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04.01.2017 12:24 Uhr
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Ein Aussteiger berichtet
Hier ein Text, welchen ich grade im Netz gefunden habe.
Zum Schutze der Person werde ich hier keinen Link zum Ursprung mit rein packen.





Ich war Neo- Nazi.

von 2000 bis etwa 2002 war ich Fux (Aspirant) bei der Pennalen Burschenschaft Chattia Friedberg zu Hamburg ´, einer vom Hamburgischen VErfassungsschutz als rechtsextreme und Überwachte Vereinigung eingestuft, welche enge Beziehungen zur Buschenschaft Germania pflegt, Ihrerseits ebenso überwacht und rechtsextrem eingestuft. Meine "Bundesbrüder" waren unter anderem der mittlerweile verstorbene Andre Busch, welcher das Buch "Blutzeugen" schrieb und es beim rechtsradikalen Kopp- Verlag auflegen ließ. Er war Fillialleiter einer Bank. Innherlab der Verbinung wurden allerhand Verschwöhrungstheorien verbreitet, unter anderem die Weltmacht des internationalen Finanzjudentums, das Vortbestehen des deutschen Reiches und ein bevorstzehender Bürgerkrieg den wir natürlich für uns entscheiden würden. ICh wurde mit sehr vielen "Informationsschriften" zugemüllt die alle diese wirren Thesen zu belegen versuchten. ICh habe den Holocaust geleugnet und mich antisemitischer Ansichten bedient. Doch dann schlichen sich Zweifel ein. Wieso soll ich Menschen hassen, welche ich noch nicht mal kenne, nur weil die nicht Deutsche sind? Wieso soll ich Menschen hassen, die einer anderen Religiuon angehören? Wie soll ich rein deutsch Leben in einer globalisierten Welt? Die ZWeifel mehrten sich und mein Verstand schaltete sich ein. "Das ist doch irrational" dachte ich mir irgendwann als in mir der Widerstand wuchs. Ich kann doch niemanden pauschalisieren, Vorurteile schüren und auf Menschen zeigen, wenn mir die Realität etwas anderes zeigt. Wie kann ich als Gastronom Ausländer bedienen und am Wochenden dann über sie fluchen? Das passte alles nicht zusammen. Jeder MEnsch sucht doch insgeheim nach Liebe,m wieso dann aber schürrt er Hass? Es dauerte dann noch einige Jahre bis ich wirklich diesen braunen Panzer ablegen konnte. ICh öffnete mich weil ich diesen Hass nicht mehr ertragen hatte. Ich wurde unzufrieden und fühlte mich in dieser Rolle nicht mehr wohl. Immer nach schuldigen suchen, immer den einfachsten Weg der Verschwörung gehen, immer propagieren, propagieren, propagieren. ICh konnte es nicht mehr, weil ich erkannt habe, dass man mit offenem Herzen und offenem Blick mehr erreichen kann. ICh bewege mich nicht mehr in einem engen KReis gleichgesinnter Engstirnigkeit, sondern bin so frei wie in meinem gangen Leben zuvor nie! Das Leben ist keine Schiene auf der man nur in eine Richtung fahren kann. Das Leben ist ein offenes Feld auf dem man in alle Richtungen ausweichen soll. Das ist eine Erkenntnis die ich durch Selbstreflektion jahrelang lernen musste und ich bin stolz darauf das ich es alleine schaffte. Nun habe ich einen Sohn und die VErantwortung für seinen Lebnensweg. Was hätte ich ihm vor Jahren vermittelt? Hass und das Verbot mit Ausländern zu spielen. Heute aber wird er offen, tollerant undf rational aufwachsen. Er soll sich die MEinung über MEnschen durch aktion und Reaktion bilden, alle Probleme für sich beurteilen und bekämpfen und er soll vor allem auch keine Sicherheit in Vorurteilen finden.
Rammar
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3 Kommentare

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Ich war mal GrünInnen Wähler
05.01.2017 01:07 Uhr von Fettbemme
 
+5 | -1
 
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Das ist noch viel schlimmer. :-)
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Gut zu hören
06.01.2017 14:48 Uhr von DerBernd
 
+1 | -2
 
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Ich finde es schön, dass es sowas gibt! Du beschreibst einen Weg, der nicht selbstverständlich und auch mutig ist. Offenheit vereinfacht so Vieles im Leben.
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