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Verlag streicht "Negerlein" aus Otfried Preußlers Kinderbüchern

Der Stuttgarter Thienemann Verlag wird diskriminierende Worte wie "Neger" oder auch "Negerlein" aus den Büchern von dem erfolgreichen Autor Otfried Preußler künftig streichen.

Man wolle Bücher an den politischen und sprachlichen Wandel anpassen, teilte der Verlag mit. Der 89-jährige Otfried Preußler hatte sich jahrelang gegen Änderungen in seinen Werken gewehrt.

"Mit der Zeit ist aber die Einsicht gewachsen, dass die Authentizität des Werks der sprachlichen Weiterentwicklung untergeordnet werden muss", erklärte Verleger Klaus Willberg.


WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Kultur / Literatur & Bücher
Schlagworte: Wort, Änderung, Verlag, Kinderbuch
Quelle: www.stern.de
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53 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.01.2013 03:11 Uhr von fruchtstutzen
 
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Neger! Neger! und ich rufe es immer wider in die Welt!
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05.01.2013 04:28 Uhr von AMB
 
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Für mich ist dies ein Kniefall vor dem Englischen, aus dem wir bereits schon genug Wörter übernommen haben. Ein Märchen oder eine Geschichte um ein Negerlein oder den Moren oder sonst wen würde ich niemals ändern, nur weil es irgend welche Idioten gibt, die solche eine Abneigung gegen Neger haben, daß in Ihrem Sprachgebrauch dies ein Schimpfwort ist.

Ab wann wird dann das Wort Opa zum Schimpfwort. Erst dann wenn wir durch Erziehung alle Achtung vor den Menschen wegerzogen haben und Alle Autorität vernichtet haben?.

Aber das man heute keinen Negerkuß mehr kaufen kann ist schon in meinen Augen eine Schande und ein Eingeständnis an Schwäche der eigenen Sprache, daß ich selbst nicht so stützen will und akzeptiere. Für mich ist Neger ein Deutsches Wort, daß ich in meiner Jugend so kennen lernte und da mein Vater mir aus Büchern vorlas, die sein Vater ihm ebenfalls vorgelesen hat, denke ich, daß es lange ein geachtetes Wort war, so lange bis irgend welche Kukluxclahner die Oberhand gewannen und sogar in Deutschland eine Macht beschwörten die die Deutsche Sprache zu Verstümmeln scheint.

Eigentlich sollte man einen solchen Verlag dafür Bestrafen und keine Bücher mehr von Ihm kaufen, wenn man nur irgend etwas auf sein Vaterland hält, denn diesen Verrat an der Sprache unserer Väter sollte man nicht immer einfach so hinnehmen.

Wir sind hier schlieslich nicht in Amerika. Wo der Nigger eben seit vielen Jahren ein Schimpfwort war und ist, so lange er von einem Weißen benutz wurde. Der Schwarze durfte das Wort ja immer schon benutzen.

[ nachträglich editiert von AMB ]
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05.01.2013 08:27 Uhr von Shiftleader
 
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Und jetzt singen wir alle das schöne Lied:

10 kleine Negerlein ...

Das ist alles Volksgut, egal ob Geschichten, Lieder u.a.

Die Einsicht von O. Preußler kann ich mir nicht so plausibel erklären; wird wohl vom Verlag arg in Bedrängnis gebracht worden sein.
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05.01.2013 09:21 Uhr von brownlebowski
 
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@ AMB

lies einfach mal meine vorherigen Kommentare...

das Wort ist im Deutschen eben nicht sehr alt...bürgerte sich im 18. Jahrhundert gleichzeitig mit der Etablierung von Rassentheorien ein !!! Während der NS-Zeit werden in der 12. Dudenauflage von 1941 der nationalsozialistischen Rassenlehre entsprechend die Lemmata „negrid“, „Negride“ und „Negroide“ aufgenommen und mit dem Wort „Neger“ als negrider Zweig der Menschenrassen verknüpft. Bis zur 15. Duden-Neuauflage 1961 bleiben die Einträge unverändert.[27]

Ab Mitte der 1970er finden sich in deutschen Wörterbüchern, zunächst vereinzelt, Hinweise auf eine abwertende oder diskriminierende Konnotation des Begriffs. Während das dtv-Lexikon weiterhin einen „negriden Rassenkreis“ beschreibt, wird im Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache von 1975 eine Unterscheidung zwischen Afroamerikanern (vgl. auch Afro-Lateinamerikaner) und Afrikanern vorgenommen: Als Bezeichnung für Afrikaner wird hier der Begriff Neger als „veraltend“ und „heute oft abwertend“ beschrieben;

Um mal zu zeigen was man mit dem Wort Neger verbindet zitiere ich Immanuel Kant:

„Die Negers von Afrika haben von der Natur kein Gefühl, welches über das Läppische stiege. Herr Hume fordert jedermann auf, ein einziges Beispiel anzuführen, da ein Neger Talente gewiesen habe, und behauptet: daß unter den hunderttausenden von Schwarzen, die aus ihren Ländern anderwärts verführt werden, dennoch nicht ein einziger jemals gefunden worden, der entweder in Kunst oder Wissenschaft, oder irgend einer andern rühmlichen Eigenschaft etwas Großes vorgestellt habe, obgleich unter den Weißen sich beständig welche aus dem niedrigsten Pöbel empor schwingen und durch vorzügliche Gaben in der Welt ein Ansehen erwerben. So wesentlich ist der Unterschied zwischen diesen zwei Menschengeschlechtern, und er scheint eben so groß in Ansehung der Gemüthsfähigkeiten, als der Farbe nach zu sein. Die unter ihnen weit ausgebreitete Religion der Fetische ist vielleicht eine Art von Götzendienst, welcher so tief ins Läppische sinkt, als es nur immer von der menschlichen Natur möglich zu sein scheint. Eine Vogelfeder, ein Kuhhorn, eine Muschel, oder jede andere gemeine Sache, so bald sie durch einige Worte eingeweiht worden, ist ein Gegenstand der Verehrung und der Anrufung in Eidschwüren. Die Schwarzen sind sehr eitel, aber auf Negerart und so plauderhaft, daß sie mit Prügeln auseinander gejagt werden müssen.“
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05.01.2013 09:22 Uhr von brownlebowski
 
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@BrotmitKäse

Wenn Du schon Wikipedia kopierst dann bitte den gesamten Artikel..da steht rcht genau beschrieben WARUM das Wort bei uns Schwarzen Deutschen so verhasst ist.
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05.01.2013 09:27 Uhr von brownlebowski
 
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@shiftleader

10 kleine Negerlein

Die Umwandlung vom Lied in ein bebildertes Kinderbuch erfolgte 1868/69, vorgenommen von Frank Green und als Ten Little Niggers tituliert. Diese Fassung wurde zum Standardrepertoire der US-amerikanischen Blackface-Vorführungen. Eine bekannte Blackface-Gruppe der Zeit, die Christy’s Minstrels, brachte die Little Niggers nach Europa, wo sie weite Verbreitung fanden.

Das ist kein gutes altes Deutsches Lied sonder kam von amerikanischen Weissen Blackface Künstlern..also Weisse die sich schwarz anmalten und auf der Bühne sich wie "Neger" aufführten..also heute würde man sagen sie haben sich wie geistig zurückgebliebene verhalten...sucht einfahc mal Blackface auf Youtube..mit Deutschland hatte das Stück ursprünglich nichts zu tun und wurde wie oben beschrieben erst 1868 aus dem englischen übernommen..damals waren die Schwarzen in den USA noch Menschen 2. oder 3. Klasse...

Das wäre so wie wenn man in den USA die Deutschen Judenkarikaturen der Nazi Zeit übernehmen würde...
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05.01.2013 09:44 Uhr von brownlebowski
 
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Die Menschen die während des 3. Reiches in der Hitlerjugend oder im Bund deutsche Mädchen waren mussten doch auch akzeptieren dass die Rassenlehre der Nazis und die Nürnberger Gesetzte völler Schwachsinn waren...wenn die umdenken konnten dann sollte es doch möglich sein ein höchst rassistisches Wort nicht mehr weiter zu benutzen...
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05.01.2013 14:04 Uhr von Borgir
 
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Oh man, politisch korrekt zu sein bedeutet auch politisch beschränkt zu sein. Sorry, aber ist so.
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05.01.2013 15:11 Uhr von Captnstarlight
 
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Jajaja, und Mark Twains Roman "Die Abenteuer des Huckleberry Finn" gehört auch verbrannt! ;)
Politisch korrekt wäre es, nur das Gesülze unserer guten, ehrwerten und gerechten (Vorsicht Ironie!) Politiker und anderen Volksvertretern als Roman zu verbreiten.
Aber bitte nicht kluge Worte ala Strauß!: Was ist die Steigerungsform von Feind? Todfeind ist Komparativ, Parteifreund ist Superlativ, Elativ ist Lebenspartner.
Oder Herbert Wehner: Mit Verlaub, Herr Redner, sie leiden anscheinend unter oraler Diarrhoe!
Man müsste auch Bücher redigieren (verbessern), die den Gläubigen heilig sind.
Alles eine Sache der Auslegung und Lesart.
Ansonsten sagt es Borgir so schön treffend!

[ nachträglich editiert von Captnstarlight ]
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05.01.2013 20:18 Uhr von Herrensocke
 
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@brownlebowski
<<<<Kannst mir bitte nen Kaffe mitbringen ? Antwort: Bin ich dein Neger oder was ?>>>>

Ich denke mal,das du so einen Spruch überbewertest,denn das hat wenig mit Rassismus zu tun sondern eher mit Widerstand gegen ein Klischee.
Schliesslich haben unsere amerikanischen Freunde gerne ihre gekaufte Ware damals,so ca. auch immernoch vor nichtmal 100 Jahren gerne als Diener missbraucht.
Der Spruch "Bin ich dein Neger?"(mach den Scheiss selbst) ist also als Widerstand zu werten m. E. legitim und nicht abwertend gemeint.

Wichtig ist immer der Kontext ;)
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05.01.2013 21:18 Uhr von Daenerys
 
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@ brownlebowski

Ich glaube das Problem das viele bei SN mit dieser Wortänderung haben ist folgendes:

Die Forderung nach solchen Änderungen kommt meistens von ganz besonders politisch korrekten...den sog. Gutmenschen. Die bekommen dafür viel Applaus von anderen Gutmenschen und das kommt politisch immer gut an. Nun ist es aber leider so, dass diese Gutmenschen das nicht machen, weil sie die Schwarzen so gerne mögen (Außnahme: politisch schwarze; CSU/CDU), es geht ihnen in der Regel nur darum, selbst gut dazustehen. Ich selbst kenne auch ein paar dieser Individuen, die regen sich furchtbar auf wenn man das Wort Neger benutzt oder einen bösen Witz auf kosten einer Minderheit macht - das kommt meistens gut an und sie fühlen sich ungemein wichtig dabei. Wenn denen aber auf der Straße ein Schwarzer o. Südländer entgegenkommt wechseln sie die Seite, sie setzen sich im Bus niemals neben Leute wie Dich, eigentlich verachten sie Dich zu tiefst. Trotzdem würden sie Dir vor laufender Kamera jederzeit gerne den Arsch küssen.

Und diese Doppelmoral geht vielen hier gehörig gegen den Strich.
Und was kommt als nächstes? Alle Wörter verbieten die eine Abwertung sein könnten? Der Dicke? Die Dürre? Die Brillenschlange? Das Pickelgesicht? Die Blondine? Das sind alles Worte die den betreffenden unangenehm sind, aber wenn man die alles ausmerzen will kann man in zukunft nur noch schlumpfen.

[ nachträglich editiert von Daenerys ]
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05.01.2013 23:19 Uhr von brownlebowski
 
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@ Herrensocke

Ich verstehe den Kontext schon und halte bestimmt keinen wegen des Spruches für einen Rassist..es ist trotzdem ein delikates Thema und ich denke es sollten schon die betroffenen Personen entscheiden was ihnen übel aufstößt. Man stelle sich vor wir Männer würden den Feministinnen erzählen das Wort "Votze" wäre eine ganz normale Bezeichnung für uns um eine Frau zu titulieren deren Namen wir nicht kennen. Also einfach immer Votze statt Frau. So fühlt es sich für uns Schwarze an wenn wir in einer Runde stehen und jemand benutzt das Wort Neger statt Schwarzer. Finde das Wort schlimmer als Kanake.

Aber wie gesagt ich kann da differenzieren nur in KINDERBÜCHERN hat das Wort nix verloren SORRY es ist 2013 :-)
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05.01.2013 23:31 Uhr von brownlebowski
 
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@ Daenerys

Zuerst mal muss ich wissen ob Du so aussiehst wie die Dame aus Game of Thrones ;-) ?

Dass die CDU/CSU und vor allem Kristina Schröder nicht meineFfreunde sind brauchst Du mir nicht erzählen. Habe politisch recht gut den Durchblick. Wie du dir denken kannst wöhle ich die mit Sicherheit nicht...die sagen solche Dinge gerne, machen aber nix für die Leute. Gehöre zu der Generation die sich an die vollen 16 Jahre Kohl Regierung erinnern kann.

Andere Partein fordern solche Dinge auch nur weniger Medienwirksam.

ABER das Wort war schon rassistisch und diskriminierend bevor Frau Schröder geboren wurde...also eigenlich nennt man das : Stating the obious :-)

Also bitte nicht für Fr. Schröder sondern für die Menschen die das Wort tituliert den Gebrauch bitte einschränken..nicht für die sog. Gutmenschen...diesmal eine gute Sache.

Und Pickelgesicht ist wohl ne andere Stufe als Neger...wirkst im Rest deines Textes zu intelligent als dass du nicht erkennst dass diese Wörter ne andere Liga sind.
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06.01.2013 00:18 Uhr von Daenerys
 
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@ brownlebowski

"Zuerst mal muss ich wissen ob Du so aussiehst wie die Dame aus Game of Thrones ;-) ?"

früher vielleicht mal ;)

"Und Pickelgesicht ist wohl ne andere Stufe als Neger"

Ich schrieb ja....was kommt als nächstes. Wenn erstmal die "rassistischen Wörter" verboten sind...meinst du dann sind DIE fertig und kriechen zurück in ihre Löcher?
Die werden weitermachen und irgendwann ist zwar alles "Böse" ausgemerzt, aber dann sind wir nur noch Roboter. Neulich habe ich gelesen, daß es in einer Schweizer Verordnung die Verwendung der Wörter "Mutter" und "Vater" für Behördliche Schreiben untersagt wurde, stattdessen sollte es "das Elter" heißen. Du kannst mir glauben, ich hänge nicht unbedingt am Wort Neger, ich hab nur langsam Angst wo das alles hinführen soll.

"Aber wie gesagt ich kann da differenzieren nur in KINDERBÜCHERN hat das Wort nix verloren"

Den Kindern wird nichts verloren gehen wenn da Schwarzer statt Neger steht, aber wird in 10 Jahren auch das jemand als zu rassistisch empfinden?

Ich finde es aber im Grunde bedenklicher, wenn sich farbige Jugendliche in amerikanischen Filmen pausenlos Nigger nennen....das kann auf hellhäutigere Jugendliche durchaus provokativ wirken. Das kommt rüber wie "Wir dürfen das Wort sagen aber wehe ihr (Hellhäutigen) tut das. Es macht auf der einen Seite wenig Sinn ein altes Kinderbuch ändern, wenn in Filmen mit den selben Wörtern weitergemacht wird.



[ nachträglich editiert von Daenerys ]
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06.01.2013 02:49 Uhr von xenonatal
 
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Danke Brownlebowski & Daenerys zum Glück gibt es doch noch Hoffnung auf vernünftige Beiträge und Meinungen, woran man bei einigen Bewertungen hier ja zweifeln muss.
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06.01.2013 11:07 Uhr von brownlebowski
 
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@ Daenerys

"früher vielleicht mal ;)"

Respekt...hoffe übrigens für alle Fans der Game of Thrones Serie das Mr. Martin in seinem Nachlass bereis das Ende der Bücher beschrieben hat..er sieht meiner Meinung nach nicht aus als ob er noch 30 Jahre lebt...S-)

Zurück zum Thema...DIE Politiker und Medien werden IMMER irgendein aktuelles Thema so wie dieses finden, Kampfhunde, Killerspiele, usw. der Pöbel schein dies zu brauchen um davon abgelenkt zu werden wie es mit unserer Welt den Bach runter geht..aber all dies sind keine Gründe das beknackte Wort weiterzuverwenden..also meine nicht dich sondern allgemein gesprochen..was das Wort angeht gehen wir ja konform :-)

Denke dass sich Schwarzer auch in 10 Jahren noch halten wird...und auch in 100. Es etabliert sich eigentlich in allen Ländern mit dunkelhäutigen Menschen in der Minderheit..Schweden hat die gleiche Diskussion.

Das mit dem untereinander Nigger sagen sehe ich da leider ähnlich wie Du...aber das wird sich auch noch ändern..da kämpfen Leute wie Bill Cosby drum der seinen Landsleuten gerne provokativ den Spiegel vorhält...Google mal seine Wutausbrüche zum Thema LOL ..auch der einseitige Rassismuss das es z.B. schwarze Vereinigungen aber keine weissen geben darf...davon sollte man grundsätzlich loskommen, gerade weil in den USA kaum ein schwarzer 100% schwarz ist..bei fast allen ist wie bei mir auch auch amerikanischer Ureinwohner und Europäer mit drin. Solange wir in alle in solchen Kategorien denken wird es immer Spannungen geben :-(


[ nachträglich editiert von brownlebowski ]
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06.01.2013 11:08 Uhr von brownlebowski
 
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@ xenonatal

Danke für die Blumen
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06.01.2013 13:12 Uhr von Azrael_666
 
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Danke für die Info. Ich werde künftig keinerlei Machwerke dieses Verlags mehr kaufen oder bestellen.
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06.01.2013 14:01 Uhr von skipjack
 
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Dass Hitler-Syndrom mancher Gestalten wird immer Besorgnis erregender...

Welch Schwachsinn:
Neger=Beleidigung
Negerkuss=Beleidigung
Nigger mag eine Belidigung sein, aber Neger...

"Mit der Zeit ist aber die Einsicht gewachsen"
Bei einigen wohl nicht...

Man lausche der Musik von Snoop Doggy Dog, wenn er von Niggers, Nigger Bitches ect. singt.

Für die PISA`s hier: Snoop Doggy Dog ist ein Schwarzer.
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06.01.2013 15:28 Uhr von brownlebowski
 
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@ Skipjack

Neger IST eine Beleidigung..sage ich dir als Schwarzer.

Siehe all die vielen Kommentare vorher..da ist die Bedeutung und Herkunft genau erklärt..will nicht wieder von vorne anfangen..bitte einfach den kompletten Wikipedia Artikel lesen:

http://de.wikipedia.org/...
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06.01.2013 18:17 Uhr von spiritulibero
 
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Ich finde das schon dreist, dass ich mir einen anderen Sprachgebrauch zulegen soll,
nur weil sich so manch Maximalpigmentierter an meiner Ausdrucksweise stösst.
Für mich war und bleibt der Begriff Neger wertfrei, Nigger hingegen mag ein Schimpfwort sein.
Ich werde mir weiterhin einen Neger bestellen und kein Cola-Weizen, weiterhin Negerküsse essen
und auf dem Voksfest einen Eisneger (oder Mohr scheint Regional unterschiedlich zu sein) verköstigen.

Was mich an dem ganzen Konstrukt und der Diskussion darüber nachdenklich stimmt, ist der Hype,
der in letzter Zeit um irgendwelche Minderheiten gemacht wird. Dem Normalo wird im Umgang
mit letzteren schon totale Unterwürfigkeit nahegelegt bzw.abverlangt, und wenn dann die Akzeptanz
in der Bevölkerung fehlt auch noch per Gesetz nachgeholfen. Irgendwie wird einem auch suggeriert,
dass es "schick" ist, Minderheit zu sein, weil man bereichert ja kulturell...
Mal ehrlich - da stimmt doch was nicht.

Ich stell mir die Frage, wann eine Diskussion über das Verbot von folgendem Kinderspiel entbrennt:

Wer hat Angst vorm schwarzen Mann!?

Keiner !

Wenn er aber kommt!?

Dann laufen wir davon!
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06.01.2013 20:10 Uhr von brownlebowski
 
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@ Spiritulibero

da du offenbar die anderen Kommentare noch nicht gelesen zitiere ich von weiter oben:

"Ich verstehe den Kontext schon und halte bestimmt keinen wegen des Spruches für einen Rassist..es ist trotzdem ein delikates Thema und ich denke es sollten schon die betroffenen Personen entscheiden was ihnen übel aufstößt. Man stelle sich vor wir Männer würden den Feministinnen erzählen das Wort "Votze" wäre eine ganz normale Bezeichnung für uns um eine Frau zu titulieren deren Namen wir nicht kennen. Also einfach immer Votze statt Frau. So fühlt es sich für uns Schwarze an wenn wir in einer Runde stehen und jemand benutzt das Wort Neger statt Schwarzer. Finde das Wort schlimmer als Kanake."


Warum das Wort diskriminierend ist steht auf Wikipedia, im Duden, usw...und im Duden steht schon seit über 40 Jahren dass es abwertend ist und mitnichten die angebrachte Bezeichnung für Menschen mit schwarzer Haut.

Wäre also schön wenn die Menschen es einfach akzeptieren könnten.

Das Spiel wer hat angst vorm schwarzen Mann bezieht sich glaube ich auf einen Bergarbeiter, nicht auf einen Mann mit schwarzer Hautfarbe.
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07.01.2013 18:26 Uhr von huAnchris
 
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@ DerBelgarath

hätts nicht besser formulieren können.
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08.01.2013 01:51 Uhr von AMB
 
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@ brownlebovski

Wenn ich das Zitat von Kant lese, dann müßte man wohl Schwarz genauso streichen, falls man seine Sprache wegen ihrer Benutzung beschädigen möchte.


Allerdings störrt mich an dem Sachverhalt nur eine Sache, die Bücher aus denen uns mein Vater vorlas, waren in Deutsch geschrieben und stammten von meinem Großvater. So weit ich weiß, hat man sehr kurz nach dem ende des Krieges in Deutschland diese unsere Schrift beseitigt und ins Lateinische gewechselt. Wobei zu bemerken ist, daß unser altes z in Frankreich noch heute als Französisches z her hält. Die Schrift hat man auch auf Lateinisch umgestellt um unser Deutsch sein zu beschneiden, so daß heute wirklich keiner mehr weiß wieso man ein ß als sz bezeichnet. Wer weiß denn auch, daß im deutschen das s, welches an ein z gesetzt wird genau so aussieht wie das ß.
Wenn man nun auf diese Bücher, auf die ich leider heute keinen Zugriff mehr habe, da meine Mutter sich, als ich ca. 6 war, von meinem Vater getrennt hat, betrachtet, so müßten sie praktisch im Krieg entstanden sein, denn sie verwenden das wort Neger als ganz normales Wort um einen Schwarzen zu bezeichnen. Und zwar ohne negative Gewichtung. Dies jedoch verwundert mich. Tja vielleicht errinnert man sich als Kind irgend welcher Märchen nicht mehr so genau. Allerdings, kann ich mir nicht vorstellen, daß man nicht mit bekommt, wenn es abwertend gewesen wäre.
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08.01.2013 02:07 Uhr von AMB
 
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@ brownlebovski

ich denke, daß in ihrem Kopf die Sprache Nigger und Neger vermischt. Sie habe vermutlich zu viel mit Englisch sprechenden Menschen zu tun. Wenn in Deutschland etwas einen höheren Stellenwert besitzt, dann erhält es einen eigenen Namen oder zumindest eine eigene Bezeichnung. Beim Neger, eine andere Bezeichnung wäre Mohr, ist es einfach so, daß die Bezeichung durch das eindeutschen der Lateinischen Bezeichnung für Schwarz eine Wertschätzung des Schwarzen Menschen darstellt. Ein lediglich nach seiner Eigenschaft benannter Gegenstand ist in der Deutschen Sprache nicht Wertvoll genug eine eigene Bezeichung zu führen.

Wenn also jemand darauf besteht, daß ich ihn Schwarzer nenne, bitte, aber ich würde mich beleidigt fühlen, wenn mich jemand einfach nur als Weißen bezeichnen würde, wenn gleich ich eben daraus nur schließen würde, daß ich demjenigen ziemlich gleichgültig bin und deshalb als wenig achtenswert erscheine.

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