Vater zerstört aus sexuellen, egoistischen Motiven seine Familie
(FZ-Nachricht)

Als ich Ende letzten Jahres in einem Weblog folgende Nachricht entdeckte, wollte ich meinen Augen nicht trauen. In Hildesheim soll ein Mann seine Ehefrau dazu gedrängt haben, mit dem gemeinsamen 15-jährigen Sohn Geschlechtsverkehr auszuüben, wobei der Ehemann zusehen wollte.
Nachdem es mehrmals zu diesem Beischlaf der Mutter mit dem Sohn kam, ging die Frau zur Polizei und erstattete Anzeige. Der Mann kam in Untersuchungshaft. Der Fall schien mir unglaublich, war er gar ein Fake? Ich bat den Verfasser um eine Quellenangabe, erhielt aber leider keine Antwort. Also recherchierte ich weiter. Es war nicht allzu schwer: Ich ermittelte die URL der örtlichen Zeitung und fragte dort nach dem Wahrheitsgehalt der blog-Meldung. Eine freundliche Redaktionsassistentin schickte mir eine E-Mail mit dem Text des Berichts der "Hildesheimer Allgemeinen". Den Fall hatte es tatsächlich gegeben. Als ich nun hier bei ssn las, der Prozess habe begonnen, wollte ich unbedingt mehr wissen, von Urteil und vor allem Begründung war da noch nichts zu lesen. Das Urteil und einige Fakten dazu fand ich relativ schnell. Die Hintergründe hat mir auf Anfrage dann dankenswerterweise wiederum die Redaktion der "Hildesheimer Allgemeinen" per E-Mail übermittelt.
Ich gebe die Mail nachstehend weiter, auch für die User, die meine Verlinkung des Artikels über ImageShack in meinem ssn-Thread nicht nutzen können:


Sehr geehrter Herr ....,
die Urteilsverkündung stand am 26.01. in unserer Zeitung.
Mit freundlichen Grüßen ..........
Sekretariat Gebrüder Gerstenberg GmbH & Co. KG
Hildesheimer Allgemeine Zeitung
Redaktion Rathausstraße 18-20 31134 Hildesheim
Telefon: 0 51 21 / 106-303 Fax: 0 51 21 / 106-241 E-Mail: redaktion@hildesheimer-allgemeine.de
http://www.hildesheimer-allgemeine.de

"Sexuelle Abgründe: Eine Familie zerbricht
Eltern wegen Anstiftung und Missbrauchs von Schutzbefohlenen verurteilt/Mutter schlief auf Geheiß des Vaters mit eigenem Sohn Kreis Hildesheim (cwo).
Er stiftete seine Frau zum Geschlechtsverkehr mit dem gemeinsamen Sohn an: Deshalb muss ein 38-jähriger Familienvater aus dem Landkreis für zwei Jahre und drei Monate in Haft. Die Mutter, die sich achtmal auf den Missbrauch einließ, kam vor dem Schöffengericht glimpflicher davon. Ihre Freiheitsstrafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Es waren die Trümmer einer Familie, über die Richter Karl-Lorenz Dormeyer und zwei Schöffen gestern Vormittag im eisigen Saal 125 an der Kaiserstraße zu Gericht saßen. Auf der Anklagebank die 37-jährige Mutter und der Mann, von dem sie bald geschieden sein wird. Einige Türen weiter der 16-jährige Sohn des Paares, der sich fürchtete, beim Prozess auf seinen Vater zu treffen. Dazu kam es nicht, die Richter vernahmen das Opfer in Abwesenheit der Angeklagten. So erfuhren die Juristen auch von dem Schüler, was in seiner sonst unauffälligen Familie passiert ist. "Ganz normal und harmonisch" hätten das Arbeiter-Ehepaar und seine Kinder gewirkt, berichtete zuvor eine Freundin der Familie aus dem Nordkreis. Dass der Schein trog, merkte die Frau im August vergangenen Jahres, als plötzlich die Mutter mit den Kindern bei ihr auftauchte und auspackte: "Ich kann nicht mehr." Achtmal hatte sie zu diesem Zeitpunkt seit April Geschlechtsverkehr mit ihrem Sohn ausgeübt, stets angestiftet durch den Vater, der die Szene beobachtete, sich dabei befriedigte und anschließend gelegentlich mit seiner Frau schlief. Zum Schluss passierte das sogar zweimal innerhalb von vier Tagen. Und es wäre wohl auch noch weiter gegangen, da war sich das Gericht sicher - hätte die Mutter sich nicht erst der Freundin und dann der Polizei offenbart. "Ich kann den Sachverhalt nicht kapieren, nach wie vor", sagte Richter Karl-Lorenz Dormeyer, und an die Mutter gewandt: "Ich will's verstehen, verstehen Sie?" Die Erklärungsversuche der sichtlich bewegten 37-Jährigen liefen auf das hinaus, was Ankläger Carsten Johannssen als "totale Dominanz" des Familienvaters beschrieben hatte. Demnach suchte der Arbeiter nach jahrelangem Porno-Film-Konsum nach einem neuen Kick für sein Sex-Leben. So schlug er seiner Frau per SMS vor, einen fremden Mann in das gemeinsame Liebesleben zu integrieren. Sie lehnte ab. Mehrmals. Bis er auf die Idee mit dem eigenen Sohn verfiel. "Da war ich am Boden zerstört und habe gedacht: Wie kommt jemand auf so was?", berichtete die 37-Jährige. Dass sie sich dennoch immer wieder auf den Missbrauch einließ, begründete sie mit "Druck", den ihr Mann ausgeübt habe. Sie könne "sich verpissen", wenn sie nicht mitmache, und die Kinder blieben dann bei ihm, soll er gedroht haben. Das hörte auch der Sohn, der in seinem Vater den Anstifter für die Übergriffe sah. Erstmals seit seiner Festnahme räumte der Vater all das gestern in vollem Umfang ein. Er schäme sich sehr, ließ er über seinen Verteidiger Dr. Holger Nitz erklären. Nach fünf Monaten Untersuchungshaft sei er sich im Klaren, was er seinem Sohn angetan habe. Er verzichte auf das Sorgerecht für den 16-Jährigen und werde keinen Kontakt mehr zu seiner Familie suchen. Doch dazu wird es ohnehin nicht kommen. Denn anders als von Verteidiger und Staatsanwaltschaft gefordert, setzte das Gericht die Haftstrafe für den 38-Jährigen nicht zur Bewährung aus und blieb zudem im Strafmaß ein halbes Jahr über der geforderten Dauer von einem Jahr und neun Monaten. "Er hat aus rein egoistischen, sexuellen Motiven die Familie zerstört", sagte Richter Dormeyer über den Angeklagten. Die Mutter, die ihr soziales Umfeld verloren hat und mit ihren Kindern umgezogen ist, bleibt hingegen auf freiem Fuß. Ein Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung wegen schweren sexuellen Missbrauchs Schutzbefohlener, lautete das Urteil. Das Gericht rechnete der Frau dabei an, dass sie den Fall trotz der auch für sie heftigen Folgen angezeigt hatte. Ein reines Opfer wollten die Richter in der Mutter aber nicht sehen. Der Ehemann sei kein Ungeheuer, sagte Dormeyer, die Frau hätte durchaus etwas mehr Gegenwehr bringen können: "Denn sie ist auch Mutter." Der Sohn will indessen weiter bei ihr bleiben. Laut Gericht wird der 16-Jährige zwar psychotherapeutisch betreut, machte bei seiner Aussage aber einen gefestigten Eindruck. Auch seine Schulleistungen sollen nicht gelitten haben. Das Verhältnis zur Mutter hat er gestern als "normal, gut und vertrauensvoll" beschrieben.

| |





Verfasst von Michelangelo45 am 08.02.2007 um 22:21 Uhr



Kommentare 1-2 von 2      


06.06.11 21:46 Uhr Xence
ui
gott ist das heftig >.<
aber sehr gut recherchiert.!

09.08.17 04:59 Uhr Politisch_korrekt
Ist ja der Horror...
Aber mich würde mal interessieren, was fasziniert den Autor scheinbar so daran, dass er so viel Energie investiert, Einzelheiten zu erfahren?

   

Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Saudi-Arabien erlaubt erstmals seit 35 Jahren wieder Kinos
Berlin: Anwältin hatte Sex mit Häftlingen und schmuggelte Drogen in Gefängnis
AfD-Bundestagsabgeordneter droht Linken mit Macheten-Foto


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?