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USA: Finanzielle Folgen für simplen Samenspender - er soll Unterhalt zahlen

Vor drei Jahren beging William Marotta einen folgenreichen Fehler: Er diente einem lesbischen Paar als Samenspender. Obwohl die Parteien einen Vertrag abgeschlossen hatten, in dem Marotta von jeglichen Unterhaltszahlungen entbunden wurde, steht er nun in Kansas vor Gericht.

Er soll für entstandene Kosten der vergangenen Jahre aufkommen und als Vater in die Geburtsurkunde eingetragen werden. Marottas Karten sind schlecht, denn die Samenspende wurde nicht gesetzeskonform geregelt.

Seine Anwälte verweisen jedoch auf einen älteren Fall, in dem einem Samenspender keine Recht als Erziehungsberechtigter zugesprochen wurde. Deutsche Samenbanken warnen: Auch in Deutschland ist die Rechtslage nicht ganz geklärt.


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WebReporter: Sterchen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Gericht, Klage, Unterhalt, Samenspender
Quelle: www.welt.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.01.2013 10:41 Uhr von Devils_Eye
 
+2 | -49
 
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04.01.2013 10:55 Uhr von Johnny Cache
 
+0 | -14
 
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04.01.2013 11:04 Uhr von Zuvo
 
+32 | -0
 
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festlegen das Samenspender unter keinen Umständen Unterhalt zahlen müssen und fertig ist die Kiste. Wie kann man eig. so Asozial sein das man von einem SamenSPENDER auch noch Geld fordert.
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04.01.2013 11:17 Uhr von EvilMoe523
 
+6 | -0
 
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Gesetzeslücken und Unstimmigkeiten hin oder her...

Mich erschaudert es eher, dass es Menschen gibt, die sich der Sache auch noch annehmen und solche geldgeilen Schlangen ohne Rückrat auch noch zu vertreten, anstatt mit dem Finger drauf zu zeigen und sie einfach nur auszulachen.

Eher würde ich alle Konsequenzen bis hin zu Gefängnis in Kauf nehmen, als dass auch nur ein Cent für diese Frauen drauf geht.
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04.01.2013 11:36 Uhr von Johnny Cache
 
+7 | -0
 
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Wenn wird schon beim Haare spalten sind, wäre es doch nur logisch auch noch den Arzt zu verklagen, der das Kind "gezeugt" hat.
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04.01.2013 11:59 Uhr von AdvancedGamer
 
+0 | -3
 
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Ganz ehrlich, wenn ich zur Samenbank gehe, ganz Anonym, erwarte ich auch das ich nicht zahlen muss, wenn irgendwer die Datenbank hackt und veröffentlicht.
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04.01.2013 13:16 Uhr von JesusSchmidt
 
+4 | -0
 
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@AdvancedGamer

Es gibt offiziell keine anonymen Samenspenden. Zumindest hierzulande nicht.
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04.01.2013 13:17 Uhr von meiserhans
 
+6 | -0
 
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Die wichtigste Info des ganzen Falles fehlt hier bei Shortnews, nicht die Frauen verklagen den Spender, sondern der Statt Kansas!

Hintergrund: Obwohl die Frauen sich mittlerweile getrennt haben, kümmern sich beide um ihre Kinder, sie haben mehrere. Da aber aus gesundheitlichen Gründen die Hauptverdienende nicht mehr arbeiten kann, ersuchten sie finanzielle Hilfe bei den entsprechenden Behörden. Die stellten sich jedoch völlig quer und forderten den Samenspender auf zu zahlen.

KEINE der beiden Frauen wollen Geld vom ihm, sondern nur die hinderwäldliche Staat Kansas, der homosexuelle Parterschaften nicht anerkennt.
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04.01.2013 14:36 Uhr von amaxx
 
+5 | -0
 
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Die Lesben sollten sich mal genau überlegen was sie da tun, denn wenn sie den Fall gewinnen, werden wohl zukünftig auf diesem Wege keine Lesbischen Paare mehr Nachwuchs bekommen!!!
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04.01.2013 15:35 Uhr von xenonatal
 
+0 | -0
 
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Im Gegenzug sollte die "Spende" von damals, rückwirkend monatlich vergütet werden durch die Mutter, und zwar genau in Höhe des jeweiligen Unterhalts !

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