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Krankenkassen fordern härtere Strafen für bestechliche Ärzte.

Kor­rum­pie­rende Ärzte gingen bislang straffrei aus, das soll sich jetzt ändern. Geschenke der Pharmaindustrie werden in Zukunft nicht toleriert, strenge Anti-Korruptions-Regeln sollen angewand werden, so der Gesundheitsexperte Jens Spahn.

"Die Grenzen zwischen Kooperation und Korruption von Ärzten etwa mit Pharmafirmen seien unscharf. Niemand bestreite, "dass es tausendfach in Deutschland direkt oder indirekt Zahlungen oder Geschenke etwa von Laboren oder Pharmafirmen an Ärzte gibt", so Spahn weiter.

Verstöße sollen zukünftig hart bestraft werden, "strafrechtliche Sanktionsmechanismen müssen greifen", so der Chef des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann.


WebReporter: Joseffine
Rubrik:   Gesundheit / Organisationen
Schlagworte: Arzt, Strafe, Pharmalobby
Quelle: www.focus.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.01.2013 22:24 Uhr von Sonny61
 
+1 | -0
 
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Und dann behandeln wir uns ab morgen selber - oder was!

[ nachträglich editiert von Sonny61 ]
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02.01.2013 23:28 Uhr von bpd_oliver
 
+3 | -0
 
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@ImmerNurIch:
Das ist nicht systemrelevant und wird wohl nicht weiter verfolgt.
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03.01.2013 01:07 Uhr von perMagna
 
+2 | -1
 
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Arzt kann sich bei einem Wirkstoff zwischen zwei Herstellern entscheiden. Er nimmt den Hersteller, der ab und an ein paar Kulis, Visitenkarten oder einen netten Vortrag alias lecker essen gehen springen lässt. Das ist keine Bestechung, das gibts in jeder anderen Branche auch.

Bestechung wäre es, wenn ein Arzt absichtlich einen weniger angezeigten Wirkstoff verschreiben würde! Das wäre ausgesprochen verwerflich.
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05.01.2013 19:00 Uhr von Borgir
 
+1 | -0
 
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Ich fordere höhere Strafen für Krankenkassen für nicht bezahlte Leistungen.

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