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Biathlon: Daniel Graf - Der Blick ins Gewehr bewirkte seine Disqualifikation (Update)

Daniel Graf hatte während des Sprint-Rennens beim Weltcup in Oberhof einen Regentropfen im Visier und pustete ihn weg. Dabei schaute er in den Lauf des geladenen Gewehrs (ShortNews berichtete).

Graf sagte danach: "Ich habe einen Wassertropfen im Ringkorn gehabt, da habe ich vorne reinblasen müssen. Hintenraus habe ich dann die zwei Fehler geschossen."

Biathlon Union (IBU) fand diese Aktion gar nicht gut. Daniel Graf fehlte heute beim Verfolgungsrennen. Er wurde wegen seiner Aktion disqualifiziert.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Sport / Wintersport
Schlagworte: Update, Blick, Biathlon, Gewehr, Disqualifikation
Quelle: www.sport1.de
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.01.2013 20:07 Uhr von dibbelabbes
 
+8 | -32
 
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06.01.2013 22:15 Uhr von TheDisturbedX
 
+16 | -1
 
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Ich bin nich so der Biathlonexperte, war aber mal 5 Jahre aktiv in einem Schützenverein.
Die Regeln mit dem Umgang der Waffen sind verständlicherweise sehr streng.
Die Waffen gehören nur noch vorne gerichtet, ob beim Nachladen oder was auch immer. (Wird wohl beim Biathlon etwas abweichen)
Besonders wenn es wie hier auch noch geladen ist.

KK ist kein Spielzeug mehr.
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06.01.2013 22:46 Uhr von Bleissy
 
+5 | -0
 
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na na das sollte er aber wissen
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06.01.2013 23:45 Uhr von Kappii
 
+8 | -1
 
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Schon verständlich das die IBU, selbst bei so scheinbaren Lappalien, verschärft reagieren muss. Denn falls dann wirklich mal was passiert, ist der Ruf vom Biathlon hin...
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07.01.2013 01:08 Uhr von HansBlafoo
 
+3 | -0
 
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Für Biathlon muss man aber noch Ski laufen können. Das braucht man im Schützenverein nicht so. Außerdem zeigte sich das bei vielen Amokläufern häufiger eine Nähe zu Schützenvereinen sichtbar war als zum Biathlon. ;)

Aber ich verstehe das grundlegende Anliegen. Nicht alle im Schützenverein sind potentielle Amokläufer.
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07.01.2013 01:16 Uhr von esalet
 
+1 | -1
 
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Verstehe die Kommentare hier nicht, die wegen seiner Disqualifikation so ein Aufstand machen. Muss denn immer etwas passieren, um die Regeln zu verschärfen. Finde die Disqualifikation völlig in Ordnung. Er und alle anderen Teilnehmer werden es hoffentlich nicht nochmal machen. Kenne zwar die Regeln bei Biathlon nicht, aber ein Fehlschuss ist immer noch besser als komplett ausgeschlossen zu werden.
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07.01.2013 01:23 Uhr von neisi
 
+2 | -4
 
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Er hat das Korn ausgeblasen, nicht die Mündung wo das Geschoss rauskommt, auf dem Foto sieht man, dass eine Kugel seinen Kopf nicht mal gestreift hätte.
Eine Verwarnung hätte völlig gereicht...
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07.01.2013 08:20 Uhr von ulkibaeri
 
+1 | -0
 
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Da fällt mir der alte Witz ein:

2 Jungen spielen mit einer Schrotflinte rum. Der eine schaut gerade in den Lauf, als der andere am Abzug spielt und sich tatsächlich ein Schuss löst.
Sagt der, der am Abzug gespielt hat zu dem anderen:
"Jetzt glotz nicht so blöde, ich hab mich auch erschrocken!"
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07.01.2013 14:58 Uhr von aberaber
 
+1 | -0
 
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@kappii

wenn man einen solchen vorgang als "lappalie" bezeichnet, können wir nur froh sein wenn leute wie du in unserem land nicht so einfach an waffen kommen...

den lauf eines geladenen gewehres auf sich selbst zu richten ist unfassbar.

wie daniel graf selber zugab hatte er einen völligen blackout was die korrekten abläufe anging. er hat das sicher nicht gemacht weil er dachte es wäre eine lappalie, denn er weiss ganz genau wie fahrlässig so etwas ist besonders bei einem biathlon gewehr welches ein sehr geringes abzugsgewicht von 500g hat (vgl. pistole wie z.b. eine glock hat 2500g).
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07.01.2013 15:48 Uhr von rondarolf12
 
+1 | -0
 
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Ich habe am Sonntag die Begründung vor dem Verfolgungsrennen im TV gesehen. Dementsprechend steht wohl in den Biathlon-Regenln, dass die Mündung des Gewehrs, wenn diese erst einmal die Feuerlinie überschritten hat, erst wieder zurückgezogen werden darf, wenn der fünfte Schuss abgegeben wurde. Die Feuerlinie ist die gedachte Linie am vorderen Ende des Teppichs, auf dem sie immer stehen oder liegen. Daniel Graf hatte das Gewehr bereits im Anschlsg gehabt, bevor er es zurückzog. Hätte er den Tropfen von hinten aus das Korn geblasen, währe alles OK gewesen. Er hätte dabei dann dass Gewähr auch nicht über die Feuerlinie zurückziehen müssen.

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