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Beschneidungsdebatte: Grünenpolitiker dichtet

Ulf Dunkel von den Grünen griff in die Diskussion über die Beschneidung bei Juden und Muslimen ein. Er nennt diese Beschneidungsanhänger "Arschlöcher" und "blinde Fanatiker".

Er dichtete ein Lied: "Wetzt das Messer, singt ein Lied, ab die Vorhaut von dem Glied." Damit wollte er gegen die Zwangsbeschneidung bei Kindern protestieren.

Nun hat der Zentralrat der Juden heftig gegen ihn protestiert und verlangt, dass er sein Mandat ablegt und von seiner Partei zurechtgewiesen wird. Er wäre mit seiner arroganten und aggressiven Intoleranz für eine demokratische Partei nicht tragbar.


WebReporter: trara123456789
Rubrik:   Politik / Inland
Schlagworte: Die Grünen, Mandat, Beschneidung
Quelle: www.sueddeutsche.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.12.2012 18:12 Uhr von Daenerys
 
+15 | -3
 
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Verlangen kann der ZdJ gar viel. Jetzt wird sich zeigen wie viel Revoluzergeist noch in den Grünen steckt.
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31.12.2012 19:03 Uhr von Pils28
 
+8 | -2
 
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31.12.2012 21:44 Uhr von Zeus35
 
+12 | -2
 
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Wo ist eigentlich Lanzealot geblieben mit seinem unerträglichen Blödsinn?
Der hat doch bei jeder sich bietenden Gelegenheit Säuglingsverstümmelung und Kindermord die Stange gehalten.

Aber wenn der Luxusverein in Berlin sich in Privatangelegenheiten mutiger Politiker einmischt, hält der Dummschwätzer sich zurück.

Wer macht mal eine Liste wie viele Grundrechte wir schon den Juden geopfert haben?

"Er wäre mit seiner arroganten und aggressiven Intoleranz........"

Sagt eine Schmarotzertruppe die KEINE außer ihrer Meinung zuläßt.^^

[ nachträglich editiert von Zeus35 ]
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31.12.2012 21:57 Uhr von Near
 
+9 | -3
 
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"...arrogante und aggressive Intoleranz..."

Genau das ist das Problem des Zentralrats der Juden: Dieses unsägliche schwarzweiß-denken -> Für uns oder gegen uns.

Gibt man als Aussenstehender eine kritische Meinung betreffend irgendeines Aspekts jüdischer Kultur ab benimmt diese Gruppe sich direkt als hätten wir angefangen die Lager wieder hochzuziehen und jeder der sich im Dunstkreise dieser Meinung heimisch fühlt gehört natürlich auf der Stelle mundtot gemacht, denn etwas gegen Juden zu sagen ist ja wohl ein Unding!
Und warum? Weil sie glauben, sie hätten durch das wohlgepflegte Selbstverständnis als "Prügelknaben" der Welt, aber allem vorran angesichts des Paradebeispiels antijüdischer Geschichte (->Holocaust) auf ewig das Recht uns vorzuschreiben wie und warum wir ihnen Respekt und Demut entgegenzubringen haben. Und wir blöden Deutschen können oder wollen uns natürlich nicht trauen dagegen auch nur anzureden, weil dann müssen wir uns direkt wieder als Nazi fühlen.
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01.01.2013 01:02 Uhr von CoffeMaker
 
+14 | -2
 
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Der Dunkel hat zwar recht (was ich von einem Grünen ehrlich gesagt nicht erwartet hätte) allerdings bedeutet das politischer Selbstmord.

Was die Juden und die Moslems mit ihren Kindern machen ist und bleibt Verstümmelung. Die Intoleranz besteht eigentlich nur darin das Juden und Moslems einfach nicht nachgeben und dem Kind im entscheidungsfähigen Alter selbst bestimmen lassen. Sowas empfinde ich als widerwärtig und ist ein Zeichen von Fanatismus.

Schade ist nur das nur so wenige Politiker den Arsch in der Hose haben mal auf den Tisch zu hauen und der Religion ihre Grenzen aufweist.
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01.01.2013 10:43 Uhr von Atze2
 
+7 | -1
 
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"Die Jungfernhaut ist die Haut, die abhaut wenn die Vorhaut zuhaut!"

Happy New Year
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01.01.2013 20:12 Uhr von Pimpel59
 
+5 | -1
 
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Obwohl ich kein Freund mehr der Grünen bin, stimme ich dem Herrn Dunkel zu. Die Unterstützung braucht er, denn erhat jetzt schwere Stunden und Tage vor sich. Währe ein Pole oder Russe damit gemeint kaum ein Zentralrat würde sich drum scheren. Aber die um alles erhabenden und überheiligen Juden darf ein Deutscher weder widersprechen oder einer anderen Meinung sein und schon wird die Nazikeule hervorgeholt. Wie lange soll das noch gehen? Ich wahr nicht an den Verbrechen beteiligt und sehe daher auch keinen Grund jedesmal einen Bückling zu machen bzw Verantwortung zu übernehmen. Im Laufe der Geschichte wurden viele Greueltaten an Völker durch Völker verübt und auch heute noch. Um kein Staat wird aber so ein "Theater" inszeniert wie um DE und vor allem um Rituale aus dem Mittelalter.
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01.01.2013 20:45 Uhr von BeyerC
 
+3 | -1
 
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Auszug aus dem "Gedicht":

".....Wir bestimmen, was hier Recht.
Wer dagegen ist, ist schlecht.
Gründe sind uns ganz egal,
der Verstand, der kann uns mal.
Bist Du für ein intaktes Glied,
so bist Du gleich Antisemit."

Auf die Kritik des ZDJ:

"Mir ging es in der nachfolgenden Debatte immer und einzig nur darum, die Schwächsten der Gesellschaft, namentlich die Kinder und somit auch die von der religiösen Praxis der Beschneidung betroffenen Kinder, vor einer unnötigen und irreversiblen Körperverletzung zu bewahren.

In der emotionalen Wucht der Diskussion ist es mir leider nicht immer gelungen, die richtigen, maßvollen Worte zu finden. Weil mich der Dokumentarfilm „It’s A Boy!“ eines jüdischen Filmemachers zur Beschneidung sehr stark bewegte, habe ich mich zu einem Wutausbruch und zu einem, wie ich in der Nachschau eingestehen muss, der Sache nicht angemessenen Gedicht hinreißen lassen.

Wenn nun der von mir geschätzte Herr Graumann äußert, mein Machwerk strotze nur so von hasserfülltem Hochmut gegenüber Juden und Muslimen, dann erfüllt mich das mit Sorge. Ich bin weder Antisemit noch Antimuslim, noch bin ich hasserfüllt oder möchte gar hochmütig erscheinen.

Ich bedaure aufrichtig, wenn ich diesen Eindruck gemacht haben sollte oder meine Worte diesen hinterließen. Und ich bitte noch einmal jeden, allen voran und persönlich Herrn Graumann stellvertretend für die Menschen jüdischen Glaubens, aber selbstverständlich auch die Menschen muslimischen Glaubens, insoweit um Entschuldigung."
http://ulfdunkel.wordpress.com/

Und abschließend der totale Einknicker:

Grüner zieht Kandidatur zurück

http://www.sueddeutsche.de/...
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03.01.2013 18:54 Uhr von Schlauschnacker
 
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Wenn man sich mal mit den Folgen der Beschneidung auseinandersetzt, muss man sich als Eltern eigentlich gegen dieses Ritual entscheiden.
http://www.uni-protokolle.de/...

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