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Radverkehr: Bald keine Dynamopflicht mehr?

Fährt man in Deutschland mit dem Fahrrad, so ist eine vorschriftsmäßige Beleuchtungsanlage am Drahtesel notwendig. Hierzu zählt bisher auch ein Dynamo. Diese Vorschrift könnte sich nach Plänen des Bundesverkehrsministerium bald ändern. Die Pläne stoßen bei Industrie und Verbänden auf Skepsis.

Der Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) ist für die Beibehaltung der Dynamopflicht, da die Lichtquelle Dynamo am zuverlässigsten sei. Der Zweirad Industrie Verband (ZIV) sieht die Gefahr darin, dass Akkus oder Batterien meist leer seien, wenn man sie brauche.

Hersteller befürchten Umsatzeinbußen und Sicherheitseinbußen, da 80 Prozent der Räder in Deutschland mit einer modernen Dynamoanlage auf den Markt gebracht werden. Nabendynamo und LED-Licht ist dabei der aktuellste Entwicklungsstand der Technik.


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WebReporter: never.ever
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Gesetz, Fahrrad, Dynamo
Quelle: www.derwesten.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.01.2013 00:26 Uhr von Apophis_83
 
+34 | -2
 
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"Der Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) ist für die Beibehaltung der Dynamo pflicht, da die Lichtquelle Dynamo am zuverlässigsten sei."
Das mag für Fahrräder im oberen Preissegment zutreffend sein wo hochwertige Naben, Speichen oder seitenläufer Dynamos verbaut sind im unteren bis mittleren Preissegment werden oft billigste seitenläufer Dynamos verbaut die bei regen so gut wie unbrauchbar sind bzw. auch oft nach mehreren regenfahrten ganz ihren dienst versagen .
Deswegen fahre ich schon seit Jahren mit LED Akku leuchten und wurde deswegen bisher noch nie zur Kasse gebeten da die Polizei schon froh ist wen man überhaupt mit Beleuchtung unterwegs ist.
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04.01.2013 00:39 Uhr von CoffeMaker
 
+18 | -8
 
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Tja, Lampen können auch kaputt gehen wenn man sie gerade braucht, oder ein Kabel abgehen. Die Ausrede mit dem Dynamo ist mehr als schwammig.

Der Vorteil mit der Batterie ist wenn man mit dem Fahrrad stehen bleibt leuchten die Lampen weiter. Ist doch irgendwie blöde wenn man an der Kreuzung hält und man über den Haufen gekachelt wird weil die Lampen aus sind und der Autofahrer einen übersieht ^^
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04.01.2013 01:02 Uhr von Apophis_83
 
+8 | -5
 
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@ CoffeMaker

Nicht unbedingt es gibt auch für den Dynamo-betrieb Beleuchtung mit Standlicht Funktion.

http://www.fabial.de/...

[ nachträglich editiert von Apophis_83 ]
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04.01.2013 03:04 Uhr von Treibeis
 
+4 | -2
 
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Nachteil der Batteriebeleuchtung ist, dass die Lampen geklaut werden, wenn man sie am Rad vergisst.
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04.01.2013 04:50 Uhr von maxedl
 
+3 | -2
 
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Persönlich wäre ich für eine Nabendynamo-Pflicht seitens des Handels mit Akku/Elko für das Standlicht.
(So dass neue Räder für die Straßenzulassung einen Nabendynamo benötigen würden.)
Für RadfahrerInnen soll es frei wählbar sein ob der Nabendynamo genutz wird oder mit Batterielicht gefahren wird.
(Das extra Gewicht würde bei Stadtfahrten und Fahrten am Land kaum auffallen.)
Selbst wenn die Batterie voll ist, liegt die Lampe wenn man sie mal Braucht zu Hause.
In der Jacke komme ich immer mal wo ran, so dass sich die Taschenlampe einschaltet.
(Was anderes als eine Taschenlampe, mit Halterung für den Lenker, ist das nicht.)
Bei längeren Fahrten im Dunkeln geht selbst bei LED einmal das Licht aus,
wenn man nicht passende Batterien zum Nachmunitionieren dabei hat.
Mit Seitenläufer Dynamos hatte ich schon einige Probleme,
welche schon bei wenig Straßennässe keinen Strom lieferten.

[ nachträglich editiert von maxedl ]
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04.01.2013 05:47 Uhr von Marple67
 
+12 | -1
 
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Ich liebe es, wenn im Dunkeln an einer Rechts-vor-Links-Kreuzung ein Radfahrer ohne Licht mit einem Affenzahn von Links kommt und dann wie ein Rohrspatz schimpft das man ihm die Vorfahrt genommen hat.

[ nachträglich editiert von Marple67 ]
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04.01.2013 06:18 Uhr von Bastelpeter
 
+1 | -0
 
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Dynamos sind eigentlich sehr fortschrittlich. Ich hatte in meiner Kindheit mal so einen alten Drahtesel mit Karbidlampe im Keller gesehen (aus Kriegszeiten). Das war noch echte Technik!
Und die haben sogar mit Wasser funktioniert!
Vorsicht Ironie!
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04.01.2013 07:32 Uhr von Bobbelix60
 
+6 | -0
 
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Ich fahr seit gut 15 Jahren mit Akkulicht und hatte noch nie Schwierigkeiten mit der Polizei. Prinzipiell könnten die mir auch nichts anhaben, da mein guter alter Drahtesel (Kettler Alu - 25 Jahre alt) auch nen funktionierenden Dynamo hat. Mich stört jedoch dieses Dynamogeräusch und der kleine Widerstand ist beim Fahren auch spürbar.

Grundsätzlich wäre mir egal, ob jemand mit Akku, Batterie oder Dynamo fährt. ABER einschalten muss er das Licht! Als Autofahrer benutze ich gerne meine Scheibenwaschanlage wenn ich an solche Dunkelradler vorbeifahre. Ein wenig Abkühlung tut gut. ;-p
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04.01.2013 08:46 Uhr von Funkensturm
 
+2 | -0
 
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tja dann halt die neuen lichter einbaun mit eingebauten akku der sich beim normalen fahren aufläd ohne das schwere treten wie beim alten Dynamo. Wär bestimmt bei nen Rad neueinkauf 20 euro mehr und bei den Preis was die Dinger kosten schätz ich mal, dass das möglich ist.

PS ich mein festangebaut das sie auch Diebstahl sicher is und nich einfach aufsteckbar sind.

[ nachträglich editiert von Funkensturm ]
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04.01.2013 09:16 Uhr von One of three
 
+5 | -0
 
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@ Wil

Hör mal mit diesem Reelight-Müll auf.
Rücklicht ok, aber nur von hinten, seitlich nicht wahrzunehmen.
Frontlicht gleich null, nur ein beleuchteter Reflektor, mehr nicht. Keine Strassenausleuchtung.

Das sind nur überteuerte Positionslichter. Wenn die irgendwann mal wirklich "beleuchten" sieht es anders aus ....
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04.01.2013 09:56 Uhr von jschling
 
+4 | -1
 
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ich halte die reinen Batterielampen für völlig akzeptabel und kenne keinen, der von der Polizei dafür angemacht worden ist, so die Beleutung funktioniert.

Sicherlich könnten Batterien sich entladen, aber es könnte auch die Lampe als solches defekt gehen, oder der Fahrer besonders beim erschwerten Dynamobetrieb einen Herzinfarkt erleiden - und dann ist auch nix mehr mit Licht.
Beim Auto soll jetzt ja auch der Reserve-Reserve-Kanister pflicht werden, weil aufgefallen ist, dass der normale Reservekanister in vielen Fällen nicht befüllt ist, oder gar in der Garage steht. Man überlegt noch, ob nicht gleich der Reserve-Reserve-Reserve-Kanister aus Sicherheitsgründen eingeführt werden soll.
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04.01.2013 10:26 Uhr von Dracultepes
 
+4 | -1
 
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Ist die Batterie leer wird einfach nicht gefahren.

Es braucht keine dummen Gesetz die Akkulampen verbieten, sondern empfindliche Strafen für fahren ohne Licht und/oder genau Urteile die Aussagen das jeder ohne Licht keinen Versicherungsschutz und 100% schuld hat.
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04.01.2013 11:07 Uhr von Bastelpeter
 
+1 | -5
 
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Richtig, und die Radler sollen endlich mal richtig zur Kassen gebeten werden, wenn sie besoffen fahren. Genau dann ist deren Licht naemlich aus!
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04.01.2013 11:27 Uhr von GroundHound
 
+6 | -1
 
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Ich kann aus langjähriger Erfahrung als Fahrradmechaniker sagen, dass dass System Dynamo-Kabel-Lampe am unzuverlässigsten ist. Kabel, Leitungen und Stecker korridieren oder reißen oft ab. Da die Leute das meist nicht selber beheben können, dauert es immer lange, bis das Fahrrad mal in die Werkstatt gebracht wird und das Problem behoben wird. Und das kostet ja auch noch Geld.
Moderne Akkulichter sind quasi wartungsfrei, lassen sich leicht anbringen oder auswechseln, daher fahren diese Leute seltener ohne Licht. Diese Lösung ist keinesfalls schlechter, als Dynamosysteme.
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06.01.2013 11:38 Uhr von kr3
 
+1 | -0
 
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Ich sehe es wie Dracultepes.
Sollen sie doch mit der Beleuchtung fahren wie sie wollen. Ob Akku oder Dynamo - völlig egal. Hauptsache die Lichter werden angeschaltet wenn es dunkel ist.
Wenn mal was kaputt ist oder der Akku leer, dann darf halt nicht gefahren werden. Dann schieb ich weiter oder muss halt einfach mit der Strafe leben.

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