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Spanien: Arbeitsloser zündet sich auf Straße an

Weil ein 57-jähriger Spanier nicht einmal mehr Geld für etwas zu Essen hatte und arbeitslos ist, obwohl er zweifacher Familienvater ist, hat er sich aus Verzweiflung auf einer Straße in Málaga mit Benzin übergossen und angezündet.

Der Mann überlebte nur knapp, weil sich ein Taxistand in der Nähe befand und jeder spanische Taxifahrer vorschriftsmäßig einen Feuerlöscher im Autofahrer mit sich führen muss. Eingeliefert wurde der Mann in das "Carlos Haya" Krankenhaus in Málaga.

Die Ärzte stellten eine 80-prozentige Verbrennung der Haut fest. Allerdings ist dies nicht der erste Vorfall, denn vor zwei Wochen stürzte sich ebenfalls eine 56-jährige Frau von ihrem Balkon, weil sie arbeitslos geworden ist und mit ihrer 96-jährigen Mutter zusammenlebte.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Spanien, Feuer, Straße, Arbeitsloser
Quelle: www.welt.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2013 15:45 Uhr von Anima_Amissa
 
+3 | -0
 
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"Der Mann überlebte nur knapp"
Dabei stelle ich mir die Frage, ob er überhaupt überleben wollte (wohl eher nicht) und ob durch die Rettung ihm nicht noch mehr Übel mitgespielt wurde...
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03.01.2013 16:08 Uhr von kingoftf
 
+1 | -2
 
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Mit 80% Verbrennungen ist gar kein Gedanke daran zu verschwenden, dass er dass überlebt.

Selbst ab 30% wird es schon schwierig.


Aber natürlich auch nicht die feine Art, nun seine Kinder und die Frau im Stich zu lassen, denen geht es nun bestimmt nicht besser.
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04.01.2013 22:23 Uhr von kingoftf
 
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Malaga – In Spanien sind zwei Männer nach Selbstverbrennungen gestorben. Ein 57-Jähriger, der Medienberichten zufolge arbeitslos und verschuldet war, erlag in Malaga seinen Verletzungen. In demselben Krankenhaus starb ein 63-Jähriger an den Folgen einer Selbstanzündung.

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