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Er muss es wissen: Gerhard Schröder meldet sich zum "Kanzler-Gehalt" zu Wort

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück erklärte vor Kurzem, dass die Bundeskanzlerin viel zu wenig verdienen würde. Diesbezüglich erntete Steinbrück Hohn und Spott (ShortNews berichtete).

Jetzt meldete sich jemand zu Wort, der das sehr gut beurteilen kann. Es handelt sich um den Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder. In einem Interview erklärte er, dass er den Worten von Steinbrück nicht beipflichten kann.

Gerhard Schröder erklärte, dass "die Politiker in Deutschland angemessen bezahlt" werden. "Und wem die Bezahlung als Politiker zu gering ist, der kann sich ja um einen anderen Beruf bemühen", ergänzte er am Ende.


WebReporter: Crushial
Rubrik:   Politik / Inland
Schlagworte: Gehalt, Kanzler, Wort, Gerhard Schröder
Quelle: www.bild.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.12.2012 21:20 Uhr von xjv8
 
+8 | -1
 
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So isses! Du hast vollkommen Recht
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30.12.2012 21:55 Uhr von quade34
 
+4 | -5
 
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Die Forderung nach höherem Gehalt stammt doch garnicht von Steinbrück, der hat doch nur nachgeplappert, was sein Chef Gabriel schon Anfang November gesagt hat.
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30.12.2012 23:02 Uhr von Bruno2.0
 
+11 | -2
 
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Ich bin für mehr Gehalt bei Politikern DOCH..

A: Keine Nebentätigkeiten (Keine Kanzleien bzw, in Aufsichtsräten sitzen ect.)
B: Längere Dauer bis zur vollen Pension
C: Besseres Antikorruptionsgesetz


Und...Der Schröder weiß es ja Nordstream in seiner Amts zeit gepusht und jetzt abgreifen im Aufsichtsrat

[ nachträglich editiert von Bruno2.0 ]
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30.12.2012 23:18 Uhr von TK-CEM
 
+13 | -3
 
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Richtig wäre: Politiker belommen ein Grundgehalt in Höhe des Durchschnittseinkommens in Deutschland - allerdings OHNE Nebenverdienst. Politik sollte ein Fulltimejob sein und kein Hobby. Bei guter Leistung bekommen Sie eine angemessene Provision. Wer also viel und gut arbeitet, kann auch viel und gut verdienen. Für die Kanzlerin oder Kandidaten dürften keine Ausnahmen gelten.

ALLERDINGS: der Nichthaftungsstatus (Diplomatenstatus) gehört abgeschafft. Wer Mist baut, insbesondere bewußt und aus Geldgier, sollte dafür bestraft werden und Schadensersatz leisten.

DAS wäre zum Wohle des Volkes - was wir in Deutschland derzeit haben, ist Volksverarschung in Reinkultur. Ob Steinbrück, Gabriel, Merkel oder wie sie alle heißen, so wie es derzeit innenpolitisch in Deutschland aussieht, sind sie allesamt keinen einzigen Cent wert.

Das Schlimme daran ist, dass jeder, der in die Politik geht, entweder ein genauso ausgeprägtes Maß an krimineller Energie hat oder nach sehr kurzer Zeit gelernt hat, dass es einfacher ist, mit dem Politverbrecher-Strom zu schwimmen, als ehrlich seinen vom Volk vergebenen Job zu machen.

Was solls - shit happens. Das bundesdeutsche Regierungsjahr 2013 wird so beginnen, wie 2012 aufhört: korrupt, verlogen, beschissen, verdummend, menschenverachtend und skrupellos. Und das alles im Namen des Volkes - halleluja, amen.

Wie immer: nur MEINE Meinung. Prosit Neujahr.

[ nachträglich editiert von TK-CEM ]
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30.12.2012 23:29 Uhr von sbius
 
+0 | -2
 
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Eine recht umfangreiche Analyse findet man unter google bei "evols politiker".

Es ist auch eine Initiative, die wirklich was verändern will, statt nur Kommentare zu schreiben...

deswegen bitte diese Initiative weiterempfehlen...
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30.12.2012 23:57 Uhr von meisterthomas
 
+0 | -2
 
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Und wer nicht käuflich ist,
der kann sich ja um einen anderen Beruf bemühen.

Nun sind der / die Kanzler-in nicht unmittelbar mittels Geld käuflich, aber wie fast alle anderen Politiker auch machtsüchtig. Das heißt, wer deren Machterhalt bestimmen kann, bestimmt auch deren Handeln und das ist offensichtlich nicht nur der Wähler.

Da war in Australien und GB ein Medien-Mogul; Rosenthal verbot Kohl seine Geliebte, Adenauer benutzte alte Nazis, nebst deren Seilschaften und ließ sich von diesen ebenso benutzen. Brand ließ sich von Wehner sagen, er könne erigieren aber nicht regieren und dann mittels seiner Schuldgefühle nebst Guillaume abservieren.

Nein, nicht der Kanzler wird durch eine bessere Bezahlung korruptionsfest. Aber die Mitglieder des Bundestages, ohne die er nicht bestehen kann. Und genau dagegen wettert die Boulevardpresse schon seit bestehen der Bundesrepublik.
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31.12.2012 00:08 Uhr von Kimera
 
+5 | -1
 
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Die SPD scheint ja noch schlimmer zur Spaßpartei zu verkommen als die FDP...
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31.12.2012 00:19 Uhr von sbius
 
+5 | -0
 
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@meisterthomas:

Du meinst ernsthaft durch eine höhere Bezahlung würden Mitglieder des Bundestages korruptionsfest?

Spielen wir mal durch, wir verdoppeln die Gehälter für die 6xx Abgeordneten... die Nebenverdienste gebe es dann ja immer noch und ein tausender extra ist immer noch ein tausender mehr als zuvor. nein, man kann die gagen beliebig hoch treiben, analog steigt lediglich die bestechungssumme..

das ganze System ist krank...
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31.12.2012 02:59 Uhr von Herrensocke
 
+4 | -0
 
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Goldkettchen Gerd,der fehlte gerade noch^^
Steinbrück ist so penetrant arrogant (persönliche Erfahrung mit diesem Menschen),dem Kerl ist nicht zu trauen.
Mit seiner Forderung will er doch 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen,weil er ja damit rechnet zum Kanzler gekrönt zu werden.
Wenn das Kanzlergehalt bis dahin erhöht wäre,dann würde erstmal nur er davon profitieren.
Ekelhafter Typ!
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31.12.2012 07:44 Uhr von meisterthomas
 
+0 | -0
 
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Spielen wir das andere Extrem mal durch:

Die Mitglieder des Deutschen Bundestages bekommen gar nichts, und ich bin mir sicher, dass sich auch dann noch genug Bewerber finden. Ganz einfach, um auf den Wogen von Zeit und Macht mitschwimmen können.

Es geht hier aber um Trends, nicht um Extreme. Und so ein Extrem ist auch die Erwartung absoluter Korruptionsfestigkeit. Sie wörtlich zu nehmen, ist plump und unnütz der Frage einer sinnvollen Bezahlung.
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31.12.2012 09:21 Uhr von tsunami13
 
+2 | -0
 
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Diäten
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Aber warum beschweren? Da haben doch einen schweren Tag.
Und einen geschätzen Stundenlohn von 30 € arbeiten die doch sicherlich auf 123 Stunden am Tag.
Pupsen und schlafen sind doch auch arbeitszeit.
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31.12.2012 09:38 Uhr von sbius
 
+0 | -0
 
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@meisterthomas

aha, danke für die Antwort.

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