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Peer Steinbrück verspricht Mindestlohn-Einführung - Unter einer Bedingung

Das Thema Mindestlohn wurde erst kürzlich von FDP-Chef Philipp Rösler abgeschmettert. Seiner Aussage nach wird diese nicht kommen. SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hält einen Mindestlohn jedoch für unausweichlich (ShortNews berichtete).

In einem Interview versprach Steinbrück jetzt, dass der Mindestlohn das Erste sei, wofür für er sich einsetzen wird. Die Bedingung sei jedoch, dass er zum Kanzler gewählt wird.

"Wenn wir die Wahl gewinnen, dann wird die Einführung des flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohnes zu den ersten Maßnahmen unseres 100-Tage-Programms gehören", erklärte er.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wahl, Kanzler, Peer Steinbrück, Einführung, Mindestlohn, Bedingung
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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39 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2013 21:29 Uhr von Starbird05
 
+71 | -3
 
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Sicher doch..... wir dummen Bürger glauben ja auch, was ihr da oben sagt.....

Die kannste alle in einen Sack schmeißen und rein pinkeln.... triffst immer den richtigen HEHE
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07.01.2013 21:39 Uhr von Exilant33
 
+19 | -2
 
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Und nochmal..
Uh, Piece of Candy, uh, piece of candy, uh piece of Candy....
http://www.youtube.com/...

Unfassbar wie die uns Verarschen wollen!!!
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07.01.2013 21:45 Uhr von Pils28
 
+7 | -32
 
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07.01.2013 21:46 Uhr von WinnieW
 
+19 | -1
 
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Politiker und ihre Versprechungen...
Hauptsache ins Parlament gewählt werden.

Sarkastischerweise kann ich das nur so formulieren.

Vor der Wahl, Politiker: "Ich verspreche dieses u. jenes".

Nach der Wahl, den Politiker an die Wahlversprechen erinnert:
"Da habe ich mich wohl versprochen."
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07.01.2013 21:57 Uhr von Allmightyrandom
 
+39 | -2
 
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Richtig so!

Steinbrück führt als erstes den Mindestlohn ein.

6,84€ / Stunde für Geringverdiener und 340.000€ / Jahr für sich selbst. Excl. "Nebeneinkünften".
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07.01.2013 22:05 Uhr von CoffeMaker
 
+22 | -0
 
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""Da habe ich mich wohl versprochen." "

Das nun gerade nicht, aber die werden dann 100 Ausreden finden warum es plötzlich bedauerlichweise nicht geht.
Solange sie lügen dürfen ohne zur Verantwortung gezogen zu werden (gibt ein Gerichtsbeschluss der eindeutig aussagt das das Lügen wenns um Wählerstimmen geht legitim ist) gebe ich keinen Pfifferling auf das was die da sagen. Davon mal abgesehen sind 8,50€ die Stunde kein Mindestlohn sondern eher noch Hungerlohn, weil leisten kannst du dir damit auch nichts weil das liegt gerade mal 200-250€ über Harz4.
Ein Mindestlohn sollte doch etwas mehr beinhalten als purer Existenzerhalt.
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07.01.2013 22:11 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -32
 
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07.01.2013 22:23 Uhr von quade34
 
+3 | -13
 
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07.01.2013 22:26 Uhr von bdb2212
 
+14 | -2
 
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@suffkopp

was sind 200€ mehr wenn man ein auto unterhalten muss um zur arbeit zu kommen
bzw.: öffentliche verkehrsmittel

oder den mehrverbrauch an nahrung
oder miete, heizkosten,GEZ.... die man dann selber trägt

als h4ler haste das nicht wird doch alles vom amt übernomen
(heizkosten sollen wohl jetz selber getragen werden)?! kp

aber naj 40std+überstd juhu 200€ mehr uijeah
nebenbei wird alles teuerer h4 wid angeglichen.

frag mal dein chef nach ner gehalserhöhung weil die wurst, strom, benzin im preis steigt

süss ey
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07.01.2013 22:36 Uhr von CoffeMaker
 
+21 | -2
 
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@Suffkopp sicher sicher und ich wette wenn du das ganze noch in Pesos umrechnest kommt ein 4stelliger Betrag raus. Junge wenn ich einkaufen gehe brauche ich keinen Korb und bezahle ca 20€, das wären 40 DM, nu überlege mal wieviel du damlas für 40 DM bekommen hast. Daher solltest du das mit dem Umrechnen lassen und dich an die jetzigen Preise richten.

Davon mal abgesehen arbeite ich und bekomme soviel das ich auch noch zum Amt gehen darf und aufstocken darf d.h. ich hab gerade mal 1000€, daher weis ich das man damit echt keine großen Sprünge machen kann.

Und wenn du für Senkung des Harz4-Satz bist dann warte mal ab bis dich die ersten Leute vor deiner Haustür abfangen und dir deinen Lohn abziehen damit du begreifst wofür Harz4 gut ist.

Du bist echt überbezahlt sonst wüsstest du diese Dinge.
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07.01.2013 22:46 Uhr von WinnieW
 
+3 | -0
 
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@CoffeMaker.

Ich stimme dir schon zu, die Politiker werden sich mit Ausreden aus ihren Wahlversprechen herauswinden. Ist bereits ein bekanntes Vorgehen.
Ich konnte mir lediglich meinen Scherz bzw. mein Wortspiel nicht verkneifen...

Genau da sehe ich das Problem: Versprechen nicht einhalten, auch wenn diese nur mündlich abgegeben werden.
In Deutschland gelten mündliche Vereinbarungen übrigens in fast allen Fällen als juristisch gesehen rechtskräftig.
Aber das nur mal am Rande.

Aber sein Versprechen an die Bedingung "nur wenn ich Kanzler" werde zu knüpfen halte ich für unseriöus.
Was ist wenn er Kanzler ist, kann er damit die Entscheidungen des Bundestages überstimmen? Sicherlich nicht.
Über den Mindestlohn wird sicherlich der Bundestag abstimmen, u. deshalb kann er solche Dinge gar nicht versprechen.
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07.01.2013 22:50 Uhr von lopad
 
+5 | -1
 
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Politiker wollen immer so viel...

Und einem der immer noch auf die "Reformen" und Angenda unter Schröder schwört dem kauf ich eh nichts ab.


Bundestagswahl ist mal wieder die Wahl zwischen Not und Elend.
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07.01.2013 23:03 Uhr von Suffkopp
 
+4 | -16
 
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07.01.2013 23:17 Uhr von Suffkopp
 
+3 | -12
 
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@Labrador (verzeih mir diese Verunglimpfuung Deines Nicks) - geh einfach davon aus das ich nicht auf der Couch sitze. Bier trinke ich so gut wie garnicht, wenn dann lieber einen geflegten Skotch und dem letzten Satz möchte ich uneingeschränkt beopflichten.
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07.01.2013 23:18 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -9
 
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@mcmoerphy dann glaub schön weiter
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07.01.2013 23:23 Uhr von Starbird05
 
+4 | -0
 
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@ Suffkopp

Sei mir nicht Böse, aber dein Name sagt schon alles....

Rede nicht so ein Mist hier.... Schön das du wieder Arbeit gefunden hast.... aber........ lassen wir mal so stehen
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07.01.2013 23:24 Uhr von LucasXXL
 
+4 | -8
 
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ich versteh die Meisten hier nicht, statt dumm zu quatschen selber mal was machen! Wenn ich nicht zufrieden bin mach ich was dagegen!
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07.01.2013 23:37 Uhr von CoffeMaker
 
+4 | -0
 
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@Suffkopp na das ist ja noch schlimmer, du weißt wie es ist am Existenzminimum zu leben und sobald du soviel hast das du gut leben kannst vergißt du alles und trammpelst nach unten.

Ich weiß nicht was du unter Luxusleben verstehst, ich würde das so ab >2000€ Netto sehen.
Ich halte 10€ die Stunde (also ca 1250€ pro Monat Netto) bei den momentanen Preisen als angemessenes Mindestgehalt was kein Luxus bedeutet aber auch keine Armut. Ist das zuviel verlangt? Wir leben schließlich nicht mehr im Feudalismus, Reichtum ist genug vorhanden und muss nur besser verteilt werden.

Du hast deinen Chef nach Lohnerhöhung gefragt, das ist schön, nun mal dir mal aus dein Chef hätte immer nein gesagt und was willst du nun tun? Wo ja Arbeitsplätze wie Sand am Meer gibt. Achso und gut sein kannst du sein wie du willst, wenn der Chef nicht mehr zahlen will zahlt er nicht mehr da kannst du im Dreieck springen wie du willst. Das du deine Lohnerhöhung bekommen hast ist nicht weil du GUT bist sondern weil du das Glück hattest an einen Arbeitgeber zu geraten der dir das zugesteht.

Ich hab in meinem etwas längeren Leben genug Arschlöcher von Chefs kennengelernt die dir eiskalt gesagt haben das wenn es dir nicht passt dann kannst du gehen, es stehen noch 100 andere vor der Tür die den Job nehmen würden.

Also erzähl hier nicht "man sitze nur auf der Couch und jammere nur rum". Glück und Beziehung sind der heutige Schlüssel für nen guten Job, ich hab soviele unfähige Leute in guten Jobs gesehen das es wirklich nur am rande zählt ob man was drauf hat oder nicht.
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08.01.2013 00:37 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+0 | -0
 
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"Mindestlohn ist gleichbedeutend mit Arbeitsverbot für unqualifizierte!" (Digitalkaese)
Ob diejenigen unqualifiziert sind, sei mal dahingestellt. Ich würde die Situation eher mit nicht marktgerecht umschreiben. Es gibt jede Menge Qualifizierte, die auf einen Mindestlohn warten.

Aber richtig ist, daß solche Maßnahmen einem Arbeitsverbot für diejenigen gleichkommen, die mit dem Mindestlohn nicht unterkommen. Dies ist allerdings jetzt schon bei Selbständigen der Fall. Deshalb gibt es ja auch eine Konkurrenz zwischen Freiheit und Solidarität. Und wenn die Gesellschaft Solidarität will, dann kann sie sich nicht gleichzeitig darüber beklagen, die entsprechenden Kosten dafür tragen zu müssen.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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08.01.2013 01:45 Uhr von shadow#
 
+3 | -1
 
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Er hat die andere Bedingung vergessen:
Dass es zu keiner großen Koalition kommt - sonst ist mit sozial auch weiterhin Essig.
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08.01.2013 05:56 Uhr von Maaaa
 
+3 | -1
 
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Muentefering hat vor der Wahl gesagt, waehlt SPD mit uns gibt es keine MWST-Erhoehung, nach der Wahl wurde die MWST von 16 auf 19% erhoeht und Muentefering meinte, was interessiert mich mein Geschwaetz von gestern!!
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08.01.2013 06:40 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+2 | -1
 
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Kann man schon glauben meiner Meinung nach....es ist ein Punkt der schon lange umgesetzt gehört und vermutlich auch am leichtesten und am schnellsten durchzuboxen ist....da es wirklich an der Zeit ist, bei den immer weiter steigenden Kosten bei Privatpersonen.

Außerdem spart es etwas Geld in der Staatskasse, da die Aufstocker, die für einen Dumpinglohn arbeiten "müssen" dann weniger Geld vom Staat benötigen.

Und wer es immer noch für richtig hält, dass einige für unter 8€ Brutto arbeiten müssen, der lebt an der Realität vorbei.

Es kann ja nicht sein, dass alle Produkte dieser Welt immer teurer werden, aber die Menschen die diese Produkte herstellen immer weniger verdienen, das sollte schon jeder erkannt haben.

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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08.01.2013 08:16 Uhr von Hallominator
 
+6 | -1
 
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Sehr sozial von unserem Sozialdemokrat. Wenn er Kanzler wird, will er sich um den Mindestlohn bemühen, aber wenn nicht... dann ist ihm der Mindestlohn so richtig egal.

Das weckt doch Vertrauen oder nicht?

Irgendwie nicht...
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08.01.2013 08:50 Uhr von KingPiKe
 
+3 | -0
 
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Nur wenn ich die Macht bekomme, kümmere ich mich *hust*vielleicht*hust* darum. Wenn nicht, seid ihr mir scheißegal!
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08.01.2013 08:57 Uhr von Suffkopp
 
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@Coffeemaker - ehrlich gesagt hab ich Deinen Kommentar mit etwas Amusement gelesen, denn es zeigt vieles:

- Du hälst 10 Eur/Std. für angemessen, möchtest aber >2000 NETTO? Na dann rechnen nochmal grob nach. Jeder käme dann wahrscheinlich erstmal auf ein Brutto von über 3.000 und wären somit bei normaler Arbeitszeit bei ca. 20 EUR/Bruttto die Stunde. Soviel mal zur Mathe-Stunde.

Und super das Du so etwas wie eine Glaskugel besitzt um sagen zu können warum ich eine Lohnerhöhung bekommen habe und mir gleichzeitig absprichst gut zu sein. Ja derartige Diskussionen und Argumente (die ja in den täglichen Genrauch eingehen können) sind Garanten für ein erfolgreiches Bewerbungs- oder Lohnerhöhungsgespräch. Ich verstehe langsam warum manche eine bekommen und andere nicht. :)

Nene, tut mir leid, aber wenn ich Chef wäre würden mir derartige Arbeitnehmer mit einer derartigen Meinung auch etwas zuwider sein. Und das hat nichts mit "nach unten treten zu tun". Ich bleibe dabei "Ohne Fleiss kein Preis"

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