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Detektiv deckt Überwachung von Mitarbeitern bei Aldi Süd auf

Ein ehemaliger Detektiv des Lebensmittelunternehmens Aldi hat jetzt schwere Vorwürfe gegen Aldi Süd erhoben. Mitarbeiter wurden heimlich mit Überwachungskameras ausspioniert.

Der Detektiv bekam von Aldi den Auftrag, Mitarbeiter gezielt zu kontrollieren. In einem Aldi-Markt in Dornstadt sollte er Mikrokameras über den Umkleideschränken der Mitarbeiter installieren. Als er ablehnen wollte, drohte Aldi mit dem Entzug aller Aufträge.

Der Detektiv sagte: "Ich hatte weiterhin den Auftrag, alle Auffälligkeiten zu melden. Also auch, wenn ein Mitarbeiter zu langsam arbeitete, ich von einem Verhältnis der Mitarbeiter untereinander erfahren habe oder ich andere Details aus dem Privatleben mitbekam, zum Beispiel im Hinblick auf die finanzielle Situation des Mitarbeiters."


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kamera, Aldi, Überwachung, Detektiv, Süd
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.01.2013 12:55 Uhr von farm666
 
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Wird sich eh nichts ändern, leute gehen weiterhin einkaufen... so what?
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06.01.2013 13:19 Uhr von jschling
 
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nicht immer alles so negativ sehen, ist doch nur zum Besten der Mitarbeiter :-))))))

Aldi ist nicht nur irgendso ein Durchschnittsunternehmen, Aldi ist eine Familie
...und Don Albrecht kümmert sich um alle seine Schäfchen

das wirklich traurige daran ist, dass selbst wenn da jetzt vielleicht nen Hype drum gemacht wird (muss nicht so sein, muss man abwarten wieviel Spass die Medien daran haben), es im Endeffekt eine Geldtrafe geben wird. Von mir aus auch eine sehr hohe Geldstrafe. Aber unterm Strich interessiert das keinen, die Manager verdienen dadurch nicht weniger und selbst wenn: wirklich ein Problem haben die damit nicht.
Solchen reichen Säcken kann man nur weh tun, wenn man se in den Knast steckt, da hilft dann auch ein pralles Bankkonto nicht (oder nicht wirklich viel), mit Geldstrafen tut man solchen Leuten nicht weh
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06.01.2013 14:21 Uhr von eugler
 
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@aberaber

>>>allzu gut hat dieser detektiv wohl nicht gearbeitet.

Doch hat er sicher - nur ist es selbst Aldi bewusst, dass man allein oder zu zweit nicht Geschäftsführung, Warenannahme, Warenmanagement, Warenplatzierung, Kundenberatung, Verkaufsraum sauber halten, Brazen an der Kasse bedienen usw auf einmal kann.

Tu den Leuten die bei Aldi arbeiten müssen etwas gutes - kauf wo anders ein!

Es gibt eine schöne Rechnung - für 3 Aldis die geschlossen würden, könnten 4 richtige Supermärkte entstehen - der Unterschied - vorher insgesamt 11 Anestellte (Teilzeitis zu vollen Stellen zusammengezogen) - hinterher 23 Menschen in Arbeit.
Sicher - dafür können x Leute nicht mehr unter Preis einkaufen und die Aldi-Lieferanten in den Bankrott treiben, aber dafür hätten sehr viel mehr Menschen in Deutschland einen besseren Arbeitsplatz.
Und wenn man das mit allen "schmutzigen" Unternehmen machen würde, hätte auch niemand mehr die Not bei solchen Buden einkaufen oder arbeiten zu müssen.
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07.01.2013 09:55 Uhr von eugler
 
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@Smilodon

Das hat leider nichts mit blöd zu tun.

Ich gebe dir ein einfaches bekanntes, aber gern zu verallgemeinerndes Bsp.: Gärtner Hatschonnichtviel möchte mit Aldi Handel betreiben. Also sagt Aldi bspw. wir wollen nächsten Februar für Filiale x 5000 Stiefmütterchen die zwischen 65 und 67 mm hoch sind und einen Umfang von 145 bis 148 mm haben zu Preis y. Der Gärtner kratzt sich schon mit ersten Sorgenfalten den Kopf, möchte aber leben können und will einschlagen. Jetzt sagt Aldi - dein Angebot war das niedrigste, du bekommst den Auftrag wenn du uns noch 10% Rabatt einräumst und im übrigen zahlst du bei nicht Erfüllung uns den Gewinnverlust und darfst deine Pflanzen behalten. Der "gierige" *ironie* Gärtner sagt zu.

Im November bemerkt der Gärtner, das der Winter etwas kälter ist und er muss tüchtig zu heizen, damit die Pflanzen wachsen und nicht kaputt gehen. Im Februar packt er seine Ladung auf seinen LKW - die Sorgenfalten sind inzwischen tiefer, denn mit den gestiegenen Heizkosten und den unplanmäßig verbrauchten Öl macht er kaum noch Gewinn. Er fährt bei Aldi vor und der zuständige Mitarbeiter begutachtet die Ware. Der Gärtner guckt verdutzt, denn der Aldi-Mitarbeiter steht mit einer Liste und einem Maßband an den Pflanzen.
Ergebnis x Prozent erfüllen die Millimeter-Vorgaben nicht. Fazit der Gärtner muss mit seiner Ware wieder vom Hof fahren.
Ganz böse Zungen lästern, dass es für diese Ware sogar eine Wiederverkaufsbeschränkung geben soll.

Fazit - Aldi hat schon den einen oder anderen Anbieter in den Bankrott getrieben. Eine Nachhaltige Lieferkette gibt es bei Aldi defacto nicht (auch wenn sie das selber so nennen würden).
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09.01.2013 22:47 Uhr von shirtshop
 
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heute einen beitrag im tv gesehen.
da werden detektive auch bewusst eingesetzt, um unerwünschte kassierer mit unfairen testkäufen/-diebstählen abmahnungen einzufahren.

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