Mein Leben ohne Aktien
(Glosse)

Infos des Autors zum Text:

Sparstrumpf oder unter der Matratze ruuuuleeezzz....
Ich weiß nicht, ob ich mich dafür schämen muss, aber ich habe wirklich in meinem Leben noch nicht eine einzige Aktie gehabt, nie etwas Ähnliches in den Fingern gehabt geschweige denn damit gehandelt.
Schon vor dem Crash des neuen Marktes, so um den Börsengang der Telekom, war ich aus tiefstem Herzen skeptisch, was Aktien anging.
Ich wurde von allen Bekannten belabert, es gäbe ja nichts sichereres als Aktien, um sein Geld zu vermehren.
Aber schon damals hab ich mir gedacht : "Wo soll das Geld denn herkommen, was man so sicher in die Tasche stecken kann? Haben die einen Goldesel, dürfen die selbst drucken?"
Meine Aussage, dass wenn viele Leute Geld an der Börse verdienen würden auch ungefähr die selbe Menge verlieren müsse, wurde immer belächelt, ich hatte ja keine Ahnung mit meiner kaufmännischen Ausbildung, studierte Wirtschaftswissenschaftler, Kindergärtnerinnen, Elektroniker und Web-Designer mussten das einfach besser wissen als ich.
Ich muss gestehen, ein Bekannter hat das professionell betrieben und immer mehr reingeholt als verloren, aber der Rest waren alle Loser am Ende.
Ein Bekannter musste mir gestehen, dass die Familie einen VW-Golf (vom Wert) an der Börse verzockt hatte. Ich hatte diese Summe zwar nicht mehr in den Fingern, hatte das Geld eher versoffen, aber dafür hatte ich auch was geboten bekommen.
Andere haben sich vom Schrödi-Kanzler zu Aktionskäufen eines Bauunternehmens verleiten lassen und waren absolut punktgenau auf dem Bauch gelandet.

Gelernt haben die Leute hoffentlich, dass man mit Scheiße kein Geld machen kann und die meisten sich Geld nur durch ehrliche Arbeit beschaffen können.


Verfasst von killozap am 09.03.2006 um 19:36 Uhr



Kommentare 1-10 von 33      


16.03.06 16:59 Uhr pekno
ohne Aktien geht auch
Auch ich habe in meinem Leben noch nie Aktien besessen und werde mir auch nie welcche anschaffen. Das Risiko ist mir einfach zu groß. Die paar Euro, die ich übrig habe liegen auf einem ganz normalen Sparbuch. Gut das bringt keinen gewinn, aber auch keinen verlust, von der Inflationsrate mal abgesehen.

17.03.06 07:37 Uhr Deniz1008
Wenn man sein Geld in Aktien anlegen möchte, dann sollte man sich vorher...
...einigermaßen informieren und vergleichen (gewinn u. verlust der letzten jahre, usw)!

nur zur hinweis: aktien die sicher sind gibt es nicht.

gerade als neu-anleger sollte man nicht zu beginn das geld in einem stück investieren.

es gibt ja aktienfonds/invesmentfonds wo man mit kleinen geldbeträgen langfristig was erreichen kann und somit auch das verlustrisiko minimiert

mfg

Deniz1008

17.03.06 09:53 Uhr Il_Ducatista
oh wie toll
ich war in den 90ern auch kurz davor, Multimillionär zu werden. Dann habe ich die kleine richtige Entscheidung zugunsten vieler schlechter Entscheidungen nicht gemacht. Damit bin ich heute arm.
Ich will damit sagen, dass Aktien eine Form des Zockens bedeuten und daswird sich nie ändern. Ich will damit auch sagen dasss ich mein vermögen wieder zurückhaben will....

17.03.06 14:24 Uhr funkyflo
Ja, Börse ist im Grunde ein Null-Spiel. Das was die Einen gewinnen, verlieren die Anderen. Dies birgt natürlich ein gewisses Risiko und ist daher als alleiniger Verdienst meiner Meinung nach nicht sinnvoll.

Zum Thema sichere Aktien kann man aber mittlerweile eines sagen: Ich denke, es gibt sie. An der Börse spekulieren heißt ja im Grunde nicht mehr den realen Unternehmenswert einschätzen, sondern Reaktionen seiner Mitmenschen antizipieren. D.h., ich kaufe keine Google-Aktien, weil der Unternehmenswert x Milliarden beträgt, sondern weil ich weiß, dass 1000000 Menschen diese Aktien kaufen werden. Von daher macht es das Ganze schon in gewissem Maße "berechenbar".

Und mit Scheiße kann man sicherlich kein Geld machen, mit Aktien hingegen schonn ;) Und ich würde auch das handeln mit Aktien als seriöse Tätigkeit bzw. als "ehrliche Arbeit" betrachten, denn es geht ja im grunde um eine normalen Handel, halt nur mit deutlich mehr Risiko, aber vom Prinzip her normaler Handel.

17.03.06 23:02 Uhr Deniz1008
an alle vorredner/innen...................
...ihr redet nur wirres zeug.

ihr solltet erst einmal wissen wie ihr das geld anlegen möchtet: in aktien oder investmentfonds !

tut erst einmal diese oo. g. zwei begriffe unterscheiden.

mfg

Deniz1008

18.03.06 21:29 Uhr Cpt.Proton
An die meisten, (nicht Deniz)
>>>Meine Aussage, dass wenn viele Leute Geld an der Börse verdienen würden auch ungefähr die selbe Menge verlieren müsse, wurde immer belächelt,<<<

Quatsch mit Soße. Wenn ihr bei einer Aktienneuemission mitmacht, dann gebt ihr dem Unternehmen Geld, damit es aus diesem Gewinne macht, was ihr als Dividende zurückbekommt.
Wenn ihr mit den Aktien per An- und Verkauf Kohle machen wollt, dann ist der Vergleich vom Nullsummenspiel auch falsch, denn wenn ihr zum Beispiel in eine aufstrebende Branche investiert, die gut wächst, dann verliert keiner und euer Kurs steigt trotzdem.
Solche Sätze wie >>>Meine Aussage, dass wenn viele Leute Geld an der Börse verdienen würden auch ungefähr die selbe Menge verlieren müsse, wurde immer belächelt,<<<
kommen von Leuten, die sich nicht richtig mit der Matierie befasst haben und hier nur einen Flamewar zwischen den Linksextremen und den anderen Forenteilnehmer anfangen wollen.
Don´t feed the troll mädels.

28.03.06 21:48 Uhr killozap
@Funkyflo
Der Aktienmarkt ist auf die armen Schlucker, die malochen, angewiesen. Ob sie nun ganz toll arbeiten und das Unternehmen so die Erwartungen der reichen Säcke erfüllt, oder ob sie durch Fusionen in den Arsch getreten werden und die Synergien zu Aktienflügen führen, irgendwie sind die Malocher die Macher, die nix davon haben.
Das ist vielleicht ein wenig krass ausgedrückt, aber nicht so ironisch gemeint wie es klingt. Wer nun sein Geld in Aktienfonds anlegt geht weniger Risiko ein (kommt aber auf den Fond an, es gibt auch dort riskante), aber ein Malocher der fast alles, was er verdient, verbraucht, hat davon gar nix. Man muss also recht viel verdienen und in der kleinen Wonung bleiben, um das gesparte Geld an der Börse oder in Fonds aufs Spiel setzen zu können...

Alle Welt spricht auch davon, dass der Deutsche zu wenig konsumiert und es deshalb der Wirtschaft so schlecht gehe. Welch Wunder, wenn die Leute das geld lieber an der Börse verzocken oder für die Enkel in Fonds festlegen :)

28.03.06 21:53 Uhr killozap
@CptProton
Also, als Troll hat mich bisher noch keiner bezeichnet, und da bin ich stolz drauf. Auch habe ich nix mit Links oder Rechtsextremen zu tun, irgendwie klingt dein Post wie von einem Troll, hab ich ihn endlich gefunden?

Zitat:
Solche Sätze wie >>>Meine Aussage, dass wenn viele Leute Geld an der Börse verdienen würden auch ungefähr die selbe Menge verlieren müsse, wurde immer belächelt,<<<
kommen von Leuten, die sich nicht richtig mit der Matierie befasst haben und hier nur einen Flamewar zwischen den Linksextremen und den anderen Forenteilnehmer anfangen wollen.
Don´t feed the troll mädels.

29.03.06 11:07 Uhr Cpt.Proton
...
Wieso Troll ?
Was du geschrieben hast ist offenkundig Quatsch und das was Stammtischopas zu dem Thema sagen, daher bist du eher ein Troll als ich einer bin. Wenn du glücklich bist, dann sind wir halt beide keine, aber du bleibst dann trotzdem einer, der ohne Kenntnisse sich Vorurteile gebildet hat und die jetzt als Weisheit verkaufen will.

29.03.06 12:37 Uhr holylord99
Cpt.Proton
"der ohne Kenntnisse sich Vorurteile gebildet hat und die jetzt als Weisheit verkaufen will."

Und dazu gehörst du nicht? So einseitig, wie du die "Wirtschaft" darstellst, kann man auch nur von Vorurteilen und Kenntnislosigkeit sprechen. Lernt ihr wirklich nur Neoliberalismus im Studium?

   

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