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Bis zu 70 Prozent weniger Kerosin: Boeing plant den ersten Plug-in Passagierjet

Die stetig steigenden Kerosinpreise lassen die Flugzeugbauer nun nach vollkommen neuen Wegen suchen, um mit niedrigerem Verbrauch fliegen zu können. Dabei ist man bei Boeing nun auf die Idee gekommen, in Zukunft auf Strom zu setzen.

Konkret plant man beim Flugzeugbauer jetzt den ersten Plug-in Hybrid Jet der Welt. Das Prinzip funktioniert ähnlich wie beim Toyota Prius. Immer wenn der Flieger am Gate steht, sollen seine Akkus geladen werden.

Die sitzen im Rumpf der Maschine. Hat diese dann ihre Flughöhe erreicht, soll komplett auf Strom umgeschaltet werden. So sollen bis zu 70 Prozent Kerosin eingespart werden können.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Flugzeug, Boeing, Hybrid, Kerosin
Quelle: www.gizmodo.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.01.2013 12:14 Uhr von spencinator78
 
+2 | -12
 
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02.01.2013 12:29 Uhr von smogm
 
+3 | -0
 
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Das ist der erste Schritt von Boeing in Zusammenarbeit mit der NASA in Zukunft auf LENR betriebene Fluggeräte umzusteigen.

http://futureinnovation.larc.nasa.gov/...

[ nachträglich editiert von smogm ]
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02.01.2013 13:03 Uhr von jschling
 
+6 | -0
 
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alle Achtung, über 2/3tel Kerosineinsparung ist schon nen Hammer, hätte ich niemals erwartet
man muss natürlich sehen, dass anstelle von Kerosin Strom verbraucht wird, aber die können da ja nun keine 10 Tonnen Batterie einbauen, womit sich der Stromverbrauch wohl auch in Grenzen hält
wirklich sinnvoll wird die News aber erst, wenn in die Umweltverträglichkeitsrechnung auch der Stromverbrauch einbezogen wird. Grundsätzlich kann man allerdings auch sagen, dass vorallem die in grosser Höhe entstehenden Abgase für unsere Ozonschicht sehr gefährlich sind, die Produktion von Strom auf der Erde, selbst durch Kohle, also zumindest umweltschutztechnisch sinnvoller ist
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02.01.2013 13:05 Uhr von heinzinger
 
+8 | -3
 
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Na klar... Und so ein Akku den man dafür braucht wiegt auch gar nicht viel. So lange die Akkus nicht kleiner, leichter und billiger werden rentiert sich das nicht. Rentiert sich ja auch beim Prius (36.000 Euro) nicht.
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02.01.2013 13:23 Uhr von jschling
 
+1 | -0
 
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@ heinzinger
es muss von mir aus nicht mal rentabler sein (wie bereits geschrieben lässt sich das aber nicht überprüfen anhand der News), wenn es für einen geringen Mehrkostenpreis die Umwelt vielleicht nicht um 70%, aber sagen wir mal 30-40% weniger belastet als bisher, kann man schon von einem deutlichen Gewinn sprechen
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02.01.2013 13:40 Uhr von Peter323
 
+1 | -0
 
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Die Elektromotoren sind super und können je nachdem in welches Triebwerk sie verbaut sind, auch beliebig schnell fliegen.

Problem sind und bleiben vorerst die Akkus: Viel Gewicht, kaum haltbar, stark steigende Kapazitätsverluste.

Wenn die Akku Problematik erstmal gelöst ist, wird das Elektroauto und der Airbus kommen, da bin ich sicher.
Nur eine Frage der Zeit. Verbrennungsmotoren sind einfach ein Relikt aus vergangenen Tagen.
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02.01.2013 14:26 Uhr von kamikaze74
 
+1 | -0
 
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Finde ich auch ganz gut die Idee!Solange die statt Akkus kein Atomreaktor in die Flugzeuge einbauen ist das echt ein Fortschritt!
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02.01.2013 17:05 Uhr von pillum
 
+1 | -0
 
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Leider nicht in näher Zukunft:
"Der Grund, warum der Sugar Volt nicht vor 2030 auf den Markt kommen kann, liegt in der Akku-Technik. Nach Angaben von Boeing-Forscher Marty Bradley muss die Akku-Technologie bis dahin noch erheblich besser werden. "
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02.01.2013 17:19 Uhr von deus.ex.machina
 
+1 | -0
 
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SUGAR Volt: Boeing´s Hybrid Electric Aircraft


http://www.youtube.com/...!
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02.01.2013 23:26 Uhr von wombie
 
+1 | -0
 
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Immer wieder witzig diese Debatten ueber Batterie und Umweltfreundlich/-schaedlichkeit.

Bei Benzinmotoren werden da fix ein paar "kleinigkeiten" unter den Tisch gekehrt. Oelwechsel beim Auto z.B. oder hoeherer Wartungsaufwand.

Bei Batterien wird umgekehrt gerne vergessen aus welchen z.T. schwer zu foerdernden Materialien die hergestellt sind.

Recyclen koennte man das eh alles - macht halt nur kein Schwein. Weder bei Elektronik noch bei altoel noch bei Batterien. Was da recycelt wird ist verschwindend gering.
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03.01.2013 01:44 Uhr von Premier-Design
 
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Naja, Kohle im Fluzeug geht ja auch nicht so einfach.. ^^
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11.01.2013 14:47 Uhr von amaxx
 
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hahaha .... bei der kurzen Standzeit am Boden sollen Batterien geladen werden? Boeing kann zwar Flugzeuge bauen, aber von der Realität am Boden scheinen sie wenig Ahnung zu haben!!!

Ich habe selbst schon am Boden für die Abfertigung diverser Airlines gearbeitet, manche Flugzeuge stehen gerade mal 20-30 Minuten am Boden, inkl. Ein- und Aussteigen von 50-80 Passagieren, Reinigung, Koffer ein- und ausladen und betanken, selbst etwas größere Modelle mit ca 150-180 Paxen sind nach nicht mal einer Stunde längst wieder in der Luft! Nur die ganz Großen Jets brauchen 2 bis 2,5h am Boden, weil bei Langstrecke sehr viel mehr Dreck für die Reinigungskräfte anfällt, mehr getankt werden muss und man auch mehr verladen wird!

Ich frag mich echt wie man bei so einer kurzen Standzeit noch die Batterien laden will, und mit halb leeren Akkus werden die sicher nicht losfliegen.

Plug-In bedeutet doch nicht, dass Akkus per Stecksystem gewechselt werden, oder?

Akkus sind zwar schwer, aber das Gewicht würde man beim Sprit ja wieder einsparen, je nach Größe tanken die Flieger heute für Langstrecke schon 60-100 Tonnen. Allerdings sehe ich ein weiteres Problem bei den schweren Akkus, die verändern ihr Gewicht nicht und das Landegewicht könnte zu hoch sein.

Aber soll Boeing mal weiter daran arbeiten, vielleicht fällt denen ja noch was gutes ein, um das Problem zu lösen, grundsätzlich ist es schon mal gut, dass sie sich Gedanken machen. Das war doch schon immer so: Innovative Ideen entwickeln sich aus Fehlern in die Falsche Richtung.

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