Hausnummer...
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08.01.2013 12:46 Uhr von Peter323
 
+8 | -4
 
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was mich immer wieder stört an Vergleichstests ist die Tatsache, dass man die Benziner Werte kaum erreicht. Da musste wirklich schleichen und das Gas Pedal regelrecht streicheln und sämtliche Verbraucher ausgeschaltet lassen, wie Lüftung, Sitzheizung oder Klima.

Der Diesel hingegen erreicht den Wert selbst mit Last praktisch fast immer oder sogar darunter.

Ich habe z.B. den modernsten Golf VI Benziner 1.4 TSI 160 PS jahrelang gefahren, der angeblich nur 6 Liter verbraucht (Werksangabe). Alleine 7 Liter zu erreichen war eine Kunst.
Es waren eigentlich immer so 7,6 bis 12 Liter Verbrauch in der Realität.

Jetzt fahr ich den Golf 2.0 GTD mit sogar mehr Leistung und mehr Hubraum (170PS), verbraucht in der Realität bei gleicher oder noch viel heftigere Fahrweise nur 5 bis 6,3 Liter.

Ich hab da noch viel mehr Erfahrung machen können, das obige zeigt nur ein Fall besonders gut auf.

Der Benziner Verbrauch variiert enorm heftig, je nach Last, also leicht schnelle Fahrt, leicht schnelle Beschleunigung oder Anzahl der Verbraucher.

Der Diesel Verbrauch lässt sich nur schwer beeinflussen, praktisch kaum durch Verbraucher und man muss schon ziemlich schnell fahren, dass man verbrauchstechnisch mal einen unterschied bemerkt auf den realen Durchschnittsverbrauch beim ankommen.

Deshalb werden auch für LKWs Diesel eingesetzt, die können einfach "Lasten" problemlos ziehen, ohne, dass der Spritverbrauch enorm in die Höhe schiesst.

Ein LKW mit Benziner Antrieb wäre nicht finanzierbar unter Last.

Beim Benziner ist der angegebene Verbrauch als das absolute theoretische minimum zu sehen, dass in der Praxis kaum erreicht werden kann, außer ein Sparhannes behindert den Verkehr regelmäßig.

Beim Diesel ist der angegebene Verbrauch eher ein Durchschnittswert der immer problemlos erreicht werden kann in der Praxis, ohne sonderlich zu sparen oder auf spritsparendes fahren zu achten. Ich erreich die angegebenen Werte immer problemlos mit den Diesel Fahrzeugen ohne groß auf spritsparen zu achten.

Die Zeitungen und Mathematiker gehen einfach her und nehmen aber jetzt pauschal Werksangaben und vergleichen diese. Das ist einfach völlig Realitätsfremd!
Muss da jedesmal den Kopf schütteln, wenn ich Amortisationsrechnungen oder Diesel-Benziner Kosten-Vergleiche lese.

Zwischen Benziner und Diesel, würde ich mich immer für einen Diesel entscheiden. Ich habe keine Ahnung warum der Benziner sich durchgesetzt hat bei der Masse, er ist technisch nicht so gut zur Fortbewegung. Die Verbrennungen vom Diesel, die den langen Hub erst ermöglichen, sind sehr viel besser und effizienter zur Fortbewegung geeignet, als die kurzhubigen spontan explosionen der Benziner.
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08.01.2013 13:05 Uhr von Dracultepes
 
+4 | -1
 
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Bei euren niedrigen Dieselverbrauchswerten werde ich ja neidisch. Ich habe gerade 5,7l durchschnittlich fahre aber auch wie Oppa mit hut -.-


Aus der Quelle:"Andere Vergleichsrechnungen kommen allerdings zu völlig anderen Ergebnissen wie die Fachzeitschrift. Der ADAC zum Beispiel führte vor einiger Zeit eine Kostenrechnung für 379 Fahrzeuge durch. Ein Dieselfahrzeug lohne sich gegenüber einem Benziner demnach bereits ab einer Laufleistung von 10 000 Kilometern im Jahr. Bei der Berechnung berücksichtigte der ADAC ähnlich wie die „AutoBild“ nicht nur den Kaufpreis und die Spritkosten, sondern auch Wertverlust, Betriebskosten, Werkstattkosten sowie Steuer und Versicherung.
"
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08.01.2013 13:15 Uhr von marty102
 
+2 | -2
 
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@WSG_Nordland

Also Ihr Vergleich hinkt schon sehr stark ;)

Die Ersparnis von 850€ zu 400€ klingt ja extremst toll, dass Sie hierbei allerdings zwei Motorengenerationen vergleichen die in der Entwicklung gute 15 Jahre auseinander liegen, macht auch Ihren tollen "Vergleich" zunichte, denn das ist keiner :) (Passat VR6 vs. A5 V6 ... kein Kommentar)

Der Aktuelle Passat V6 (2010) und der V6 im A5 nehmen sich bezüglich Spritkosten nämlich nichts.

@Peter323
Der Vergleich eines 1.6L Motors ggn. einen 2L Motor hinkt ebenfalls IMMER, egal ob es sich hierbei um Benzin ggn Benzin oder Benzin ggn Diesel dreht.
Bei unterschiedlichen Hubraumvolumen und den daraus resultierenden Drehmomentverläufen und co. bewegt man sich bei gefühlt "identischer" Fahrweise in absolut unterschiedlichen Betriebsbereichen des jeweiligen Motors. Um mal Faktor Benzin vs. Diesel aus dem Beispiel rauszunehmen, selbst wenn man einen 1.6L Diesel gefühlt gleich fährt wie den 2.0L Diesel derselben Baureihe, wird man deutliche Verbrauchs-Unterschiede haben, denn den 1.6L muss man wesentlich mehr "schrauben" um das selbe Fahrgefühl wie bei 2L zu haben. Bei soviel Praxis wie sie schreiben wundert mich das Ihnen dies entgangen ist. Auch wenn beide Motore identische Leistung haben, die PS sagen an dieser Stelle leider nur wenig aus.

[ nachträglich editiert von marty102 ]
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08.01.2013 13:51 Uhr von Borgir
 
+3 | -4
 
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Ich würde mir auch keinen Diesel mehr kaufen. Benziner mit Gastank, nichts anderes.
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08.01.2013 13:52 Uhr von krypton83
 
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@ BastB

"Auch auf Langstrecken ist ein hohes Drehmoment von Vorteil, gerade bei Überholvorgängen, wenn man Schaltfaul fahren möchte. Turbos bei Benzinern haben wieder den Nachteil, dass sie bei gleichem Hubraum einen deutlich höheren Vebrauch haben."

Klar. Ein höheres Drehmoment zu haben ist natürlich immer vorteilhafter als dieses nicht zu haben. Bestreite ich garnicht. Aber gerade auf der BAB ist man sowieso relativ nah am max. Drehmoment. Selbst bei Saugmaschinen. Daher ist schalten nur selten erforderlich (zumindest bei mir).
Außerdem ist es ja inzwischen so, dass auch immer öfter eine Automatik die sparsamere Variante ist (z.B. BMW 8-Stufen-Automatik) und das "Schaltfaul-Argument" sowieso obsolet wird.
Und ja, dass ein Diesel weniger Treibstoff verbraucht als ein gleich starker Beziner ist glaube ich unbestritten. Ob es sich unterm Strich lohnt, hängt stark vom Fahrprofil ab.

[ nachträglich editiert von krypton83 ]

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