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Atomausstieg: Vattenfall fordert 3,5 Milliarden Schadenersatz von Deutschland

Der schwedische Energielieferant Vattenfall fordert scheinbar 3,5 Milliarden Euro Schadenersatz von Deutschland, wegen dem geplanten Ausstieg aus der Kernenergie.

Laut Presseberichten steht hinter dieser Forderung der schwedische Staat, der Eigentümer des Konzerns ist.

Auch die deutschen Energiekonzerne RWE und Eon möchten ebenfalls auf Schadenersatz in Milliardenhöhe klagen.


WebReporter: Captain-News
Rubrik:   Politik / Schlagzeilen
Schlagworte: Deutschland, Schweden, Milliarden, Atomausstieg
Quelle: www.dradio.de
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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.12.2012 12:38 Uhr von sukor74
 
+14 | -1
 
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Ääääähhh, mit welcher Begründung? Fehlt irgendwie.
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21.12.2012 12:57 Uhr von Wil
 
+12 | -2
 
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Es gab zusagen von dieser Regierung (Deutschland).

Und was die Wert sind wissen wir, und jetzt auch Ihr.

Also Pech gehabt. ;-(
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21.12.2012 12:58 Uhr von Jonny0r
 
+10 | -8
 
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Also wenn ich so etwas schon lese da könnte ich gerade nur noch Kotzen. Immer diese AG Blutsauger, kaum sehen sie irgendwo einen Cent liegen springen sie drauf!
Gibt es irgendwelche Verträge die uns dazu verpflichten ewig Kernenergie zu nutzen? GM kann uns ja auch nicht verklagen wenn die Menschen von Heute auf Morgen einfach keinen OPEL mehr wollen? oder sehe ich das falsch..

wenn ja bitte ich um Aufklärung :)
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21.12.2012 13:19 Uhr von sukor74
 
+12 | -3
 
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Ist doch wie mit dem EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz):
Klar, wenn ich Strom verbrauche bezahle ich dafür. Aber jetzt soll ich demnächst für Strom bezahlen, den ich weder verbrauche, und schlimmer, der gar nicht eingespeist wird, sprich den gibt es gar nicht.

Demnächst geh ich zu Vattenfall und will ein Gehalt haben, obwohl ich da gar nicht arbeite, Begründung: Ich könnte da ja arbeiten, aber ich darf ja nicht. Verrückte Welt!!!!!!!
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21.12.2012 13:32 Uhr von uhrknall
 
+12 | -1
 
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Ist doch unsere Sache, woraus wir unsere Energie beziehen.
Sollen die Unternehmen sich dem aktuellen Stand anpassen, oder von der Konkurrenz überholt werden. Es herrscht freie Marktwirtschaft, und der bessere gewinnt hier. Die Energiekonzerne dürfen da nicht als was besonderes behandelt werden.
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21.12.2012 13:49 Uhr von ThomasHambrecht
 
+12 | -3
 
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Gilt da nicht das " ältere " Versprechen, dass Kernenergie nur eine Übergangslösung ist?
Die Regierung hat uns damals angelogen - denn zur Betreibung des ersten KKWs musste laut Vertrag ein Endlager vorhanden sein. Ein vorläufiges wurde erfunden - ein echtes Endlager aber existiert bis heute nicht.
Insofern ist dies das "Aus" für KKWs. Pech für Vattenfall und Co.
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21.12.2012 14:42 Uhr von Scratcher
 
+6 | -1
 
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@ ThomasHambrecht
Nicht nur das als in den 80er jahren die kraftwerke gebaut wurden, gabs auch riesen proteste und da hat die damalige regierung (cdu/csu, fdp) hoch und heilig eine begrenzung der laufzeit auf 25 jahre versproche und da haben die auch schon gelogen!
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21.12.2012 14:44 Uhr von freshmanwb
 
+5 | -6
 
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schadensersatz ist völlig zurecht beantragt jeder betriebswirtschaftler hätte es kommen sehen
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21.12.2012 15:57 Uhr von Petaa
 
+5 | -0
 
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Da freuen sich die Anwälte wieder :-)

Die Zeche zahlt aber sowieso der Verbraucher. Entweder der Staat bezahlt sie aus unseren Steuergelder oder die Anbieter holen sich die Kohle durch höhere Preise von uns.
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21.12.2012 16:24 Uhr von farm666
 
+1 | -0
 
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Land der Arbeitgeber und Grossunternehmen
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21.12.2012 16:27 Uhr von farm666
 
+1 | -1
 
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Es wird nicht der Supergau sein der den Menschen zum verhängnis wird, sondern der unendliche Gier nach immer mehr von allem
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21.12.2012 16:28 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+1 | -1
 
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Was....die kriegen doch schon mehr Geld für den Strom vom Volk....Verbrecher ^^
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21.12.2012 17:48 Uhr von lamor200
 
+4 | -5
 
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sagt mal habt ihr alle kein plan um was es da wirklich geht?
Es wurden die laufzeiten verlängert und nach Fukushima wurde dann gesagt ne doch nicht

Ich als betreiber würde mich auch massig angepisst fühlen wenn ich in der zeit sogar noch etliche mio € investiert hatte
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21.12.2012 18:44 Uhr von blaupunkt123
 
+3 | -0
 
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Ist doch eigentlich logisch.

Und jeder der Behauptet, dass er es nicht auch fordern würde lügt.

Wenn man eine feste Zusage bekommt, dass die Nutzung bis zum Jahr xx laufen kann, dann ist es ein fester Vertrag.

Wenn die die Personen, die sich heute unsere Politiker nennen sich aber wie die Fahnen im Wind drehen und von heute auf Morgen unbedingt aussteigen müssen, dann ist es ein Vertragsbruch.

Und da kann man numal Schadensersatz fordern.
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21.12.2012 19:34 Uhr von Floppy77
 
+4 | -0
 
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Die Energieversorgung eines Landes sollte auch nicht in den Händen eines anderen Landes liegen.

Strom, Wasser...gehört in die Hand des Staates, denn nur so lässt sich eine Grundversorgung gewährleisten. Der Staat investiert auch in die Erhaltung der Systeme, da er keinen Gewinn erwirtschaften muss. Die Aktionäre wollen nur Kohle sehen, investiert wollen die nichts haben nur Dividende.

Der Staat sollte diese Unternehmen enteignen.
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21.12.2012 19:34 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+5 | -0
 
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1. Abrisskosten selber tragen lassen (und Ulitmatum setzen)
2. Endlagerkosten komplett tragen lassen
3. Keinerlei staatliche Zahlungen und Kredite
4. Strompreis so regulieren, das kein Gewinn möglich ist
5. Wenn die Unternehmen nahezu ruiniert sind verstaatlichen
6. Strompreis auf Niveau mit _geringfügigem_ Gewinn erhöhen

[ nachträglich editiert von Jesus_From_Hell ]
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21.12.2012 22:56 Uhr von fromdusktilldawn
 
+1 | -0
 
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ist doch ganz einfach, wie gehabt die kosten auf den strompreis, mehrwertsteuer dazu, und wir sind irgendwann bei 70 cent/kwh, was solls, zu leiden hat eben nur der kleine mann, der nicht mehr weiss wie er sich durch das leben schlagen soll und wovon er seine rechnungen bezahlen soll, die abzocke hat gigantische ausmasse angenommen in deutschland
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21.12.2012 22:56 Uhr von neisi
 
+1 | -0
 
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Schon GEZahlt ?
Wenn die einen bezahlen MÜSSEN, für Fernsehen, dass sie gar nicht sehen,
ja warum dann auch nicht für Atomstrom bezahlen den sie gar nicht wollen...

Und die Polizei tut nichts gegen die Verbrecher, sondern verprügelt die Demonstranten !
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25.12.2012 15:09 Uhr von EUDurchblicker
 
+1 | -0
 
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Ich bin dafür von diesen Unternehmen erst mal den vernachlässigkeiten Ausbau der Ferntrassen auf eigene Kosten zu fordern!
Auch die fallen in die Rubrik: Jeden Gewinn nehme ich mit, aber verlust und Fehler lasse ich mir finanzieren.
In diesen Konzernen sitzen wie in den Banken und in unserer ReGIERung die wahren Schmarotzer und Abzocker. Und "der kleine Mann" der sich nicht wehren kann, soll für alles die Rechnung bezahlen. Es muss mal Schluss sein,

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