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Häftlinge in der Todeszelle: Diese letzten Worte werden am meisten ausgesprochen

Blogger und US-Autor Jon Millward hat nun in einer Analyse die drei Wörter ermittelt, die Häftlinge kurz vor ihrem Tod in der Todeszelle am häufigsten aussprachen.

"Ich habe die letzten Worte von 481 Männern und 3 Frauen nachgelesen, die durchschnittlich 10,6 Jahre im Todestrakt auf die Giftspritze warten mussten.", sagte Jon Millward.

Dem Autor zufolge wurden Liebe, Familie und Danke am häufigsten genannt. Einige Todeskandidaten nutzten jedoch ihre letzte Gelegenheit, um noch ein Gedicht vorzutragen.


WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Wissenschaft / Geist
Schlagworte: USA, Wort, Exekution, Todeszelle, Häufigkeit
Quelle: www.express.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.01.2013 13:17 Uhr von Dracultepes
 
+10 | -9
 
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@trara
Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
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01.01.2013 13:25 Uhr von wwewrestling
 
+30 | -30
 
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Ich bin für die Todesstrafe, wenn der Mord dem Täter 100% nachgewiesen werden kann.
Denn die Todesstrafe ist die Strafe die immer 100% wirkt. Danach hat keiner mehr einen anderen Menschen ermordet!
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01.01.2013 14:23 Uhr von DieHunns
 
+15 | -4
 
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@ wwewrestling

Aber genau das ist der Knackpunkt.
Diejenigen, die die Todesstrafen aussprechen, gehen ja auch alle davon aus, das es sich zu 100% um den Täter handelt. Sei es der Richter, die SA oder die Geschworenen vor Gericht.

Die Zeit hat aber zu oft gezeigt, das viele die zu 100% als schuldig den Tod fanden, später nicht die Täter waren, da war es nämlich dann schon zu spät.

Außerdem ist Mord, mit Mord zu vergelten das falsche. Wo leidet ein Mörder, der definitiv der Täter ist? Nach 10 Jahren Maximum ist sein eigenes Leid einfach weg. Der Täter wird nie wieder leiden, die Angehörigen schon der Opfer. Fairness? Wenn man zu 99,999% sicher ist, das der Täter es war, ob es Geständnis, dann ist die Strafe doch 100000 x mal schlimmer, eingesperrt zu sein, als nach paar Jahren zu sterben.

Daher ist für mich die Todesstrafe Moralisch und Juristisch einfach nicht vertretbar. Das ist dann auch nur geduldeter Mord der vom Steuerzahler bezahlt wird.
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01.01.2013 14:30 Uhr von neminem
 
+4 | -1
 
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@wwewrestling
Wenn dein Anliegen ist, dass der Täter eine ähnliche Tat nicht wiederholen kann, müsste man aber noch die Tat selbst miteinbeziehen. Denn wenn einer jemanden aus Rache getötet hat (z.B. Selbstjustiz), dann besteht eine Wiederholungsgefahr ja nicht mehr. Denn an sich kann jeder zum Mörder werden.

Ansonsten kannst du dieselbe Logik auch auf Diebe anwenden. Ein Toter hat noch nie jemanden bestehlen können. Ein Toter hat auch noch nie vergewaltigen können etc.

Oder du sperrst die Mörder ihr Leben lang ein, ich denke das schützt die Menschen auch ganz gut vor so jemandem.

--

Andererseits, das Argument gegen die Todesstrafe, dass man nie so 100% weiß, was wirklich passiert ist, find ich auch nicht so ganz elegant. Denn wenn einer 20 Jahre lang unschuldig hinter Gittern gesessen ist, kann man das auch nicht wieder rückgängig machen. Da gibts super wertschätzende 8 Euro pro Tag Entschädigung, soweit ich weiß - Suuuuper!!!1 Passt voll zusammen!11
Gut, zumindest ist er am Leben und hat noch ein paar Jahre je nach Alter + ein Trauma fürs Leben.
Aber irgendwann muss man sich entscheiden als Richter. Läuft ja bei anderen Straftaten auch nicht anders.
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01.01.2013 15:06 Uhr von cyrus2k1
 
+3 | -3
 
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Was für eine Verschwendung von Leben. Ich bin eher dafür Todeskanditaten eine Chanc zu geben in dem sie an hochgefährlichen Einsätzen mitwirken, z.b. in Fukushima oder Afghanistan. So können sie noch was gutes tun nd das schlimme was vorgefallen ist, wieder gut machen.
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01.01.2013 15:37 Uhr von Lornsen
 
+2 | -1
 
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@hoenipoenoekel

da fängt das Jahr für mich nicht so gut an. Anscheinend bin
ich ja ein Idiot. Kostet 3x soviel wie Lebenslänglich. Habe
ich nicht gewußt.

Wie hoch sind denn die Kosten eines Lebenslänglichen nach sagen wir einmal 50 Jahren.
Krankenversorgung, Verpflegung, Verwaltung usw.
Und was kostet eine Hinrichtung!
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01.01.2013 16:57 Uhr von Gandalf_1
 
+4 | -0
 
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@ Lornsen:

Genaue Zahlen findest du sicher im Internet. Das "Problem" ist, zumindest in den USA, dass die meisten zum Tode verurteilten eben nicht am nächsten Tag hingerichtet werden, sondern oft Jahrelang einsitzen. Summiert man das mit den Kosten der Hinrichtung selbst, die ja zumindest in den Augen der Öffentlichkeit so human wie möglich geschehen soll kommt man auf ungefähr das Dreifache eines Lebenslänglichen.

Der Rest wurde hier schon erwähnt. Es gibt zuviele Fehlurteile, eine Abschreckung ist quasi nicht gegeben, der Bestrafungseffekt ist minimal.
Es bringt einfach nichts.
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01.01.2013 18:13 Uhr von FETTLORD
 
+0 | -5
 
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inne Zelle sperren und nur noch wasser geben bis sie verhungert sind, damit sind die gefängnisse nicht so lange belegt und es kostet alles viel weniger. ausserdem ist das n sehr langsamer tot zu verhungern.
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07.01.2013 16:54 Uhr von Schlauschnacker
 
+0 | -0
 
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Bei der Todesstrafe bin ich sehr zwiegespalten. Einerseits bin ich dafür, wenn brutale Morde geschehen (aktuell Indien) und 100% beweisbar sind, andererseits bin ich dagegen, weil diese Art der Strafe selbst auch barbarisch und im Zweifelsfall unwiederruflich ist.

[ nachträglich editiert von Schlauschnacker ]

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