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24.11.2017 10:31 Uhr
  321
 


Warum Neuwahlen falsch sind
Fassen wir nochmal zusammen, 2017 wurden in den Bundestag gewählt für 709 Sitze:

Linke: 69 Abgeordnete
SPD: 153 Abgeordnete
Grüne: 67 Abgeordnete
Union: 246 Abgeordnete
FDP: 80 Abgeordnete
AfD: 94 Abgeordnete

Dementsprechend muss in gleichen Verhältnis also auch die Regierung aussehen! Da gilt es 18 Ämter / Resorte zu besetzen, Doppelbesetzungen sind möglich:

-Bundeskanzler
-Stellvertreter des Bundeskanzler
-Auswärtiges Amt
-Wirtschaft und Energie
-Inneres
-Justiz und Verbraucherschutz
-Finanzen
-Bundesminister für besondere Aufgaben
-Chef des Bundeskanzleramtes
-Arbeit und Soziales
-Familie, Senioren, Frauen und Jugend
-Verkehr und digitale Infrastruktur
-Ernährung und Landwirtschaft
-Verteidigung
-Umwelt und Naturschutz
-Gesundheit
-Bildung und Forschung
-Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Als Demokrat kann ich auch ganz klar sagen, wie die besetzt werden müssen.

Der CDU steht als größte Partei natürlich weiter der Posten zu, den Bundeskanzler zu stellen und weitere vier Posten, macht also Fünf.

Der SPD stehen aber auch drei Posten zu! Damit wären Acht schon weg.
AfD und FDP bekommen ebenso je drei Posten. Grüne und Linke hingegen je zwei.

Anders ist eine gerechte Verteilung nicht denkbar!

Wenn sich die immer noch Regierenden aus CDU und SPD hingegen jetzt irgendwas anderes ausdenken, um die anderen Parteien unterzubuttern, wie eben auch Neuwahlen bis das Ergebnis stimmt und so als hätten wir alle vorher überhaupt keine Meinung an der Urne gehabt, müssen wir die als Wähler und Demokraten also auch gnadenlos abstrafen!



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Tilt001
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13 Kommentare

-
...
24.11.2017 17:59 Uhr von Tilt001
 
+3 | -5
 
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Bitte immer in ganzen Sätzen antworten, damit man einen Sinn erkennen kann.
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...
24.11.2017 19:35 Uhr von Tilt001
 
+6 | -2
 
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Ich weiß nicht auf welche Bädertherapie dich dein Arzt geschickt hat aber das ist hier die falsche Webseite.
+
hey SN
26.11.2017 12:16 Uhr von slick180
 
+0 | -7
 
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-
5% Hürde
26.11.2017 15:17 Uhr von Uschi85
 
+3 | -2
 
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Deine Idee ist wirklich gut, aber wer will schon Minister aus der Linken und von den Grünen :D
Übrigens da du mit Gerechtigkeit kommst. Rechne doch mal aus, wie viele Stimmen nicht berücksichtigt wurden und damit Bevölkerungsteile wegen der 5% Hürde. Das Undemokratischste überhaupt. Die Ausrede mit der Weimarer Republik zählt da auch nicht mehr.

Grüße
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26.11.2017 20:23 Uhr von Tilt001
 
+3 | -4
 
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"Rechne doch mal aus, wie viele Stimmen nicht berücksichtigt wurden und damit Bevölkerungsteile wegen der 5% Hürde. Das Undemokratischste überhaupt. Die Ausrede mit der Weimarer Republik zählt da auch nicht mehr."

Das habe ich hier auf SN schon mehrmals getan, waren längere Diskussionen.

Die Weimarer Republik war demokratischer als heute, es gab keine 5 %-Hürde und dazu auch Volksentscheide auf Reichsebene. Als Demokrat kann man die Weimarer Republik von daher gar nicht verurteilen.

Der Totengräber für die Weimarer Republik war damals auch nicht ihre Struktur oder Hitler, sondern bereits Hindenburg der am 15. März 1926 ein 50 % Beteiligungsquorum für Volksentscheide einführte. Das war bei der damaligen Mobilisierung der Wähler nicht erreichbar.

Dabei haben bereits die Weimarer alle Krisen versucht friedlich zu lösen, durch Volksentscheide gegen die Rüstung, gegen die Privilegien der Fürsten und gegen die 1. WK Reparationen.
Wäre alle drei durchgekommen hätte Hitler überhaupt kein Thema mehr zur Wirtschaftskrise gehabt, die hätte es einfach nicht gegeben.

Die Weimarer Republik bis vor dem 15. März 1926 können wir also noch locker als Vorbild für das Deutschland von heute nehmen, man darf die nicht einfach auf die Nazis münzen.

Die Nazis kamen nicht demokratisch an die Macht, sondern vor allem durch die unkontrollierte Parteienfinanzierung, die Verfolgung Andersdenkender, das KPD-Verbot und Besetzung des Reichstages durch die SA am 24. März 1933 etc.

Die Nazis waren im Grunde ein absoluter Fremdkörper in der Weimarer Republik, das war auch Goebbels Definition.

Demokratischer war nur noch die 1. Demokratie, wobei man sich da auch jedes mal rechtfertigen muss für das noch in der Antike, der Zeit geschuldete fehlende Frauenwahlrecht und die Sklaven, völlig absurd.

Als Demokrat muss man leider ständig Aufklärung betreiben und auch über den geschichtlichen Fehlblick an den Schulen, die noch jedes Misstrauen in die damaligen demokratischen Strukturen säen!

Das ist einfach der Tunnelblick, die Propaganda in der wir leben und die wir überwinden müssen!




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26.11.2017 20:50 Uhr von Tilt001
 
+3 | -4
 
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Das schlimme an der 5 %-Hürde ist, die verhindert nicht ein oder zwei 5 %-Parteien sondern alle, durch die Verleitung der Wähler zum taktischen wählen.

Der Tierschützer weiß ja das seine Tierschutzpartei nicht über 5 % kommt, also wählt er doch am Ende doch nur wieder das kleinere Übel, die Grünen.

Das machen die Renter, Freiwirte (kennt heute ja auch keiner mehr), Kommunisten, Vielfahrer, Studenten etc. aber auch so.
Die können nur was auf dem Vierfarben-Ampelknopf drücken wie ein Affe im Labor.

Dadurch werden nicht einfach 5 % der Bevölkerung völlig entmündigt, sondern vermutlich sogar der Großteil davon!

Niemand kann seine spezifische Partei wählen, deswegen sollten wir als Demokraten auch NIEMALS die Partei wählen, die von der 5 %-Hürde am meisten profitiert.

Das ist das mindeste dass wir tun können. Das fordere ich von jedem hier ein, der jetzt irgendwas verstanden hat!






[ nachträglich editiert von Tilt001 ]
-
Neuweahlen schlecht für Betrüger
26.11.2017 21:10 Uhr von Holzmichel
 
+4 | -4
 
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Bei eventuellen Neuwahlen wären aber auch Wahlbetrüger wie beispielsweise Frau Petry ihr Direktmandat für den Bundestag los.
Ein zweites Mal wird sie die Wähler in ihrem Wahlkreis irgendwo bei Dresden in Sachsen wohl nicht um die Fichte führen können!
+
Ja was denn nu - Neuwahlen Ja oder Nein
26.11.2017 22:33 Uhr von Bycoiner
 
+0 | -5
 
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+
Ich warte Mal ab
26.11.2017 22:39 Uhr von Bycoiner
 
+0 | -5
 
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...
27.11.2017 10:43 Uhr von Tilt001
 
+3 | -2
 
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"Man blickt ja gar nicht mehr durch - erst schreien alle NEUWAHLEN - und Nun ist es auch wieder nicht Recht."

Wir haben doch alle gewählt, was stimmt mit dem Ergebnis nicht?

Das Problem liegt nur darin das die Regierung von der leider auch die meisten Gesetzesinitiativen ausgehen, nicht etwa aus dem Parlament, weiterhin auf die GroKo auch in der Regierung besteht.

Wir absurd das ist, sieht man auch daran, wenn wir mal wirklich nur ca. zwanzig 5 %-Parteien wählen würden. Wäre ja theoretisch auch möglich.

Dann hätten CDU und SPD zusammen vielleicht nur noch knapp über 10 %, sagen eine Regierungsbildung ist von daher nicht möglich aber die alte Regierung ja nach wie vor regierungsfähig.

Das ist die Masche die Merkel jetzt vertritt!

Die alten CDU und SPD Minister treten einfach nicht ab, um die alten Machtstrukturen wieder zu erzwingen, obwohl die in der Form überhaupt keiner gewählt hat!

Jetzt sind schon zwei Monate nach den Wahlen rum, und die bestehen immer noch auf die GroKo in der Regierung oder den Machterhalt der alten.

Wenn das nicht aufhört leben wir bald faktisch in einem Regime!
+
Keine Überraschung
27.11.2017 19:30 Uhr von PureLiebe
 
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Richtig - Neuwahlen sind richtig
03.12.2017 21:55 Uhr von Bycoiner
 
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