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Türkei schöpft wieder Hoffnung: EU-Ratspräsidentschaft geht an Irland

In Bezug auf die EU-Beitrittsverhandlungen sieht die Türkei wieder positiv in die nähere Zukunft, denn die EU-Ratspräsidentschaft geht für das erste Halbjahr 2013 an Irland. Deshalb wird eine erhöhte Gesprächsbereitschaft seitens der EU vermutet.

EU-Minister Egemen Bagis hat angekündigt, dass er mit Blick auf die mit Entschlossenheit durchgeführten Reformen seines Landes die ins Stocken gekommenen Beitrittsverhandlungen wieder vorantreiben will.

Die Türkei hofft auf ein Umdenken im Zypern-Konflikt durch die EU, welche die Beitrittsverhandlungen bisher blockiert hatten.


WebReporter: benjaminx
Rubrik:   Politik / Europa
Schlagworte: EU, Türkei, Hoffnung, Irland, Ratspräsidentschaft
Quelle: www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de
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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.01.2013 19:21 Uhr von benjaminx
 
+9 | -2
 
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Ist ja ein Ding. Jetzt wollen sie auf einmal wieder in die EU. Das hörte sich letzte Woche, oder so ähnlich, noch anders an. Eine Entscheidung für Pro oder Kontra wäre ja mal was ganz sinnvolles.
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02.01.2013 21:52 Uhr von klartext4u
 
+3 | -12
 
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was jukt euch 4 zypern?? für die griechen seit ihr doch nazis schon news mit den demos vergessen vor kurzem? die ganzen medien Karikaturen usw...?
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02.01.2013 22:11 Uhr von Dagarte
 
+6 | -1
 
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die Iren haben noch genug eigene Probleme im eigenen Garten zu lösen als das Sie sich neue Sorgen von aussen am Bein binden lassen!
Nur weil die Präsidentschaft der EU turnusmässig von Frankreich an einem anderen Land weitergegeben wird heißt das nicht, dass die Probleme eines Beitritts der Türkei in die EU kleiner geworden sind oder auf einmal wieder von ihnen erstrebenswert sein sollte.

Edit:@klartext4u

Nö,iss nicht vergessen!
Der Grieche auf der Straße hat sein Unmut zurecht kundgetan. Dort muß auch jeder kleine Bürger das ausbaden, was die Regierungen im Zusammenspiel mit dem Finanzmarkt der letzten Jahre zusammengebraut hat!

[ nachträglich editiert von Dagarte ]
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02.01.2013 23:47 Uhr von Ken Iso
 
+1 | -2
 
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@Dagarte: das ist nicht richtig. Irland erhohlt sich schon seit längerem wieder. Das einzige, was den Iren noch weh tut ist die Arbeitslosenquote von über 12%.

Was hier aber wohl vergessen wird ist der Umstand, dass Irland ein sehr katholisches Land ist. Vor wenigen Wochen musste deswegen noch eine Indische Frau sterben; im Krankenhaus wurde Ihr die Abtreibung Ihres toten Fötus´ verwehrt.

[ nachträglich editiert von Ken Iso ]
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03.01.2013 00:19 Uhr von killozap
 
+5 | -1
 
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Und die Türkei hatte doch Pläne, die Todesstrafe wieder einzuführen? Weshalb da Hoffnungen machen?

Wir brauchen keine Diktatur in der EU ...
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03.01.2013 00:21 Uhr von Dagarte
 
+3 | -0
 
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@Ken Iso

und deren Problem war auch nicht die Wirtschaftlichkeit der eigenen Produktivität, sondern die Finanzmarktwirtschaftlichkeit!
Deren Probleme wollte ich auch nicht hochspielen sondern nur andeuten, dass Sie im Moment eher ihre eigenen Probleme lösen werden, als das sie sich um andere kümmern. Von Portugal kann man im Moment auch keine Hilfe erwarten. Bevor diese Probleme gelöst sind, sollte man sich keine weiteren ans Bein binden!

[ nachträglich editiert von Dagarte ]
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03.01.2013 00:29 Uhr von Ken Iso
 
+1 | -5
 
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@Dagarte: die Türkei ist nur ein Problem was die Sichtweisen und Werte angeht. Wirtschaftlich betrachtet ist sie ein riesen Gewinn für die EU.
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03.01.2013 01:01 Uhr von Dagarte
 
+4 | -0
 
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@Ken Iso

die sich zuerst in der kostengünstigen Arbeitskraft auswirken wird!
An Arbeitskraft innerhalb der EU fehlt es aber nicht, nur an Arbeitskraft die für ein geringen Lohn arbeiten will!
Zeig mir mal einen Türken der in der EU lebt und das Einkommen eines Türken für gleiche Arbeit akzeptieren würde wenn Er in Anatolien leben würde. Also mit dem Einkommen auskommen müsste als wenn er in seinem Vaterland lebt, für ihm wäre sogar die Ware von Lidl eine unerschwingliche Delikatesse!
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03.01.2013 01:08 Uhr von Ken Iso
 
+1 | -4
 
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@Dagarte: das wurde damals auch von Polen gesagt. Zeig mir einen Polen der Heute noch bereit ist in Deutschland zu arbeiten.
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03.01.2013 01:27 Uhr von Dagarte
 
+3 | -0
 
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die Polen haben mittlerweile ihr eigenes Land soweit aufgebaut das Sie lieber dort arbeiten und leben, nur als Beispiel "http://www.phoenix.de/..."
und bevor die Verrgleiche kommen, Rumänen und Bulgaren haben erhebliche Auflagen und sind noch nicht einmal im Schengen-Abkommen aufgenommen worden, die Grenzen sind noch nicht offen zu diesen Ländern!
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03.01.2013 01:34 Uhr von xDP02
 
+3 | -1
 
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Was hat denn die News mit nem Riesenrad zutun?
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03.01.2013 01:47 Uhr von Dagarte
 
+2 | -0
 
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@xDP02

berechtigte Frage:
Die Höhe ist ein gewaltig, also der Turmbau zu Babel!

Es ist ein Kettenkarussel, zähl mal nach, da könnte die Zahl der Länder rauskommen, die die EU an die Kette gelegt hat!

Nur mal so zwei Gedanken, die man so nachgehen könnte

[ nachträglich editiert von Dagarte ]
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03.01.2013 03:16 Uhr von xDP02
 
+1 | -2
 
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"Wird die Türkei wieder auf das EU-Karussell aufspringen können?"
Aus der Quelle, ziemlich zusammenhangslos in dieser News
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03.01.2013 11:11 Uhr von psycoman
 
+3 | -0
 
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@Ken Iso:
"die Türkei ist nur ein Problem was die Sichtweisen und Werte angeht. Wirtschaftlich betrachtet ist sie ein riesen Gewinn für die EU. "

Inwiefern? Billiglohnländer die unsere Produkte bauen müssen nicht zwingend in der EU dafür sein.

Außerdem wird die EU nach einer Aufnahme der Türkei noch viel mehr Geld als bisher schon in das Land investieren müssen, um es halbwegs auf EU-Standard zu bringen. Das war auch schon bei den anderen Erweiterungen der Fall.

Die Türkei wäre auch keine Bereicherung, da wohl rigendweann die Kreditblase die sich in den letzten Jahren aufgebaut hat, platzen wird.

Die Türkei hat fast so viele Einwohner wie Deutschland, un damit mehr Stimmrechte als Frankreich, aber gerade einmal die Wirtschaftskraft Österreichs, bei siebenfacher Bevölkerung, also sehe ich hier nicht die Bereicherung.

Mal ganz abgesehen davon, dass es an der Türkei liegt ob sie aufgenommen wird, oder nicht. Die EU hat allen Beitrittskandidaten Bedingungen gegeben, die erfüllt werden müssen.

Da die Türkei immer noch Nordzypern besetzt hällt, was ja nur einer von viele Punkten ist, den die Türke iin den letzten 20 Jahren immer noch nicht efüllt hat, wird es vorest einfach nichts mit der Aufnahme.

Noch mehr Arbeitslose und Wirtschaftsflüchtlinge muss die EU auch nicht aufnehmen, davon gibt es schon genug.
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04.01.2013 07:24 Uhr von hofn4rr
 
+2 | -0
 
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wenn man vor hat die eu in rekordgeschwindigkeit gegen die wand zu fahren, dann würde man wohl die türkei in die eu aufnehmen.

von daher besteht eine reale gefahr, denn bis jetzt wurde alles dafür getan, das alles aus den fugen gerät.
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04.01.2013 17:44 Uhr von Abraeumer
 
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@ hofn4rr

Die EU ist am Abgrund. Griechenland, Italien, Spanien, Irland und gewiss noch andere Länder haben es fast soweit geschafft, das die EU bzw. der Euro im Keller ist. Sonst würde u.a. Deutschland nicht soviel Geld investieren müssen, um den Euro retten zu können.

Ich bin ebenfalls dagegen, das die Türkei in die EU beitritt, aber nur, damit die Türkei nicht von der EU so ausgebeutet wird.

Und um eines mal klar zustellen, KEIN ANDERES LAND IN EUROPA HAT MOMENTAN SO EIN WIRTSCHAFTSWACHSTUM WIE DIE TÜRKEI.

Das ist die Realität, die auch Gerhard Schröder erkannt hat uns sagte: "Die EU hat Türkei mehr nötig, als die Türkei die EU!"

[ nachträglich editiert von Abraeumer ]
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04.01.2013 23:10 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"Das ist die Realität, die auch Gerhard Schröder erkannt hatuns sagte: ´Die EU hat Türkei mehr nötig, als die Türkei die EU!´ " (Abraeumer)
Genau deshalb braucht die Türkei auch nicht in die EU.

Es wurde vor Jahrzehnten versprochen, daß die Europäische Einigung mehr Wirtschaftswachstum bringen würde. Was kam heraus? In den letzten zehn Jahren wuchs das Bruttosozialprodukt jährlich durchschnittlich mit 1 %. (Josef Joffe)

Wenn also die Türkei der EU beitreten würde, würde sich das Wirtschaftswachstum der EU nach oben bewegen, aber wie man anhand der Entwicklung Griechenlands erkennen kann, ist dies ziemlich egal, denn das Wirtschaftswachstum findet dann in der Türkei statt und wird nicht einfach transferiert auf andere Länder. Zudem ist die Türkei gegenüber dem Ausland hochverschuldet, so daß dies nur geliehenes Wachstum ist. Auslandskapital kann rasch wieder abgezogen werden. Was wäre also gewonnen, wenn die Türkei in die EU aufgenommen werden würde? Die Türkei hat sogar etwas zu verlieren, denn die EU-Standards verteuern alle möglichen Sachzusammenhänge.

Ich kann einen Beitritt aus religiösen und kulturellen Gründen nicht gutheißen, auch wenn die Moscheen in der Türkei angeblich so leer sein sollen, wie die Kirchen in Deutschland. Das kosmopolitische Istanbul ist nicht die Türkei. Und die Türkei hat lediglich einen winzigen europäischen Teil.

Warum tritt z.B. Moskau nicht der EU bei? Moskau ist viel europäischer als die Türkei.

Allerdings gibt es seit Atatürk diese europäische Idee in den Köpfen der türkischen Elite. Und Atatürk selbst hatte nach einem Besuch in Europa gesagt, daß ihm das, was er sah, nicht gefiel.

Das Wohlstandsversprechen der EU ist nicht eingetreten. Mit der Türkei war man nie im Krieg. Was also ist die verbindende Idee zwischen der EU und der Türkei?

Der Finanzmarkt?
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05.01.2013 14:39 Uhr von hofn4rr
 
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@Abraeumer

>> ... aber nur, damit die Türkei nicht von der EU so ausgebeutet wird. <<

naja, die zahlen sprechen da eine deutlich andere sprache.

fakt wäre, das die türkei über jahrzehnte, jährlich zweistellige milliardenbeträge an subventionen benötigen würde, um halbwegs die unzureichende infrastruktur im land aufbauen zu können.

die aufnahme der türkei wäre daher über jahrzehnte ein minusgeschäft für die noch wenigen übriggebliebenen nettozahler der europäischen union.

von dem abgesehen das der wirtschaftliche aufschwung in der türkei auf pump beruht, ist es völlig unerheblich was ein herr schröder so vonsich gibt.

ökonomen mit ahnung warnen vor der aufnahme....

von dem abgesehen wäre es nicht nur aus wirtschaftlichen gründen nicht ratsam.
der unvereinbare kulturöse und gesellschaftliche aspekt, wäre um einiges verheerender.

abschreckende beispiele dieser unvereinbarkeit sieht man in allen westeuropäischen städten.

@Sag_mir_Quando_sag

>> Warum tritt z.B. Moskau nicht der EU bei? <<

ja warum tritt die schweiz wohl nicht bei?
ich denke weil länder wie die schweiz oder russland
kein interesse daran haben ihre länder zu ruinieren und ihre eigenständigkeit an irgendwelchen (nicht gewählten) eu-kommissaren abzugeben.

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