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Neuer Vergleich beweist: Minijobs sind attraktiver als Vollzeitjobs

Seit dem 1. Januar 2013 ist die Verdienst-Obergrenze eines Minijobbers von 400 auf 450 Euro gestiegen (ShortNews berichtete). Obwohl Minijobs schon vorher attraktiv waren, sind sie durch diese Erhöhung nun noch attraktiver.

Ein neuer Vergleich beweist, dass Minijobber am Ende des Monats mehr Netto vom Brutto haben, als Teilzeit- oder Vollzeitkräfte.

Für die Gewerkschaften sind solche Minijobs jedoch ein Dorn im Auge, weil Minijobber in der Regel keine gewerkschaftliche Organisation haben.


WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft / Arbeitsmarkt
Schlagworte: Vergleich, Gehalt, Netto, Minijob, Brutto, Verdienstobergrenze
Quelle: www.welt.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2013 15:31 Uhr von magnificus
 
+26 | -0
 
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Lest mal die Quelle. Selten so ein Mist gelesen. Ok, vom Springer vllt schon. Hier wird der ganze Apparat der Löhne und Abgaben so gebogen, dass der Minijob als Nonplusultra da steht.
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03.01.2013 15:33 Uhr von Hidden92
 
+14 | -3
 
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Crushial, ich kann mir zwar gut vorstellen dass du, solltest du arbeiten (ich bezweifle es), Netto weniger als 450€ hast, das dürfte allerdings für normale Teilzeit- und Vollzeitangestellte eher nicht der Fall sein.
Mal davon abgesehen, dass du dir diesen Absatz sowieso wieder ausgedacht hast, da in der Quelle nichts davon steht, aber du genießt hier ja eh Narrenfreiheit zu schreiben was dir gefällt.

[ nachträglich editiert von Hidden92 ]
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03.01.2013 15:37 Uhr von derSchmu2.0
 
+12 | -1
 
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Minijobs sind Prima...da hält man den gemeinen Bürger schön an der kurzen Leine, ohne Perspektiven, was größere Investitionen angeht, kann man sie dann laufen lassen, während man woanders nicht weiß woher die Kohle kommt und wohin man damit soll...
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03.01.2013 15:46 Uhr von Bleissy
 
+17 | -1
 
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weil die gewerkschaften sich nicht darum bemühen ....... wieso in eine gewerkschaft eitreten die seit jahren zuguggt wie reguläre arbeitsplätze in hungerjobs umgebaut werden oder die tariefverträge abschliessen die JÄMMERLICH sind
die in sachen mindestlohn nichts aber auch garnichts unternehmen ausser dann und wann ma konsequenzlos das maul aufzureissen
wo sind die demos wo sind die streiks wo bleibt der klassenkampf von unten
die gewerkschaftsbosse sind nicht besser als die politiker
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03.01.2013 17:10 Uhr von luaf
 
+2 | -4
 
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Bleissy, schon mal dran gedacht, dass man als Gewerkschaftsmitglied eine kostenlose Rechtsberatung haben kann?

[ nachträglich editiert von luaf ]
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03.01.2013 18:09 Uhr von HeiligerSchnitter
 
+2 | -1
 
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@luaf
Nicht nur Rechtsberatung, auch Rechtsschutzversicherung im Arbeits- und Sozialrecht.
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03.01.2013 18:38 Uhr von tulex
 
+6 | -0
 
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Ich könnte mit einem Minijob noch nichtmal meine Wohnung & Nahrungsmittel bezahlen. Dazu noch Versicherung und Geld für Kleidung... ich weiß nicht wie die Leute mit 450€ über die Runden kommen.
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03.01.2013 20:56 Uhr von sicness66
 
+8 | -1
 
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Ekelhafte Propaganda. Aber von der Welt ist man nichts anderes gewohnt.
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03.01.2013 22:05 Uhr von grandmasterchef
 
+0 | -1
 
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Ähmja.. 5€ Stundenlohn sind durchaus normal, da arbeitet man als Mini-Jobber auch mal 4 Tage die Woche Ôô

Bei 8-10€ würd sich ein Minijob schon eher lohnen, als ein Vollzeit Job vom aufwand der stunden/steuer aus gesehen.

aber so?
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03.01.2013 22:57 Uhr von AnonymMic
 
+5 | -0
 
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@trara123456789

So ist es. Die Gewerkschaften können nur große Reden schwingen aber das war es auch schon. Wenn man wirklich Hilfe, z. B. vor dem Arbeitsgericht braucht, heißt es erst einmal immer "Es bestehen keine Erfolgsaussichten". Komisch, dass man dann trotzdem immer vor Gericht gewinnt, wenn man das Zepter selbst in die Hand nimmt und klagt.
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04.01.2013 03:43 Uhr von p-o-d
 
+0 | -0
 
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@anonymmic

Rein von der Logik her dürfte es so aber nicht laufen... =S

Wenn der Prozessgewinn tatsächlich mehr als reiner Dusel gewesen sein sollte, schoß sich die Gewerkschaft bzw. der Vertragsanwalt doch selber ins Knie indem kein Mandat übernommen wurde. Von einem gewonnen Prozess hätte sowohl die Gewerkschaft, als auch Anwalt und Klient etwas...
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04.01.2013 07:30 Uhr von Para_shut
 
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"Minijobs sind attraktiver als Vollzeitjobs"
für die wirtschaft auf jeden fall, lieber mehrere minijobber als ein festangestellter ...
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04.01.2013 07:45 Uhr von Zeus35
 
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Axel Springer - Scheiße mal wieder. Ein neuer Vergleich? Wer hat den gemacht? Die Qualitätsjournalistin Dorothea Siems? Saugen sich die Springerkanaillen jetzt ihre Weisheiten selbst aus den Fingern?
Was hat denn die Beschäftigungsart mit dem Organisierungsgrad zu tun?!

Schwachsinn von vorn bis hinten.
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04.01.2013 07:52 Uhr von Zeus35
 
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@ Hidden92
Wie sieht denn der Nettoverdienst eines Teilzeitbeschäftigten mit 460€ Brutto aus?
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04.01.2013 09:27 Uhr von Marco Werner
 
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@Zeus92
Bei 460€ Brutto hätte ein Teilzeitbeschäftigter etwa 364€ Netto.
Betrachtet man es so, scheint der Minijobber tatsächlich besser wegzukommen. Bezieht man aber das ALG2 in die Berechnung ein, auf welches beide Anspruch hätten, käme es in der Summe in etwa auf selbe raus,was beide am Monatsende raus haben. Hätte ich die Wahl zwischen einem Minijob und einem TZ-Job bei den genannten Konditionen, würde ich mich wohl trotzdem für den TZ-Job entscheiden. Nichtmal wegen der Beiträge in die Rentenversicherung,sondern vielmehr deswegen, weil man als TZ-Jobber doch etwas geschützter vor den Schikanen des JC ist als als "normaler" Hartzer (Stichwort Sinnlosmaßnahmen)
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04.01.2013 11:59 Uhr von VT87
 
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Der einzige Vorteil an Minijobs ist doch, dass man sie steuerfrei neben dem sozialversicherungspflichtigen Job ausüben kann... d.h. jemand, der mit seinem Einkommen nicht auskommt (wg. Teilzeit z.B.), der kann noch einen 2. Job machen ohne dass er gleich in LSt-Klasse 6 landet und nichts mehr über hat von dem verdienten Geld. Ähnlich der Fall mit der Hausfrau, die nebenbei ein bisschen arbeitet...
In jedem anderen Fall halte ich Minijobs für überflüssig.
Es sollte von der Anzahl gemessen an der Betriebsgröße oder im Verhältnis Lohn Minijobber/Festangestelle begrenzt werden und Verstöße sollten im Rahmen von Betriebsprüfungen mit Bußgeldern bestraft werden...
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04.01.2013 11:59 Uhr von VT87
 
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Sorry... irgendwie wurde der Kommentar doppelt gepostet

[ nachträglich editiert von VT87 ]
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13.01.2013 11:15 Uhr von Marco Werner
 
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@VT87
Steuerfrei ? Nicht ganz. Das Feld ist etwas komplexer. Nimmt man zwei sozialversicherungspflichtige Jobs an, landet man mit dem 2.Job automatisch in LstK VI, da bleibt fast nix mehr übrig. Insofern hast du schon Recht.

Wirklich steuerfrei ist aber auch die Ausübung eines zusätzlichen Minijobs nicht. Denn für die Sozialversicherungspflicht zählt nicht jedes Einzeleinkommen für sich allein, sondern die Gesamtsumme aller Einkommen. Übersteigt diese 450€, wird jedes Einzeleinkommen sozialversicherungspflichtig. Und zwar anteilig am Gesamteinkommen.
Ein Beispiel: Hat man einen 1200€-Hauptjob und nimmt einen 400€-Job hinzu, ist der 400€-Job nicht steuerfrei. Stattdessen wird man wie für einen 1600€-Job zur Kasse gebeten. Die Abgabenlasst verteilt sich dabei auf 1/4 auf den 400€-Job und zu 3/4 auf den 1200€-Job (weil das Verteilverhältnis der Einzeljobs am Gesamteinkommen ist).

Bei einem Single mit LK I blieben dadurch effektiv von den 400€ Mehreinkommen nur noch 227€ übrig....

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