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Erst 15-Jähriger bringt Galaxien-Theorie ins Wanken

Der französische Junge Neil Ibata ist erst 15 Jahre alt und hat mit einem Artikel in dem Fachmagazin "Nature" die Galaxien-Theorie ins Wanken gebracht.

Der Beitrag "Überraschende Pfannkuchen-Struktur der Andromeda-Galaxie stellt Vorstellung von Galaxien auf den Kopf", an dem der Jugendliche maßgeblich mitgewirkt hat, bringt die bisherigen Thesen durcheinander. Fast 30 Zwerggalaxien den Giganten umkreisen nämlich die Andromeda-Galaxie.

Ibata machte am astronomischen CNRS-Institut in Straßburg ein Praktikum, wo er seine erstaunliche Entdeckung von der Anordnung der Andromeda-Galaxie machte.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wissenschaft / Astronomie & Raumfahrt
Schlagworte: Studie, Jugendlicher, Galaxie, Theorie, Andromeda Galaxie
Quelle: www.spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2013 12:58 Uhr von Jason31
 
+51 | -17
 
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Na, na... da haben wir so einen typischen Fall von Mundpropagander: Beim ersten wars Schnupfen, beim letzten war er schon dem Tode nahe...

Liest man die Quelle durch, stellt man fest, dass der Junge (in aller Ehre) nicht mehr getan hat, als ein Programm geschrieben, dass die gemessenen Daten visualisiert. Und bei alle Ehre die ihm gebührt, aber hätte er das nicht getan, hätte es wer anders - da dies für gewöhnlich das Standart-Vorgehen ist (eine Simulation zu machen).

Zuletzt drängt sich ein wenig der Eindruck auf (spekulativ), dass der Vater da etwas nachgeholfen hat, immerhin war er Leiter der Gruppe die jene Keck-Observatoriums-Daten ausgewertet haben.

Aber ansonsten eine Interessante News als solche, wenn man den Fokus wenig auf den 15-Jährigen als legt.
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07.01.2013 13:01 Uhr von Naganari
 
+3 | -28
 
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07.01.2013 13:27 Uhr von Kamimaze
 
+37 | -5
 
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Die News von mozzer sind, wie fast immer, einfach nur dahin gerotzt, Hauptsache einliefern und Punkte sammeln, oder?

Dabei fehlen ganz wesentliche Inhalte, nämlich warum genau der 15-Jährige die Theorie in Frage stellt. In der News steht davon nix, ist aber in der Quelle recht genau beschrieben:

---- Zitat Quelle ------

"Mit Hilfe des Keck-Teleskops auf Hawaii gelang einem internationalen Forscherteam eine verblüffende Entdeckung über die Andromeda-Galaxie, die nächste kosmische Nachbarin unserer Milchstraße. Fast 30 Zwerggalaxien umkreisen den Giganten - und zwar wohlgeordnet auf einer Ebene, so wie es Planeten in einem Sonnensystem tun.

Bisher hatten Forscher angenommen, dass die Zwerggalaxien Andromeda in wildem Durcheinander umschwirren, etwa wie Bienen ihren Stock. Die Entdeckung sei deshalb eine "ernste Herausforderung" für das bisherige Verständnis über die Entstehung und Entwicklung von Galaxien, hieß es in einer Mitteilung des Keck-Observatoriums"

----- Zitat Ende --------
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07.01.2013 14:28 Uhr von Captnstarlight
 
+0 | -11
 
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07.01.2013 15:15 Uhr von Rychveldir
 
+20 | -1
 
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Bei so einer Überschrift wäre vielleicht noch folgender Inahlt empfehlenswert:

1. Was beinhaltet die besate "Galaxien-Theorie"?
2. Inwiefern widersprechen die neuen Daten dieser?

Aber alles was ich sehe ist: Thema verfehlt.

//edit: Interessant ist vielleicht auch noch, dass nicht der 15-jährige veröffentlich hat. Der Hauptautor des Papers war angeblich sein Vater (zumindest hat er den selben Nachnamen), der Junge steht als einer der 15 anderen Autoren gelistet. Die Leistung ist beachtlich aber da er "lediglich ein Programm geschrieben" hat, ist die Sensation nicht so groß, wie hier getan wird.

Originalquelle:
http://www.nature.com/...

[ nachträglich editiert von Rychveldir ]
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07.01.2013 17:31 Uhr von Petabyte-SSD
 
+3 | -9
 
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Die meisten Jungs in dem Alter denken Sterne wären kleine Steinchen.
Galaxien? Hä? ist das nicht dasselbe?
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07.01.2013 19:14 Uhr von Neu555
 
+5 | -0
 
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@Jason31

Bei Deiner Einschätzung liegst du glaube ich etwas falsch

"... aber hätte er das nicht getan, hätte es wer anderes getan...."

Laut Quelle hat ein internationales Forscherteam 5 Jahre lang die Galaxien beobachtet/erforscht. 5 Jahre lang scheint also das was der Junge gemacht hat keiner getan zu haben.

..... da dies für gewöhnlich das Standard-Vorgehen ist (eine Simulation zu machen)

Richtig, laut Quelle wird seit Jahrzehnten simuliert wie die Zwerggalaxien größere Sternsysteme umkreisen. Aber offensichtlich falsch, wenn die seit Jahrzehnt zu anderen Ergebnissen kommen.

Laut Quelle wollte er ja auch nciht irgendwelche Theorien über Galaxien aufstellen sondern hat zum Erlernen einer Programmiersprache mit Messwerten rumgespielt. Also eher eine zufällige Entdeckung, wie vieles in der Wissenschaft.

Die Leistung besteht darin, dass er nicht versucht hat irgendein Ballerspiel zu programmieren, sondern versucht hat Messwerte mit denen der Durchschnittsmensch vermutlich überhaupt nichts anfangen kann in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen. Möglicherweise haben die Experten in ihren Simulationen viel zu kompliziert gedacht.
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07.01.2013 20:20 Uhr von Borgir
 
+2 | -0
 
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@Jason31

Sensationell macht das Ganze aber schon, dass er gerade mal 15 Jahre alt ist und vor ihm keiner ein solches Programm geschrieben hat.
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08.01.2013 01:27 Uhr von Zeus35
 
+4 | -0
 
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Bei einer News im Bereich Wissenschaft sollte so ein Mist aber nicht stehen.

"Fast 30 Zwerggalaxien den Giganten umkreisen nämlich die Andromeda-Galaxie."

Wie wäre es mit etwas Grammatik lernen?
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08.01.2013 11:05 Uhr von Lykantroph
 
+0 | -0
 
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Irgendwie würde es mich nicht wundern, wenn man heraus fände das sich Elektronen auch auf einer Ebene um dem Atomkern befinden.

Zwergengalaxien kreisen auf einer Ebene um Galaxien, Planeten umkreisen auf einer Ebene die Sonne, der Mond umkreist auf derselben Ebene (wenn ich mich nicht irre?!) die Erde, wieso sollte es also im Mikrokosmos anders sein als im Makrokosmos...
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08.01.2013 12:15 Uhr von Latikos
 
+1 | -0
 
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Zeus35: Danke, dass du mir zuvor gekommen bist :-p

Diesen "interessanten" Satz wollte ich auch gerade kommentieren.
Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, als Checker die News´ auch noch gecheckt haben...
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08.01.2013 12:16 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
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Lykantroph, du weisst zu viel... *augenzusammenkneifundgrimmiganschau"

Ja wollte auch grad den Satz zitieren, der Satzbau hier in der News ist ja wohl ein Witz.

[ nachträglich editiert von DesWahnsinnsFetteKuh ]
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08.01.2013 12:35 Uhr von ratmal
 
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Schon mal was von Quantenmechanik gehört? Demnach kann man im mikrokosmos Teilchen wie in der klassischen Physik keine Trajektorie zuordnen. "Ein Elektron umkreist den Atomkern..." sind nur anschauliche Vorstellungen.
Ansich schöne News. Mich würde Interessieren, wie es nun mit anderen Galaxien steht und wieso jede Galaxie ein supermassives schwarzes Loch im Zentrum beinhaltet. Bzw. wie und wann sind solche SL entstanden im Laufe der Enwicklung.

[ nachträglich editiert von ratmal ]
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08.01.2013 16:10 Uhr von Jason31
 
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@Neu555 und Borgir

Nein, ich glaube da habt ihr etwas falsch wahrgenommen, wo zugegeben der Artikel (Quelle) etwas verwirrend geschrieben ist (da er auch schon den Fokus nur auf den Jungen legt).

Es geht, bzw. ging darum, dass das Keck-Observatorium in den letzten 5 Jahren Andromeda quasi "zeitlich Kartographiert". Wenn man so will, ein Daumenkino von Andromeda erstellt. Dabei hat man die ganzen Koordinaten der Begleitergalaxien in einer Art Tabelle aufbereitet. Somit standen nun Einzelkoordinaten in Relation zu einem Zeitlichem Ablauf zur Verfügung.
Der lange Zeitraum war nötig, da Galaxien sich zwar schnell bewegen, aus der Ferne jedoch scheinbar still stehen (wie ein Heißluftbalon hoch am Himmel). Somit kann man nicht "durch mal eben hinschauen" den Zusammenhang bilden. Ziel der Keck-Beobachtung war es ja, solche Daten zu erhalten.

Nun kommt das astronomische Institut in Straßburg ins Spiel: Sie erhielten besagten Daten zwecks Auswertung - der Vater des Jungen (Rodrigo Ibata) war/ist Leiter dieses Teams. Der Junge nahm nun die Daten seines Vaters und packte sie in die besagte Simulation. Diese "Simulation" basiert jedoch nicht wie alle zuvor auf physikalische Annahmen (Graviation, Masse, ect.) und prognostizieren(!) den Lauf der Einzelelemente, sondern wie in diesem Fall waren es Real-Daten die genommen wurden und daraus wurde - nennen wir es "Film" - erstellt.
Dieses Verfahren nutzt man z.B. auch bei jedem Datenrecorder im Flugzeug um nach einem Absturz Flugbahn, Höhe ect. in eine entsprechende Simulation zu packen um zu sehen wann was falsch lief.

Deswegen sagte ich auch, das dem Jungen gewiss Ehre gebührt, er aber nun auch nicht unglaubliches vollbracht hat (für sein Alter). Weswegen der starke Fokus auf den Jungen, bei dieser Meldung, meine Meinung nach falsch ist. Die Entdeckung als solche ist weitaus spektakulärer.
Vermutlich hat der Junge seinem Vater die Simulation gezeigt, ohne überhaupt zu wissen welche Bedeutung die Daten haben die man da nun sah (spekulativ).
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08.01.2013 20:53 Uhr von Lykantroph
 
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@ratmal:

"Ein Elektron umkreist den Atomkern..." sind nur anschauliche Vorstellungen.

Deswegen habe ich ja auch NICHT "sie kreisen" geschrieben ;-)

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