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IWF: Christine Lagarde befürchtet eine "große Weltwirtschaftskrise"

Der Internationale Währungsfonds (IWF) macht auf die Gefahren einer "großen Weltwirtschaftskrise" aufmerksam. Am gestrigen Sonntag hatte EU-Präsident Manuel Barroso die Euro-Krise für beendet erklärt. Die Präsidentin des IWF Christine Lagarde hatte ihre Einschätzung gegenüber dem Informationsdienst Bloomberg geäußert.

Lagarde begründete ihre Sichtweise mit der anhaltenden US-Schuldenkrise sowie dem schwachen Wirtschaftswachstum einiger hoch verschuldeter europäischer Staaten.

Aufgrund des strukturellen Gewichts beider Wirtschaftsblöcke innerhalb der Weltwirtschaft ist aufgrund ihrer vorhandenen Handels- und Investitionsverflechtungen mit anderen Staaten die Übertragung ihrer Probleme auf die Weltwirtschaft zu erwarten.


WebReporter: Sag_mir_Quando_sag
Rubrik:   Wirtschaft / Börse & Finanzen
Schlagworte: Warnung, Wirtschaftskrise, IWF, Christine Lagarde
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2013 11:08 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+9 | -0
 
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Die 12.000 bis 13.000 Milliarden Euro privater Schulden in der südlichen Eurozone sowie die Billionen öffentlicher und privater Schulden der USA werden somit nicht nur den eigenen Bevölkerungen aufgedrückt, sondern auch der Bevölkerung der restlichen Welt, da die Schuldenzwänge zu Kapitalabflüssen aus diesen Ländern führen werden. China kann sich allerdings aufgrund der erarbeiteten Schätze wohl noch eine Zeitlang durch Ankurbelung der Binnenkonjunktur von der Welt abschotten.
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07.01.2013 11:21 Uhr von DrStrgCV
 
+10 | -0
 
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Dann könnte man doch damit anfangen diese Bilderberghure zum Steuern zahlen zu verdonnern. Leest mal nach ob sie für ihre 200.000 im Jahr überhaupt was abgeben muss.
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07.01.2013 12:04 Uhr von Marple67
 
+9 | -0
 
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"Am gestrigen Sonntag hatte EU-Präsident Manuel Barroso die Euro-Krise für beendet erklärt."

Alle Achtung, der Mann hat echt Humor!
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07.01.2013 12:10 Uhr von bstraten
 
+6 | -1
 
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Rothschildsche NWO Sprechpuppe. Die will nur eines, Euer BAILOUT und STEUERGELD! Jagt diese MAFIA zum Teufel.
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07.01.2013 12:12 Uhr von Meister89
 
+9 | -0
 
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Die Kriese ist vorbei? Warum beunruhigt mich das immer nur so sehr wenn unsere Wirtschafts-"Experten" sagen das alles gut wird.
Ich bin ja der Meinung wir sollten diese "Experten" alle rausschmeißen und dafür ein Schimpansen einstellen, dem dartspfeile geben und ihn dann auf eine große wand mit Handlungsoptionen werfen lassen und das was der trifft wird gemacht. Ich würde Wetten dann hält die Wirtschaft länger^^

[ nachträglich editiert von Meister89 ]
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07.01.2013 12:40 Uhr von BringSun
 
+7 | -0
 
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Keine Angst meine Freunde.
Die EU hat zur Vorsicht bereits ein Gesetzt veraschiedet, dass jedem Bürger eine Grundschuld eingetragen werden kann.

Freut euch schon auf weniger Freizeit, bzw. was einem immer wieder gesagt wird "Hauptsache man hat Arbeit".

Um den Politikern für Ihren Jahrzehnte langen Hochverrat zu danken, sollten wir alle eine Parade mit Mistgabeln und Fakeln veranstalten.
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07.01.2013 12:42 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+3 | -0
 
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"Bei diesem ganzen Hin und Her kommt bei mir eher die Befürchtung auf, dass die reale Situation deutlich kritischer ist, als bislang an die Öffentlichkeit gelangt ist." (ImmerNurIch)
Das Grundproblem besteht darin, daß tatsächlich ein enormes Wachstumspotential vorhanden ist, aber durch Konservieren bestehender Strukturen nicht zum Ausdruck gebracht werden kann. Zu den Wachstumshemmnissen gehören insbesondere soziale Abstiegsängste und die dadurch bedingte Statussicherung. Aber nicht nur die sozialen Grundbedürfnisse sind ein Hemmschuh, sondern in zweiter Hinsicht gleich danach Bildungsdefizite der erwachsenen Bevölkerung.
Durch die Explosion des Wissens ist die Transformation für die entwickelten Länderin in eine Wissensökonomie zwingend erforderlich. Diese ermöglicht die Mehrwertsteigerung, die zur Abwicklung vorhandener Zwänge notwendig ist, um die bestehenden immanenten Friktionen zu reduzieren. Die Wissensökonomie hat eine weitere Flexibilisierung aller möglichen Zusammenhänge zur Folge, die aber nur durch stabile Wertorientierung bewältigt werden kann. Der soziale Faktor der Wissensökonomie ist von der Berücksichtigung gesundheitlicher Folgen aus der Wissensexplosion geprägt. Die ständige Unsicherheit der eigenen Situation durch die kontinuierliche Entwertung bestehenden Wissens macht eine Stabilisierung der sozialen Zusammenhänge erforderlich. Dies bedeutet, daß Leistungsbereitschaft mit Vertrauen in Stabilität gekoppelt sein muß, um den entsprechenden Mehrwert entwickeln zu können.
Götz Werner hat dies sehr wohl erkannt, als er die utopische Idee vom Grundeinkommen verbreitete.
Die derzeitige Situation ist deshalb vom Kampf derjenigen geprägt, die eine Perpetuierung ihrer Privilegien anstreben, wobei sie ausblenden, daß auch sie selbst bedroht sind, wenn diese Privilegien nicht mehr erwirtschaftet werden können. Sie glauben, ohne die Bevölkerung auskommen zu können, wie schon 1995 auf der Konferenz von San Francisco (Globalisierungsfalle) erahnt wurde.
Eine Wissensgesellschaft könnte einen Ausweg aus der strukturellen Sackgasse bieten. Aber dafür müssten sich die sozialen Verhältnisse massiv verändern, was mit ebenso massiven Ängsten verbunden ist.
Dabei wäre das Wertschöpfungspotential enorm, wenn mit richtigem Management "Wissen" auf breiter Basis erarbeitet werden würde.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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07.01.2013 13:27 Uhr von sbius
 
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Diese "Krisen" sind nicht ungeplant... sondern ein fester, unverrückbarer Bestandteil des Kapital-Systems mit seinen Zinsen. Natürlich ist das am Anfang ein trockenes Thema, doch fällt mir auch folgendes auf:

Die meisten Menschen in meiner Umgebung sparen an der Supermarktkasse, machen einen häufigen Preisvergleich und besorgen sich Software schwarz und drehen jeden Cent 2* um.
Für Politik/das Geldsystem schert sich eigentlich niemand von Ihnen, obwohl hier mehr als 50% der Gebühren anfallen! Sie vergessen, dass sie nichtmal die Hälfte bekommen für einen 8 Stunden-Arbeitstag!

Was liegt es also fern sich nicht wenigstens ETWAS mit Politik auseinanderzusetzen??

Da empfehle ich u.a. google "evols finanzsystem". Man muss sich echt nur einen nachmittag mal die Zeit nehmen und man hat sein ganzes restliches Leben davon...
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07.01.2013 15:58 Uhr von Bibabuzzelmann
 
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Der erzählt auch solche bösen Dinge....

http://www.gegenfrage.com/...
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07.01.2013 16:16 Uhr von Peter323
 
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Alle ungedeckten Papiergeld Systeme sind so konstruiert, dass es am Ende ein Reset geben muss.

Das ist allgemein bekannt und keiner, der sich ernsthaft mit dem Geldsystem auskennt, würde was anderes sagen.

Daraus folgt natürlich eine Wirtschaftskrise
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07.01.2013 17:08 Uhr von RUPI
 
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Die Krise ist vorbei? LOL ....

Das ist alles noch viel schlimmer als 2007/2008 ... es wird nicht mehr lange dauern und uns fliegt dieses ganze System um die Ohren und weil die Vernetzung der Staaten/Kontinente weltweit extrem ist, wird der Zusammenbruch so schlimm werden, dass man glauben wird, dass 1929 ein Kindergeburtstag war.

Und es gibt NICHTS was man machen könnte um den finalen Crash zu verhindern.

[ nachträglich editiert von RUPI ]
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07.01.2013 17:16 Uhr von RUPI
 
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Das Ende vom Lied wird sein, dass alle Menschen, die etwas besitzen, (teilweise/größtenteils) enteignet werden (Geld, Immobilien, Aktien, Edelmetalle, Kunstwerke - alles was einen Wert besitzt).

Und diejenigen die nichts haben, von Sozialleistungen leben und glauben, dass sie ungeschoren davon kommen weil sie denken, dass man ihnen sowieso nichts wegnehmen kann, werden am stärksten darunter leiden denn ihre Sozialleistungen werden einfach gestrichen (siehe Spanien, Griechenland usw.)

[ nachträglich editiert von RUPI ]
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09.01.2013 12:41 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"Der erzählt auch solche bösen Dinge....

http://www.gegenfrage.com/ " (Bibabuzzelmann)

Ja, Max Keiser ist gut. Aber er läßt außer acht, daß die Zentralbanken mit Hilfe des Zinses die Inflation steuern können. Ich vermute eher eine weitere Ausdehnung der Blasenökonomie. Also im Grunde genommen wird durch die Politik gezielt Kapital in bestimmte Bereiche kanalisiert, um dort vernichtet zu werden. Es findet also eine Inflationierung nicht über den Geldwert an sich statt, sondern durch die allmähliche Verdünnung der wirtschaftlichen Basis. Da es zu keinem richtigen Crash kommt, findet ein allmählicher Anpassungsprozess der Verelendung statt. Die aus der Verdünnung der wirtschaftlichen Basis resultierenden politischen Spannungen können gehandlet werden.
Japan macht es ja trotz Kritik aus den USA vor. Es stellt sich dabei die Frage, wer die Kritik äußert und wieviel derjenige tatsächlich an politischen Einfluß hat. Der U.S. Präsident ist es jedenfalls nicht. Vielmehr koordinieren die Zentralbanker in Basel bei der BIZ die globale Geldmenge. Und wenn Japan jetzt die Geldmengenausweitung betreibt, wird dies nicht ohne Rücksprache in Basel gemacht worden sein. Die Zentralbanker sind zudem im Gespräch mit den großen Banken und werden teilweise durch die großen Banken besessen.
Also wenn Japan EZB-Bonds aufkauft, wird der hohe Yen-Kurs gedrückt, was zu realen Kapitalimporten führt, die - so der Plan - wohl bei den Exporteuren angelegt werden. Warum dies so ist, wurde in dem Artikel " http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/... " nicht näher erläutert. Da jedoch die Geldmenge des Yens massiv ausgeweitet wird, wird der Kurs des Yen massiv fallen, was dann zum Abzug des gerade neu angekommenen Kapitals führen wird und damit die davon betroffenen Teile der Realwirtschaft kollabieren läßt. Es ist also geplant, in der japanischen Exportwirtschaft eine Blase zu kreieren, damit diese dann platzt. In diesem Prozess wird Geld vernichtet, was offensichtlich auch zur Folge hat, die japanische Exportwirtschaft umzustrukturieren.
Ein ähnlicher Prozess könnte auch Deutschland bevorstehen, worüber aber in der Öffentlichkeit nicht diskutiert wird, weil wir selbst Betroffene sind. Zum Unterschied zu Japan leidet Deutschland allerdings nicht an einer Wirtschaftsschwäche und die Geldpolitik wird durch die EZB für eine völlig unterschiedlich strukturierte Wirtschaft in den einzelnen EU-Volkswirtschaften betrieben und durch das Target-System fiktiv aufgefangen.

Also ich gehe von einer Blasenpolitik aus.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]

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