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Weltuntergangs-Party: Anwaltskanzlei will jetzt 1.837 Euro von Mönchengladbacher

Ein Mönchengladbacher hat jetzt nicht schlecht gestaunt, als er Post von einer Anwaltskanzlei im bayerischen Hof bekam. Der Mann soll 1.000 Euro Schadensersatz sowie 837,52 Euro an Rechtsfolgekosten zahlen.

Dazu sollte er eine Unterlassungserklärung unterschreiben. Der Mann aus Mönchengladbach hatte mit 300 Gästen in seiner eigenen Diskothek eine Weltuntergangs-Party gefeiert. Was er nicht wusste, das Wort "Weltuntergang" ist seit Januar 2012 als Wortmarke geschützt.

Der Disco-Inhaber sagte: "Das ist doch ein Witz. Weltuntergang - für mich ist das ein Allerweltswort wie Frühlingsfest oder Silvesterparty. Da kann ich mir ja gleich das ganze "Abc" schützen lassen..."


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Party, Anwalt, Weltuntergang, Kanzlei
Quelle: www.bild.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2013 11:57 Uhr von zabikoreri
 
+40 | -1
 
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Ich glaube, ich werde mir mal das Wort ´Abmahnung´ als Marke eintragen lassen. Da kann m an sicher viieeeel Geld von gewissen Leuten bekommen.

Kein Wunder, dass die Leute kein Vertrauen mehr in Justiz und Politik haben, wenn diese die Bevölkerung nicht vor den modernen Wegelageren schützt und solch einen Schwachsinn zulässt!
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03.01.2013 12:06 Uhr von leerpe
 
+15 | -1
 
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@zabikoreri


Deinem Kommentar ist absolut nichts hinzuzufügen.
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03.01.2013 12:40 Uhr von CrazyCatD
 
+1 | -2
 
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03.01.2013 12:41 Uhr von kingoftf
 
+5 | -0
 
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Warum eifern diese Wi**** nicht dem großen Vorbild Gunni Gravenreuth nach, ich spendiere auch was zum Erwerb einer 7,65.

Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das vor Gericht wirklich abgenickt werden würde, da kann man sich ja gleich jede Buchstabenkombination schützen lassen.
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03.01.2013 12:55 Uhr von Mailzerstoerer
 
+4 | -0
 
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das ist ein anwalt, der sonst keine mandanten hat weil er grottenschlechte prozessarbeit leistet, wo die mandanten trotz vorriger zusage vom RA das er den prozess gewinnt in die röhre guckt.
Solche RA sollte man beim zuständigen gericht anzeigen,anwaltskammer hat keinen sinn, weil die sich nicht gegenseitig anschwärzen.
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03.01.2013 17:13 Uhr von Petabyte-SSD
 
+1 | -0
 
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Da kommt mir eine Idee:
Wenn schon jemand vorher das Wort in seiner Domain stehen hat:
Kann dann der den Wi*hser der die Marke eintragen liess verklagen?
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04.01.2013 16:02 Uhr von derSchmu2.0
 
+3 | -0
 
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Der Wirt einer Kneipe, wo ich an dem Tag Musik gemacht hab, hat auch ein solches Schreiben bekommen...nach kurzer Recherche kam folgendes heraus:
Der Wirt, der sich den Namen hat sichern lassen, bewirtet im bayrischen Hof einen Biergarten.
Dieser hat "nur" von Mai bis September auf. Dürfte also zum Zeitpunkt des "Weltuntergangs" also garnicht auf gehabt haben.
Damit kann ihm eigentlich gar kein Schaden entstanden sein, wenn andere diesen angeblich "geschützten" Begriff benutzten.
Die Anwaltskanzlei listet ein momentan inaktives Mitglied auf, welches der aktuelle Bürgermeister von Hof ist...welch ein Zufall...

Soweit die Anwälte raten, nicht Zahlen, auf eine Verhandlung ankommen lassen. Der Wirt muss in Vorleistung gehen, dann wird überlegt, ob der Begriff wirklich schützbar ist, die Eintragung kann im Nachhinein noch gelöscht werden. Darüberhinaus muss im Falle einer Verhandlung festgestellt werden, ob dem Wirt ein Schaden entstanden ist

Hoffentlich hat sich dann damit die Sache erledigt und der Drecksack bleibt auf den Kosten sitzen...
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05.01.2013 17:43 Uhr von Petabyte-SSD
 
+0 | -0
 
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Will den Wirt jemand verklagen, weil der Weltuntergang nicht stattgefunden hat?
Da kommt man auf eine Weltuntergangsparty, und der Wu findet nicht statt!

Jemand Lust, ich habe dazu leider keine Zeit :)

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