Gedanken eines Rauchers über das Rauchen
(Essay)

Infos des Autors zum Text:

lasst uns, wenn überhaupt, bitte nicht streiten!
Ich sitze vor meinem Monitor und lese traurig über den Kampf zwischen Nichtrauchern und Rauchern.
Da wird geschimpft, beleidigt, angegriffen und das unter erwachsen Menschen in einer zivilisierten Welt. Niemand, niemand auf dieser gesamten Welt würde jemals behaupten und sagen, dass rauchen nicht schädlich ist usw. usw.. Aber, haben sich manche Nichtraucher schon einmal wirklich und ernsthaft bemüht nachzuvollziehen, wie schwer es für einen Suchtraucher ist, nach jahrelangem Konsum einfach so aufzuhören? Selbst wenn es einem Nichtraucher nicht leicht fällt, dies nachzuvollziehen, ist dies ein Grund, dass Menschen sich fast schon bekämpfen bis aufs Messer? Sicherlich gibt es militante Personen in beiden Lagern. Aber eines ist doch mit Sicherheit klar, dass Aggressionen immer wieder auf Gegenaggressionen stoßen. Haben die nicht gelernt, dass mit Aggressionen nichts, aber auch gar nichts zu lösen ist? Wäre ein besserer Ansatz nicht zu versuchen, aufeinander zuzugehen, sich weder mit persönlichen Beleidigungen oder endlosem Zitieren irgendwelcher Studien die Ohren voll zu hauen, sondern sich auf einer menschlichen Seite zu begegnen? Es ist leicht von einem Nichtraucher, sich vor den Raucher zu stellen und zu sagen: "Alles nur Willenssache! ". Diese Haltung ist in meinen Augen genauso fahrlässig als würde irgend ein Mensch zu einem Heroinsüchtigen gehen und sagen: "Du bist einfach nur zu schwach!" So einfach darf man es sich nicht machen. Die lieben Nichtraucher zitieren doch so oft Studien über das Rauchen... Dann müssten sie wissen, dass mittlerweile bekannt ist, dass sogenannte Suchtstoffe noch zuzüglich zu dem ohnehin schon suchtauslösenden Nikotin hinzugefügt wurden... Ist es wirklich so schwer für Nichtraucher, den selbst eingeforderten, menschlichen Zugang uns Rauchern entgegenzubringen?
Es stimmt mich traurig, mit wie viel Gleichgültigkeit und Bosheit manche Nichtraucher auf uns Raucher zugehen. Eben jene sind es auch, die auf anderen Gebieten in anderen Bereichen so viel Verständnis fordern, aber es selbst nicht fähig sind zu geben. So wird das niemals zu einer Lösung kommen und der Streit wird weiter getragen von Mensch zu Mensch.
Ihr lieben Nichtraucher, ich beglückwünsche euch, dass ihr nicht raucht, ich beneide auch jene, die einmal geraucht haben und es geschafft haben aufzuhören, ich gratuliere diesen beiden Gruppen. Aber habt ein bisschen Verständnis für die Menschen, die der Zigarette verfallen sind, auch in Gedanken bereits schon daran arbeiten aufzuhören und zerstört diese Gedankenarbeit nicht mit Kämpfen und Aggressionen. Damit demotoviert ihr Raucher aufzuhören und fördert nur ein weiteres schlechtes Klima in der Gesellschaft. Bis wir Raucher es geschafft haben aufzuhören wird uns wohl nichts anderes übrig bleiben als Nichtraucher zu meiden. Aber mit einem Punkt sollt ihr Nichtraucher euch jetzt abfinden: von heute auf morgen wird es keinem Raucher gelingen, einfach so aufzuhören (Ausnahmen seien hier einmal außen vor), es ist ein Prozess, der wie jeder Prozess seine Zeit braucht und eine Entwöhnung eines biologischen Organismus von suchterzeugenden Substanzen darstellt!

Euere Lady


Verfasst von LadyM. am 13.06.2006 um 16:04 Uhr



Kommentare 1-10 von 63      


17.06.06 12:38 Uhr koenigcarl
lass das Rauen sein
Der Raucher
Wer qualmt denn da zu früher Stunde - und spricht auch noch mit vollem Munde.
Der Qualm erreicht die ganze Sippe – nun steht das Leben auf der Kippe.
Nur die Tabakindustrie - freut sich wie nie.
Beim Treppensteigen leichte Prusten – auch sonst schon mal ein wenig Husten.
Merkst Du es nicht an manchen Tagen – wie schwer ist schon der Teer im Magen.
Die gelben Finger zeigen Dir – Du wirst sterben wie ein Tier.
Lass es Dir sagen – man wird Dich begraben,
Du liegst im Dunkeln – es rauchen die Maden.
König Carl

19.06.06 07:17 Uhr Lea89
-/-
Also... An sich hast du Recht. Ich bin selber Raucher und muss zugeben, dass ich gerne rauche (Asche auf mein Haupt :-/ :D) und im Moment eigentlich nur der andauernde Husten und die Kreislaufbeschwerden ein Grund wären aufzuhören...
Nichtraucher, welche in eine Kneipe gehen und sich dann lautstark über den blauen Dunst beschweren, sind für mich leicht asozial angehaucht (asozial=gegen die Gesellschaft, in dem Fall Kneipenbesucher, die meist Raucher sind ;) ). Oder wenn man durch die Stadt läuft, sich eine Zigarette anzündet und man ab dem Moment, in welchem man den ersten Zug genommen hat, von einem penetranten Nichtraucher verfolgt wird, der sich lautstark hustend über den Qualm beschwert. Neben einem ist ja nur noch 5 Meter Straße, auf denen man laufen könnte, aber dann würde man ja gar nichts von dem ekeligen Qualm abkriegen und hätte ja keinen Grund sich später bei Freunden und Verwandten über die "scheiß Raucher" aufzuregen... Und über was soll man sonst reden?

Wäre mal ganz nett, wenn einem Raucher etwas mehr Rücksicht entgegengebracht werden würde. Erst Recht, wenn der Raucher schon Rücksicht auf sein Umfeld nimmt. Sprich, nicht am Essenstisch oder während der Mahlzeiten raucht, sich auch in Nichtraucherwohnungen ans Rauchverbot hält und dann halt auf die Terasse oder den Balkon geht zum Rauchen. Klar, man riecht die Zigaretten noch eine Weile. Aber man hat zumindest nicht die ganze Bude zugeraucht... ;)

in diesem Sinne, habt Rücksicht auf uns kleine Niko-Junkies ;) (Nicht ZU ernst nehmen ;) )
lg
lea

19.06.06 07:54 Uhr Jesse_James
@Autorin
Es geht nirgends darum dass man Raucher bekämpft die aufhören wollen mit dem Rauchen.

Es geht darum, das Raucher stören wenn sie in der Gegenwart anderer Menschen rauchen.

Und genau dort habt ihr Raucher nichts verloren.

Wenn eure Sucht so groß ist, das ihr nicht aufhören könnt zu rauchen, warum raucht ihr dann an den Orten nicht wo rauchen verboten ist ?
Weil ihr euch unter Kontrolle habt ? Weil ihr eure Sucht regeln könnt ?

An Bushaltestellen, an sprichwörtlich allen Haltestellen, trifft man ständig auf Raucher die einen belästigen mit ihren Zigaretten.

Wenn es nur den einen Weg gibt um euch davon abzuhalten Nichtrauchern das Leben schwer zu machen, dann muss man euch das Rauchen in der Öffentlichkeit verbieten, weil es ja offenbar klappt das ihr nicht raucht, wenn es verboten ist.

Und das manche von euch Sturm laufen, weil man ihnen die Möglichkeit des "freien" Rauchens nehmen will, ist doch völliger Unsinn.
Von euch stellt sich doch auch keiner hin und demonstriert dafür, das man in Straßenbahnen oder Bussen Rauchen darf.

So schlimm kann das "verbieten" des Rauchens ja offenbar nicht sein für euch Raucher.

19.06.06 09:48 Uhr Satay1
Ich (Nichtraucher) persönlich habe nichts gegen das Rauchen. Finde jedoch das die Verfügbarkeit und Art der Werbung überdenkenswert sind. Wenn sich ein ehr oder weniger mündiger Erwachsener seine Nikotin, Blausäure, Harnstoff (siehe Spiegel Breicht), etc. Dröhnung gibt mag mir das recht sein so lange er mir den Qualm nicht direkt ins Gesicht oder auf mein Essen bläst (da motze ich dann doch).
Aber wenn mittlerweile Grundschullehrer auf Lehrgänge zur Suchtprävention geschickt werden müssen, weil die Raucherquote unter den Schülern den zweistelligen Bereich erreicht hat (nein ich halluziniere das nicht) dann läuft was schief. Und hier besteht Handlungsbedarf. Wer dem wiederspricht arbeitet wahrscheinlich irgendwo in der Tabaklobby.

@Jesse_James
Bushaltestelle ist ja noch erträglich. Richtiges Leiden bedeutet es sein Büro in Dunstweite des Raucherraumes auf der Etage zu haben.

19.06.06 10:33 Uhr Jesse_James
@Satay1
Dir sind offenbar all jene Menschen entfallen die entweder noch Kind sind und in der Entwicklung, jene die alt und gebrechlich sind, jene die ohne je geraucht zu haben ein Defizit bei der Lungenatmung haben und somit ALLE mehr als beeinträchtigt werden wenn sie tagtäglich Dutzenden von Rauchern ausgesetzt sind.


Dich persönlich stört nicht das Gift, sondern der Gestank und das ist ein himmelweiter Unterschied.

Denn das Gift bekommt jeder ab, egal wohin der Raucher qualmt.
Ganz besonders in geschlossenen Räumen.

Und diese "Nichtraucherzonen" bei Fastfoodketten oder in Restaurants oder die "Raucherzonen" an Bahnhöfen sind ein Witz.
In geschlossenen Räumen ist es egal wo der Raucher sitzt und selbst auf den Bahnsteigen an Bahnhöfen zieht der Rauch durch den ganzen Bahnhof.


Und du findest eine Bushaltestelle erträglich ?

Wenn es z.B. in Strömen gießt wo soll sich dann der normale Mensch der Nichtraucher ist dann hinstellen ?
Etwa im Regen stehen, weil er nicht bei der versammelten Mannschaft aus Idioten die im Wartehäuschen qualmen warten will ?



Seit wann haben Raucher mehr Rechte als andere Menschen ?
Niemand darf irgendwen belästigen, auch Raucher keine Nichtraucher.

Sich in der Umgebung von Nichtrauchenden eine Zigarette anzustecken, obwohl man als Raucher weiß (wie die Autorin oben schrieb) das in Zigaretten suchtfördernde Stoffe und Giftstoffe sind, ist im Grunde der Tatbestand einer mutwilligen Vergiftung.

Das es nicht geahndet wird liegt einzig und allein daran, das unser Staat Milliarden durch Steuern auf Tabakwaren einnimmt.

Und dennoch kann sich jede Person gegen eine Angriff auf sich durch Notwehr verteidigen, denn niemand darf irgendwen verletzen/schädigen, das ist strafbar, nur hierbei muss man es sich gefallen lassen das andere einen vorsätzlich vergiften.



In Zigaretten sind keine Mittel die einem Raucher vorschreiben in der Nähe von anderen Menschen zu rauchen.
Wenn also Raucher es schaffen an den Orten nicht zu qualmen wo es verboten ist, z.B. innerhalb eines Busses oder einer Straßenbahn, wo sich ebenfalls viele Menschen befinden, dann sollten sie es wohl auch können dort NICHT zu rauchen wo andere Menschen sind.

Oder aber es wird VERBOTEN in diesem Land zu rauchen !

Wir haben einen Artikel im Grundgesetz, den mit der Würde.
Jene Würde eines Menschen die stets getreten wird, wenn ein Raucher neben einem Nichtraucher qualmt.

19.06.06 11:34 Uhr die_königin
Wo hier schon von Würde gesprochen wird:
Schränkt es nicht auch die Rechte eines Rauchers ein wenn das Rauchen überall verboten wird?Wird hierbei nicht auch die Würde eines Rauchers mit Füßen getreten?
Ich bin (als Raucher) geteilter Meinung was ein Verbot angeht.
Ich halte es für eine Unverschämtheit sich als Raucher im Beisein eines Nichtrauchers eine Zigarette anzuzünden ohne vorher um Erlaubnis zu bitten.In öffentlichen Gebäuden finde ich ein Verbot auch für angebracht. Aber: Am Arbeitsplatz, wo täglich 8 Stunden zugebracht werden muss es meiner Meinung nach die Möglichkeit geben zu rauchen. Natürlich nicht am Schreibtisch wo andere durch den Qualm belästigt werden, aber ein Raucherzimmer sollte es schon geben. Oder eine überdachte Möglichkeit draussen.
In Kneipen halte ich ein Rauch-Verbot für lächerlich. Bei einem Bier raucht man halt und ehrlich gesagt habe ich noch nie mitbekommen dass sich darüber jemand beschwert hat. Wem soetwas nicht passt, der geht halt woanders hin. Es gibt sicher auch andere Möglichkeiten.
In Restaurants halte ich Rauch-Verbote auch für angebracht, da es mich selbst auch stört wenn am Nebentisch geraucht wird während ich esse. Raucher- und Nichtraucher-Zonen sind quatsch, da sie ja nebeneinander liegen und der Qualm sich ja trotzdem auf der gesamten Fläche ausbreitet!
Doch wenn ich draussen rauche, und neben, vor und hinter mir genug Platz ist um nicht von meinem Qualm gestört zu werden dann finde ich es eine Frechheit sich neben mich zu stellen, bzw. neben mir herzugehen und lautstark und übertrieben zu husten und sich zu beschweren. So was muss einfach nicht sein!
So, das war MEIN Senf! ;-)

19.06.06 12:05 Uhr DummeGesellschaft
pfui....
wenn ich lese was hier so geschrieben steht, hat der Autor völlig recht.
Es gibt scheinbar Leute da muss erst alles verboten sein eh sie glücklich sind...

Ja, der Rauch ist nicht immer angenehm und sicher auch nicht gesund. Genauso so schlimm ist sicher wenn jemand sich direkt neben einem Kind (am besten noch an der Haltestelle) eine Zigarette an macht und es somit absichtlich extremen Rauch aussetzt.

Dennoch bin ich der Meinung das es jedem seine Entscheidung sein sollte...(aber wie gesagt: man sollte Rücksicht nehmen, beidseitig)

mir ist eigentlich auch egal ob in Restaurants oder öffentlichen Gebäuden Rauchverbot gilt.

Aber einige klingen ja so als wenn sie das rauchen ganz verbieten wollen...
UND DA SAG ICH: VERBIETEN IST VERBOTEN!!

sonst können wir auch gleich noch anfangen den allerliebsten Alkohol zu verbieten, der ist nähmlich auch schädlich...
Und wenn jetzt Leute meinen:
Nee, Alkohol nicht, der schadet ja höchstens mir und keinem Anderen...
Dann möchte ich euch darauf hinweisen wie unberechenbar ein Besoffner ist, und wieviele Gewalttaten es unter Alkoholeinfluss gibt (genau Zahl weiß ich leider nicht)
und wie oft ich somit schon meiner Würde beraubt wurde, weil irgend son "alter Sack" im Suff mich und meine Freundin dumm von der Seite angemacht hat und solche Sachen...

Und nicht zu vergessen die Abgase von Autos, Industrie usw. die mich jeden Tag belästigen und meiner Lunge schaden (besonderst der Feinstaub von Passats und solchen 3Liter-schiffen wo ein Rußpartikelfilter ja dann zu teuer ist.., gleich verbieten, komplett!!)

aber alles zu verbieten ist ja wohl, hoffe ich, nicht das Ziel, sonst ist der Spass am Leben und am Genuss bald vorbei.

19.06.06 13:12 Uhr LinksGleichRechts
Schade
Ich dachte dieser Artikel bringt mehr einsehen in die Denkensweise von Süchtigen.

Ich mache mir nämlich grosse Sorgen um meinen Vater der schon seit gut 45 Jahren raucht.
Da sagt meine Mutter, dass sie ihn verlässt wenn er nicht endlich mal aufhört, da ihr Arzt ihr gesagt hat sie soll sofort mit dem Rauchen aufhören obwohl sie den ganzen Tag nicht zuhause ist und mein Vater nur in 1 Zimmer raucht.
Nein, meine Mutter raucht nicht. Selbst das kleine bisschen Rauch was durch Ritzen und Atem noch von meinem Vater kommt verursacht bei ihr so etwas offensichtliches. Erschreckend.
Was macht mein Vater? Er sagt er will aufhören, raucht aber weiter heimlich und wirft die Kippen in den Garten damit niemand es merkt......
Dann sage ich ihm dass wir uns sorgen machen und er meint er rauche weniger und wird bald aufhören. Ja, er WILL aufhören.
Pustekuchen.
Ich schenke ihm Nikotinpflaster und Nikotinkaugummi damit es für ihn leichter ist.
Nach 1 Jahr sind die nicht EINMAL angerührt und er raucht wieder ohne Scham seine 2 Packungen am Tag.
Dazu kommt auch noch dass die Hunde mittlerweile auch Süchtig sind. Einer von ihnen bekommt auch regelmässig Hustenanfälle.
Das ist erst seitdem er die immer mit in das Zimmer nimmt wo er raucht. Und wenn man ihn drauf anspricht, lacht er so als wenn man ihn für blöd verkaufen will.
"Hunde sollen von mir Nikotinabhängig sein?"

Das schlimme, so langsam wird er richtig dumm von dem Nikotin. Er kann nicht mehr klar denken, stellt Fragen zig mal, am nächsten Tag sagt er dir das gleiche wie am Tag davor, er sagt Dinge die irgendwie zusammengebastelt sind und keinen Sinn machen, aber merkt es dann anscheinend sofort.
Von seinem Gesicht will ich gar nicht erst reden. Vor 10 Jahren sah er noch 10-15 Jahre Jünger aus als er ist. Mittlerweile sieht er aber aus wie eine laufende Leiche.

Schade, ich dachte durch diesen Artikel lerne ich was über seine denkensweise, aber stattdessen nur blödes gemecker wieder...
Bitte änder den Titel in "Gedanken eines Rauchers über die Nichtraucher". Danke.

19.06.06 14:58 Uhr Ötschie
Ex-Raucher
Ich habe selbst früher geraucht und habe vor etwa einem Jahr aufgehört mit dem Rauchen. Zu dem Entschluss damit aufzuhören, hat mich vor Allem die Gesellschaft bewogen, da ich als Raucher beargwöhnt, ja geradezu beschimpft worden bin. Ich empfand es damals als Diskriminierung und habe den Entzug besonders deswegen durchgehalten.

Im Nachhinein kann man natürlich sagen, dass es gut war, dass ich aufgehört habe, wegen der Gesundheit und so. Und trotzdem ist mir ein Stück Lebensqualität verloren gegangen.

Mitlerweile denke ich, dass ich nicht mehr mit dem Rauchen anfangen werde. Ich hab die Zeit einfach hinter mir.

20.06.06 23:07 Uhr meggaiwa
Raucher schaden nicht nur sich selbst
Wenn ich den Beitrag lese, denn frage ich mich ob du weißt was für ein Problem Nichtraucher eigentlich mit Rauchern haben. Dass Raucher rauchen ist nicht das Problem.

Natürlich ist Rauchen eine schwere Sucht. Nur Heroinsüchtige - wie in dem Beispiel - rennen nicht permanent durch alle Lokale, über öffentliche Orte und hauen 100 Leuten pro Minute eine Spritze in den Arm.

Ich finds nett, dass du Nichtraucher beglückwünscht. Aber der tatsächliche Unterschied zwischen Nichtrauchern und Rauchern besteht nicht im Rauch, sondern darin ob das freiwillig ist oder nicht. Wenn ich dann noch Politiker aktuell höre, die meinen, dass Nichtraucher die ein Problem mit Rauch haben, doch einfach zuhause bleiben sollen ....

Ich würde sogar die These aufstellen, dass es 90% von den Leuten die von Rauchern als "militante Nichtraucher" bezeichnet werden ganz egal wäre wie viel Raucher rauchen, solange sie es allein (auch ohne, dass deren Kinder darunter leiden) daheim tun.

Tausende Menschen sterben am Passiv-Rauchen.
Für die, die nicht daran sterben, praktisch alle Nichtraucher, denn nahezu alle Nichtraucher sind gezwungene Passiv-Raucher, ist das wohl auch nicht sehr gesund.
Und wenn ich an die ganzen Locations denken muss wo man reinkommt und einem direkt eine Wand aus Rauch entgegen kommt...

"endlosem Zitieren irgendwelcher Studien die Ohren voll zu hauen, sondern sich auf einer menschlichen Seite zu begegnen"
a) alle Studien sagen, dass Rauchen schlecht ist.
b) Rücksichtnahme wäre, wenn Raucher nicht an öffentlichen Orten rauchen bzw. in Gegenwart von Nichtrauchern.

Rücksichtnahme ist für mich definitiv nicht, dass sich eine Gruppe ihre Gesundheit zerstören lässt, damit eine andere Gruppe ihre Sucht ausleben kann.

Wer jetzt übrigens meint Rauchen als 08/15 Problem darzustellen (und das in lächerliche zu ziehen indem man behauptet was sonst noch alles schädlich ist), sollte sich mal bitte vor Augen führen wieviele Menschen direkt und passiv an den Folgen vom Rauchen sterben.
Dagegen ist Terrorismus und Krieg usw. ein Witz.

   

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