Schlacht bei Lützen 1632: Knochenfunde zeigen die Brutalität des Krieges
Knochenfunde von Soldaten aus dem Dreißigjährigen Krieg, die bei der Schlacht bei Lützen am 16. November 1632 ums Leben kamen, wurde jetzt von Archäologen per Computertomographie und Röntgenbilder untersucht.
Die Schädel und Knochen der acht Landsknechte wurden aus einem Massengrab mit 47 Toten geborgen und zeigen die Brutalität des Krieges. Knochenbrüche und ausgeschlagene Zähne wurden genauso festgestellt wie ein Mangel an Vitamin D.
Die Knochen sollen jetzt im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle gezeigt werden. Später soll die Ausstellung auch in Schweden, Finnland und Estland gezeigt werden.