19.12.12 09:35 Uhr
 12.344
 

Arbeitsunfähiger deutscher Lehrer verdient in der Schweiz 9.900 Euro im Monat

Der 61-jährige Deutsche Martin B. ist Frührentner, weil er angeblich zu krank zum Arbeiten ist. Neben seiner staatlichen Rente verdiente er sich an einer Schweizer Berufsschule jedoch umgerechnet 9.900 Euro im Monat hinzu.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung verlangt von dem Lehrer jetzt 90.000 Euro zurück. Das Landgericht Limburg verurteilte ihn außerdem zu einem Jahr Haft und 20.000 Euro Geldstrafe.

Der Lehrer verlor wegen des Betrugs seinen Job in der Schweiz, bekommt aber 4.000 Euro Arbeitslosengeld für bis zu zweieinhalb Jahre.


WebReporter: JuergenY
Rubrik:   Brennpunkte / Delikte
Schlagworte: Schweiz, Lehrer, Betrug, Verdienst, Arbeitsunfähigkeit
Quelle: www.bild.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
19.12.2012 09:57 Uhr von Hirnfurz
 
+45 | -22
 
ANZEIGEN
Kein Wunder, dass die Deutschen hier so einen schlechten Ruf haben... ein deutscher Koch hat auch mal gemeint, er müsse ja gar nicht mehr arbeiten, und bekommt 5000 CHF Stütze... solche faulen und betrügerischen Zeitgenossen würde ich die Leistung ganz streichen und sofort rausschmeissen. Parasiten!
Kommentar ansehen
19.12.2012 10:04 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+50 | -2
 
ANZEIGEN
@ zeltmann

"...also irgendwas ist in diesem BEricht faul. "

BILD Zeitung?
Kommentar ansehen
19.12.2012 10:07 Uhr von Para_shut
 
+10 | -8
 
ANZEIGEN
solche drecksäcke gehören in den knast, denn langsam nimmts überhand mit diesen schmarotzern.
Kommentar ansehen
19.12.2012 10:14 Uhr von Adam_R.
 
+13 | -1
 
ANZEIGEN
Ich habe die Quelle sofort erraten. Die BLÖD Leute sind landesweit die "besten" Schmierfinken die ich kenne. XD
Kommentar ansehen
19.12.2012 10:21 Uhr von ThomasHambrecht
 
+13 | -0
 
ANZEIGEN
9.900 Euro sind kein Problem, wenn man selbständig ist und ein ganz elitäres Fach unterrichtet. Als Motivations-Lehrer kann man sogar Millionär werden.

Aber nicht als Angestellter einer Berufsschule.
Kommentar ansehen
19.12.2012 10:23 Uhr von sukor74
 
+10 | -10
 
ANZEIGEN
@bowiewowie
lool, Schluchtenscheisser,... U made my day. Auch wenn es natürlich nicht die feine Englische ist.

An den (vermutlichen) Schweizer: Ihr habt natürlich trotz organisierter Steuerhinterziehung samt geklauten Daten-CDs und der Verwaltung des Nazigolds eine weiße Weste... Kopf->Tisch

zur News:
Dass das eine Jahr Haft auf Bewährung ist find ich zu milde. Ich hätte ihn, wegen unverfrorener Frechheit, das Jahr absitzen lassen.
Kommentar ansehen
19.12.2012 10:37 Uhr von jpanse
 
+11 | -5
 
ANZEIGEN
@ bowiewowie
@ sukor74

Neid der Besitzlosen?
Bei euch sind bestimmt immer die Anderen Schuld...
Kommentar ansehen
19.12.2012 10:55 Uhr von Oberlehrer
 
+7 | -3
 
ANZEIGEN
@bowiewowie Wenn schon beleidigen, dann die richtige Nation mit der richtigen Floskel beschimpfen. Verstehst du wahrscheinlich nicht, erklär ich dir aber auch nicht.
Kommentar ansehen
19.12.2012 11:10 Uhr von Oberlehrer
 
+6 | -2
 
ANZEIGEN
Ach, JuergenY, jetzt hast du auch noch bowiewowie die Recherche abgenommen ;-)
Kommentar ansehen
19.12.2012 11:33 Uhr von angelthevampyr
 
+6 | -2
 
ANZEIGEN
und hier sagen einige 370euro wären zuviel..
Kommentar ansehen
19.12.2012 11:45 Uhr von bowiewowie
 
+8 | -3
 
ANZEIGEN
@Unterlehrer:

Tut mir leid dass ich den Begriff verwechselt hab.
Mit Schluchtenscheisser meinte ich das ganze deutschsprachige Gesindel südlich von Deutschland, dass
sich auf den .de seiten rumtreibt und klugscheißen weil sie selber keine sites haben.
Kommentar ansehen
19.12.2012 13:54 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Hm, und wieder hat wohl so gut wie keiner die Quelle gelesen - ist ja Bild. Das aber Mr. Author ein bestimmtes Wort unterschlägt, wohlwissend das hier genug sind, die sich drauf stürzen. Ich jedenfalls hab dieses eine Wort in noch keinem Kommentar gelesen: privat

"Doch ab 2001 unterrichtet Martin B. an einer privaten Wirtschaftsschule in Bern, ausgerechnet Rechtskunde".

@trara warum verurteilst Du Dich eigentlich immer selber, jammerst und hetzt aber doch genau gegen das was Du auch tust - denn wenn Du von Deutschen redest gehörst auch Du dazu.
Kommentar ansehen
19.12.2012 14:16 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Dann erkläre bitte woher Du denn kommst, wenn Du Dich bei dem Satz nicht als Deutscher ausgibst:

"Statt zu sagen: wer hier leben will muss sich wie ein Schweizer (bei uns wie ein Deutscher)".

Also bist Du nun Deutscher oder nicht?
Kommentar ansehen
19.12.2012 15:21 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Dieses kriminelle Organ, so gehts nicht ^^
Kommentar ansehen
19.12.2012 15:23 Uhr von KlausM81
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
" Arbeitslosengeld für bis zu zweieinhalb Jahre." Wie ist dass denn in der Schweiz geregelt? Hier gibts doch max. nur 18 Monate wenn ich mich nicht Irre. Wird es in der Schweiz, je nach Arbeitsdauer berechnet oder reicht es 3 Monate zu arbeiten und 2,5 Jahre vom Amt zu leben? Also hier find ich nix vonwegen 2,5 Jahren.... oder dauert das Jahr in der Schweiz nur 150 Tage?

[ nachträglich editiert von KlausM81 ]
Kommentar ansehen
19.12.2012 15:29 Uhr von CH-Dieter
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Für mich als Schweizer ist es ein Unwort Frührentner. Wie wenn diese nichts mehr leisten können oder könnten. Die schweizer Invalidenversicherung versucht die Wiedereingliederung. Vieleicht konnte Martin B. nicht in seinem Umbfeld arbeiten. In der Schweiz gab es keine Anzeichen, dass er nicht als Lehrer arbeiten kann. Es gibt sicher viele Frührentner, die in einer anderen Beschäftigung wieder arbeiten könnten. Nur die Anreize dafür sind nicht immer da. Ich hoffe das Umdenken im Umgang mit Behinderten und " Frührentner " bezüglich einer ihrer Eingliederung in die arbeitswelt kommt bevor alle pauschal aus arbeitsunwillige geächtet werden.

Bezüglich dem Arbeitslosengeld, bei einer Unbedingten Haftstrafe hat er kein Anrecht auf Arbeitslosengeld. Ansonsten hat er das selbe Anrecht wie jeder andere auch. Aber nach dem Das Gericht ihn zwingt, wider als Lehrer in Deutschland tätig zu sein, wir er darauf keinen Anpruch haben, er hat ja einen Job.

[ nachträglich editiert von CH-Dieter ]
Kommentar ansehen
20.12.2012 13:45 Uhr von Captnstarlight
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Betrug ist ein schwerer Delikt! Ob dieser Mann allerdings in den Bau wandert, steht in den Sternen. Bestimmt haut ihn ein Rechtsanwalt raus!
Kommentar ansehen
20.12.2012 14:40 Uhr von Zeus35
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Erfundene Geschichten aus dem Quell deutschen Qualitätsjournalismus.

Wer von der Scheiße auch nur ein Wort glaubt....
Kommentar ansehen
20.12.2012 17:33 Uhr von dubioso
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich glaub´ ich muss euch mal das Schweizer System erklären.

Ein EU-Bürger erhält in der Schweiz die B-Aufenthaltsbewilligung für 5 Jahre, sofern er einen Job nachweisen kann. Dasselbe gilt auch für den Familiennachzug, die ebenfalls eine Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung kriegen.

Bei einer Arbeitslosigkeit, kriegt der EU-Arbeitnehmer in der Schweiz für max. 2 Jahre Arbeitslosenunterstützung. Wenn jemand mindestens 12 Monate gearbeitet hat, hat er versicherungstechnisch Anspruch auf die ALV. Es wird sogar die Arbeitstätigkeit in der EU mitberücksichtigt. Also 6 Monate in CH und 6 in EU. Das ist ein Witz, den der Schweizer, der keine 12 Monate gearbeitet hat, geht nämlich leer aus. => Bilaterale Verträge CH-EU. Wenn der EU-Bürger eine Ausländerin ausserhalb der EU in die CH mitbringt, hat auch diese die gleichen Aufenthaltsrechte wie bspw. ein Deutscher. Ein Schweizer mit einer Thailänderin: die Thai kriegt dann immer nur eine 1-jährige Bewilligung, die erst nach 5 Jahren in eine Niederlassungsbewilligung umgewandelt werden kann.

Berufsschullehrer vor allem im kaufmännischen Sektor kriegen rund 120 CHF Stundenlohn. Je nach Qualifikation liegen da schnell mal 100´000 bis 130´000 CHF drin. Nicht so bei Primar- und Reallehrern. Gymnasiumslehrer werden ähnlich entlöhnt wie Lehrer an einer kaufmännischen Berufsschule.

Gegenüber der Berufsschule hat der Deutsche keinen Betrug begangen. Man hat ihm höchstens gekündigt, weil er im Lebenslauf oder seiner Bewerbung falsche Angaben zu seiner Vergangenheit in D gemacht hat. Strafrechtlich hat er in der Schweiz deshalb nichts zu befürchten. Die Kündigung ist eine zivilrechtliche Konsequenz. Das war keine Straftat, weil er mit den unwahren Angaben einen korrekten Job gemacht hat. Anders natürlich, wenn sich jemand als Arzt ausgibt und dann auch Kunstfehler bei Patienten begeht. Dann ist das nicht fahrlässig sondern grobfahrlässig, weil er durch seine Unkenntnis Menschenleben aufs Spiel setzt. Für mich "Daumen hoch" für den schlauen Deutschen. Ich bin übrigens in Zug geboren und aufgewachsen. Von den vielen Steuerflüchtlingen aus GB, USA, D, habe ich überhaupt nichts davon, da die Mieten wegen denen ständig steigen (ihre Arbeitgeber zahlen meist auch noch deren Miete - koste es was es wolle)
Kommentar ansehen
22.12.2012 01:15 Uhr von Daenerys
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@JuergenY (zwar etwas off-topic)

"Bei 100.000 Euro sind es 44.000 Euro Steuern/Abgaben (44%), bei 50.000 nur noch 20.500 Euro (41%). "

Also bei 50.000 sinds lt Grundtabelle schon mal nur 26%, und das auch nur vom zu versteuernden Einkommen, das Brutto liegt in der Regel da sehr viel höher. Was du mit 41% meinst ist der Grenzsteuersatz, den zahlst du aber nur auf die Einkommensteigerung (und nur auf den Erhöhungsbetrag) im Vergleich zum Vorjahr.

Wenn man also von nem Brutto von ca. 65.000€ ausgeht (um auf 50.000 zu verst. EK zu kommen) sind ~ 13.000€ ESt wohl nicht soviel mehr wie die Leute in der Schweiz zahlen.

Refresh |<-- <-   1-20/20   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2014 ShortNews GmbH & Co. KG

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht