Rassismus bei der Bundespolizei
Seit dem Jahr 2009 sind bei der zuständigen Bundespolizei in Hamburg etwa 57 Beschwerden eingegangen, da sich Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe oder anderer ausländischer Merkmale diskriminiert fühlten.
In einem konkreten Fall beschwerte sich sogar die zuständige Hauptdirektorin des Europäischen Patentamtes, da eine ihrer Mitarbeiterinnen wohl des Öfteren aufgrund der Hautfarbe hin von der Bundespolizei kontrolliert worden sein soll.
Eine weitere Beschwerde ging bei der Bundespolizei in Pirna ein, bei der sich ein Mann beschwerte, da er aufgrund seiner Beschneidung von Beamten als Jude bezeichnet worden sein soll. Von diesen Beschwerden sollen acht von neun Bundespolizeidirektionen betroffen sein.