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Das sollte jeder Patient und Besucher wissen, wenn er ins Krankenhaus geht

Ein Krankenhausaufenthalt kann sehr unangenehm sein. Doch es gibt Sachen, die jeder wissen sollte, wenn er selbst im Krankenhaus liegt. "RP online" hat nun alles zusammengefasst. Man sollte das Personal demnach nicht mit beispielsweise "Schwester Gisela" ansprechen.

Üblich ist eine normale Anrede mit dem Nachnamen. Weiterhin sollte der Krankenhausbesuch maximal 30 bis 60 Minuten bleiben, da dies als optimale Besuchszeit gilt. Außerdem sollte jeder, der einen anderen Patienten besucht, im Krankenhaus vorher an die Tür klopfen und ein "Herein" abwarten.

Die Fernsehgeräte gehören hingegen ab 22.30 Uhr komplett ausgeschaltet. Dabei spielt es keine Rolle, ob man den Fernseher über Kopfhörer hört. Möchte man einen Kranken mit Blumen beschenken, ist es sinnvoll, direkt eine Vase mitzubringen, da Vasen im Krankenhaus nicht üblich sind.


WebReporter: Crushial
Rubrik:   Gesundheit / Organisationen
Schlagworte: Krankenhaus, Besucher, Patient, Verhalten
Quelle: www.rp-online.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.01.2013 13:18 Uhr von Dracultepes
 
+22 | -2
 
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22:30 ? Ich glaube es hackt

30-60 Minuten? Ich glaube es hackt noch mehr.
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01.01.2013 13:38 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+4 | -0
 
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Ich konnte schon einmal im Krankenhaus übernachten. Aus Kulanz.
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01.01.2013 15:35 Uhr von Apcore
 
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22:30 wer erfindet denn sowas? Das letzte mal als ich die Ehre hatte in einem KH zu liegen hab ich mir um 4Uhr noch Serien angeschaut :)
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01.01.2013 16:21 Uhr von Marple67
 
+3 | -0
 
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@Drakultepes

[besserwiss]
http://www.spiegel.de/...
[/besserwiss]
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01.01.2013 17:25 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -4
 
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@Marple67

[Kultur]
http://51.img-preis.de/...
[/Kultur]

[besserwiss]
"Ich glaube, es hackt bei dir = du bist wohl nicht recht bei Verstand? Anspielung auf den »Vogel«, der im Kopf hackt"

aus: Wörterbuch der deutschen Umgangssprache von Heinz Küpper, das 1950

"Man muss also differenzieren: Zwar kann man durchaus der Meinung sein, dass etwas hakt, also nicht so läuft, wie es laufen soll. Dies hat aber mit der Wendung „Ich glaube, es hackt!“ im Sinne von „Ich glaube, hier tickt jemand nicht richtig!“ absolut nichts zu tun."

Quelle:http://www.korrekturen.de/...
[/besserwiss]
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01.01.2013 18:03 Uhr von georgygx
 
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zum kotzen, was schrothial wieder für abartige news abliefert.

und "Schwester Gisela" aha
dann sollte ich wohl auch keine polizisten mehr mit dieter ansprechen.
und im krankenhaus wohl auch nicht mehr mit medizinischen geräten spielen und auch nicht mehr den feueralarm tätigen oder ?

und als nächstes gibt schrothial ne news raus wie man richtig atmet und die augen offen lässt um zu sehen...
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01.01.2013 18:11 Uhr von mort76
 
+3 | -0
 
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Dracultepes,
man hat ja so gut wie immer auch noch andere Leute auf dem Zimmer liegen, und wenn deren Besuch ewig im Zimmer pappen bleibt, oder man es mit Teenagern zu tun hat, bei denen der gesamte Freundeskreis mal kucken kommt, wirds nervig...dann darf der Fernseher nicht laufen, und man muß den ganzen Mist mitanhören- mehrmals.
Deshalb ist hier ein bißchen Höflichkeit nötig.
Nicht jeder hat gerne fremde Leute bei sich herumstehen, wenn er gerade operiert wurde oder man im Schlafanzug da rumliegt.
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01.01.2013 18:25 Uhr von Dracultepes
 
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@mort76
Das sollte aber individuell untereinander geklärt werden und nicht Global.

Denn erstens gibt es viele die Einzelzimmer haben und kriegen werden. Ich eingeschlossen. Und zweitens kenne ich auch nur Fernseher mit Kopfhörern in Krankenhäusern. Da hört man dann auch nichts und kann sich unterhalten.
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02.01.2013 00:57 Uhr von .stef.
 
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Also ich hab mehrere Jahr in einem KH gearbeitet ... die Anrede Schwester war für mich völlig normal, die Besuchzeiten und das Fernsehen hat niemand interessiert (nur früh wenn Untersuchungen sind, war es ungünstig) ... an die Tür klopfen setz ich mal als Standard voraus.

In einem guten KH kann jeder bis zu einem gewissen Grade machen was er will! ;)
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02.01.2013 02:47 Uhr von Warpilein2
 
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@ .stef.

Hallo Schwester Stefanie XD sorry denn konnt ich mir nicht verkneifen ;)

____

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Besuchszeiten 30-60 Minuten schön und gut aber nööö, man merkt ganz einfach wenn man die anderen Patienten stört und in den meisten Fällen kann man denn mit der "meute" in die Cafeteria gehen

Fernseher ab 22:30 ausschalten? Öhm ja ne is klar das erzähl mal der Krankenschwester die sich da vor paar Jahren nachts um ein uhr mit mir nen Film reingezogen hat XD dafür gibt es ja schliesslich kopfhörer und wenn einer nicht pennen kann weil das ding flimmert soll er es sagen da gibt es immer ne lösung (auch wenn die bedeutet das man ihn K.O. haut *ironie*)

Anklopfen -.- sorry wenn bei mir ins krankenzimmer besuch kommt und die nicht anklopfen geht es direkt wieder raus mit dem spruch das derjenige wohl seinen anstatt zu hause vergessen hat und das ganze nun nochmal geübt wird
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02.01.2013 03:53 Uhr von wombie
 
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Zugegeben in einem deutschen KH war ich nur einmal vor ewigkeiten als Kind, da kann ich mich kaum noch dran erinnern.

Hierzulande sind Einzelzimmer eh Pflicht, ergo ist es da kackegal ob man noch nachts Fernsieht oder nicht. Besuch... kein Problem, kann wenn gewuenscht durchaus rund um die Uhr dableiben, selbst bei Visite kein Thema.
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02.01.2013 07:09 Uhr von mort76
 
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Dracultepes,
das ist wie mit dem Knigge: es handelt sich dabei um allgemeine Regeln der Höflichkeit, mit denen man Streit vermeiden kann.
Ich weiß nicht, wann und wie oft du im Krankenhaus warst, aber ich war bisher in dreien, und IMMER befand sich irgendjemand auf dem Zimmer, der sich benommen hat wie die Axt im Walde:
Ständiges Gequatsche in Maximallautstärke im Vierbettzimmer, Eltern, die mit ihrem 11-jährigen Sohn unbedingt im Krankenzimmer übernachten mußten, Leute, die den ganzen Tag Sat1-scriptedSoaps glotzten, ständig Besuch auf dem Zimmer...also all das, was man gerne um sich haben möchte, wenn man eh schon genervt ist und Schmerzen hat.

Wenn du mal in die Situation gerätst, kannst du ja auch mal versuchen, Jugendliche davon zu überzeugen, daß ein Krankenzimmer keine Wärmestube für den gesamten Freundeskreis ist- viel Glück.

Ich wage jetzt mal zu bezweifeln, daß die Mehrheit hier ein Einzelzimmer erhalten würde (ich bin auch nicht schlecht versichert, habe aber auch noch nie eines bekommen), und Kopfhörer gibt es durchaus nicht in jedem Krankenhaus.
Genau gesagt hatte keines, in denen ich in den letzten 6 Jahren war, welche.
Der ständige Kampf um die Fernbedienung und die Programmbestimmungsautorität haben jedem Aufenthalt dort auch "ein wenig interessanter gestaltet".
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02.01.2013 16:00 Uhr von xSounddefense
 
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Viele hier haben anscheinend die Gleiche Ahnung von Krankenhausaufenthalten wie Zehnjährige vom örtlichen Bordell, speziell aber wohl Chrush, dieser von letzterem aber sicher mehr..

Einzelzimmer? Seid ihr gesetzlich versichert, dann ganz sicher nur aus medizinisch zwingend erforderlichen Gründen oder es gibt freie Betten/ Zimmer im Überfluss, also doch eher unwahrscheinlich. Als Privat- bzw. Privatzusatzversicherter sieht es da schon wieder ganz anders aus.

Das Pflegepersonal mit Schwester XY oder Pfleger YZ anzusprechen ist noch immer völlig normal, selbst das Pflegepersonal stellt sich in den allermeisten Fällen dem Patienten so vor. Hat insgesamt auch viel damit zu tun, dem kranken Menschen in seiner Krankheit ein Stück von Geborgenheit zu geben, was mit einem distanziertem "Frau SoundSo" nicht so einfach zu erreichen ist.

Viele Kliniken haben darüber klare Besuchszeiten geregelt, wer da noch nach z.B. 20 Uhr in den Patientenzimmern rumtanzt, wird nach Hause gebeten. Anwesenheit des Besuchs von durchschnittlich 60 Min sind aber normal und für den Patienten meist eine willkommene Ablenkung.
Schlimm werden Besuche meist nur, wenn andere Kulturen zu Gast sind, wo dann gerne 15 Leute 4 Stunden lang mit im Zimmer stehen, aber auch dort hilft ein höfliches darauf hinweisen.

Die Fernseher haben fast alle Kopfhörer und meist finden die Absprachen zwischen den Patienten des Zimmers statt, aber ein Verbot ab z.B. 22:30 Uhr ist durchaus sinnvoll, man geht schließlich zum genesen ins Krankenhaus und nicht, um bis mitten in die Nacht Hartz4 TV zu glotzen - lasst eure Gewohnheiten zu Hause! :P

Aber in den meisten Fällen ist das zuständige Personal auch pfiffig genug, in Konfliktfällen zu helfen, denn letztlich macht die Station auf der man sich befindet die Regeln.
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11.01.2013 14:40 Uhr von Schwertträger
 
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@Dracultepes:
Nein!
Andersrum!

Es wird ERSTMAL allgemein geregelt und in der Ausnahme kann man dann auch länger gucken.

Es ist ja auch erstmal allgemein festgelegt, dass man beim Essen nicht schmatzen soll. Wenn dann zwei Jugendliche allein im Zimmer an einem Tisch sitzen, die das beide nciht stört, können die ja trotzdem schmatzen. Aber ERSTMAL ist die generelle Regelung sinnvoll.

Es gibt im Vergleich zur Gesamtmenge NICHT viele, die ein Einzelzimmer haben. DORT ist es dann klar, dass es egal ist, wie lange der Insasse mit Kopfhörern fern sieht. Ist ja seine eigene Gesundheit. Muss er selber wissen, was er damit anstellt.

Aber der Großteil der Leute liegt eben im Mehrbettzimmer. Und da ist es einfach besser, wenn es allgmeine Regeln gibt, die man dann im jeweiligen Einzelfall ausweiten bzw. aufweichen kann, wenn ALLE damit einverstanden sind.

Bei einem Fernseher stört ja beispielsweise auch nicht nur das Geräusch (trotz Kopfhörer), sondern auch schon das bewegte Geflacker, wenn es einem sehr dreckig geht und Ruhe benötigt.




Was übrigens das Sprichwort mit dem Vogel angeht, so hat sich Küpper dabei an seiner Heimat im Südwesten des Landes orientiert. In jener Region ist die Verknüpfung des Spruches "es hackt" mit dem im Kopf hackenden Vogel wohl korrekt.
Im nördlichen Sprachraum hingegen wird die Formulierung "es hakt" mit einem Getriebe verknüpft. Gemeint ist also, dass bei jemandem im Kopf die Zahnrädchen nicht richtig ineinander greifen und es eben beim Denken öfter hakt und nicht weiter geht.

Das sind also im Grunde zwei unterschiedliche, wie´s aussieht, eigenständige Srichwörter zum gleichen Thema. :-)
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14.01.2013 12:43 Uhr von sevenofnine1
 
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Gegen das Geflacker gibt es ein einwandfreies Mittel... Augen zu! Wenn man sich mit dem Rücken zum Fernseher dreht und die Augen schließt, sieht man nix mehr. Liebe Güte, ich schlafe ständig beim Fernsehen ein. Wer morgens um 7 Uhr auf der Arbeit steht, schafft den Abendfilm halt nicht immer *g*
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14.01.2013 15:06 Uhr von Schwertträger
 
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@sevenofnine1:
Du warst wohl noch nie im Krankenhaus.
Wenn auf der Fernseherseite Deine frische OP-Narbe ist, dann wird das nix mit "Rücken zum Fernseher drehen".

Und das Geflacker sieht man auch mit "Augen zu". Ganz zu schweigen davon, dass es, wenn man auf Grund von Schmerzen eh fast nicht schlafen kann, sehr schwer ist, die Augen bewusst zuzumachen.


Wenn Du beim Fernsehen im Sessel(!) einschläfst, solltest Du Dich mal medizinisch durchchecken lassen. Die Chance ist hoch, dass Du kreislaufmässig nicht mehr fit bist.
Passiert Dir das im Bett, oder auf einem zu bequemen Sofa, solltest Du Dir angewöhnen, nicht mehr mit einem Film anzufangen, wenn Du schon zu müde bist. Ist für einen Gesunden eine Disziplinfrage.

Und genau da liegt das Problem, was uns zum Thema zurück führt: Du darfst bei der Krankenhausfrage nicht von Gesunden ausgehen, denn die Leute, die dort liegen, sind allermeist recht krank, haben Schmerzen, sind genervt und können nicht schlafen. Da ist dann Ruhe das Wichtigste.

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