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28.12.2012 00:03 Uhr
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Oha, Paul Kirchhof zum Grundeinkommen!
“Es ist auf jeden Fall ein Modell, dass in der Realität unseres Sozial- und Sozialversicherungssystems eine ungeheure Einfacheit bringen würde.”

“Ich hatte mal als Richter in drei Grossstädten, in den sogenannten Brennpunkten, ermittelt, dass 90% der Berechtigten ihre Sozialansprüche nicht abgerufen haben, weil die Bürokratiebarriere zu hoch war.”

“Dieses Modell ist nicht fertig, es ist nicht mit “Richtig” oder “Falsch” zu beantworten. Es verdient eine ernstere Diskussion als gegenwärtig, wo gesagt wird: Nicht finanzierbar.”

http://www.grundeinkommen.ch/...
NaivToertchen
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19 Kommentare

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28.12.2012 09:26 Uhr von BrillenPutzTuch
 
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@Vati
28.12.2012 09:55 Uhr von s3xxtourist
 
+4 | -3
 
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Finanzierbar ist das System...zumindest kann ich die Finazierungsmodelle logisch nachvollziehen. Was mir jedoch noch niemand zufriedenstellend beantworten konnte, ist, wie man eine Inflation verhindern möchte...da liegen eher meine Bedenken.

Im Modell wird das immer so erklärt, dass die Leute dann eben weniger arbeiten würden, weil ihr Lohn ja durch das Grundeinkommen aufgestockt wird. Auf diese Weise würden Arbeitsplätze für die Arbeitslosen frei, und jeder hätte ein auskömmliches Gehalt..die Geldmenge würde nicht steigen...ich halte diese Theorie für sehr gewagt....
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..
28.12.2012 13:37 Uhr von BrillenPutzTuch
 
+1 | -2
 
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@Rudi
28.12.2012 17:36 Uhr von NaivToertchen
 
+2 | -1
 
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Ich halte die Idee überhaupt nicht für inflationell. Denn schliesslich geht es nur um Geld! Waren und Leistung stehen schon lange nicht mehr dem Geld als sichtgeprüften Wert gegenüber. Deswegen hat man vor geraumer Zeit M3 überhaupt gestrichen! Inflationsgerede kommt dadaurch nur noch wie ein ulkiges veraltetes Gimick daher, um die Gemüter zu beschäftigen, und der Eigenartige Status Quo nach Unten damit verängstigt erhalten bleibt! Schaut man sich Inflation bei Lichte besehen genauer an, ist es doch So das Sie mit mehr oder weniger Leistung dennoch steigt, es spielt sozusagen keine Rolle!
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@BPT
28.12.2012 19:40 Uhr von RoyBatty
 
+1 | -1
 
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Welches "Ziel" denn?
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@BrillenPutzTuch
29.12.2012 08:54 Uhr von Best_of_Capitalism
 
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Best_of_Capitalism
29.12.2012 09:59 Uhr von BrillenPutzTuch
 
+1 | -3
 
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"Ich hoffe für Dich das Du nicht ansatzweise in einem Kapitalistische orientierten Staat lebst"

Worin denn sonst? Etwas anderes gibt es im Moment nicht ;)
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RoyBatty
29.12.2012 10:00 Uhr von BrillenPutzTuch
 
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Das einer freieren Gesellschaft
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@BPT
29.12.2012 12:44 Uhr von RoyBatty
 
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Leute
29.12.2012 14:36 Uhr von NaivToertchen
 
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es geht nicht nur um das Geld, sondern auch um Grundsätzliches! Nämlich dem Grundsatz der verordneten Entrechtung entgegenzuwirken.

Entrechtung deswegen, weil es die Gesetzgebung geschafft hat, in einer demokratischen "Unordnung" eine ständige Verfügbarkeit bzw. Erreichbarkeit in den Satzungen der SGB-Bücher zu verankern. Ansonstem gibt es Sanktionen und Androhungen die das eigene Leben gefährden.

Grundsicherung richtet sich nicht per se des Geldes wegen aus, sondern dem Grundsatz des Grundgesetzes!

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Wer das BGE propagiert
29.12.2012 16:40 Uhr von ghostinside
 
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hat das System, in dem wir leben nicht verstanden. Das BGE wird am Ende alles absolut und relativ verteuern und die Umverteilung von unten nach oben weiter fördern.

Und ja ich kann es auch mit Beispielen untermauern, wenn Interesse besteht.
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@ghostinside
29.12.2012 19:24 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+1 | -2
 
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Ich habe Interesse an Beispielen.
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Roy
30.12.2012 08:51 Uhr von BrillenPutzTuch
 
+1 | -0
 
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Für eine freie Gesellschaft braucht es die Aufhebung des Kapitalverhältnisses und die Abschaffung von Staaten.
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BoC
30.12.2012 19:35 Uhr von ghostinside
 
+1 | -1
 
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Also ich versuch es mal nicht so lang werden zu lassen. Also das Grundeinkommen ist bedingungslos. Jeder der es in Anspruch nehmen will, darf es bekommen. Das heisst wir müssen bei einer Erwerbsschicht von 40 Millionen Menschen monatlich (wir gehen mal von 1000€ aus) 40 Milliarden Euro bereitstellen, jährlich 480 Milliarden. Auch vorausgesetzt, dass Kinder, Jugendliche und Rentner ausreichend versorgt sind. Der Bundeshaushalt steht zur Zeit bei etwa 350 Milliarden Euro.

Natürlich werden diese 480 Milliarden nicht ausgeschöpft, weil es Menschen gibt, die mehr verdienen (wollen). Aber der Anreiz besteht trotzdem, nicht arbeiten zu gehen. Das heisst die Wirtschaftsleistung eines Landes ist dermaßen volatil, dass es ständig zu Steuereranpassungen kommt.

Es müssten massiv die Einkommensteuer oder Umsatzsteuer erhöht werden, weil ja hier das meiste eingenommen wird. Das würgt aber die Investitionen und den sowieso schon schlechten Binnenmarkt vollkommen ab (2007 hat die Mehrwertsteuererhöhung 20 Milliarden gebracht bei 3%-Punkten). Diese Steuern schlagen sich natürlich negativ auf das BGE aus. Von der Steuersenkungslobby und ihrer Partei FDP will ich gar nicht sprechen.

Was ist die Konsequenz ? Es kommt zu einer massiven Zunahme von Steuerflucht ins Ausland und in die Schwarzarbeit. Mit höheren Steuern senken die Unternehmen zudem die Löhne der Menschen, die das BGE noch nicht in Anspruch genommen haben. Diese flüchten nun ebenfalls dorthin. Die Spirale dreht sich.

Das BGE beraubt sich schließlich seiner eigenen Grundlage.
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...
03.01.2013 12:21 Uhr von BrillenPutzTuch
 
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Fakt
03.01.2013 19:39 Uhr von Teffteff
 
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Teffteff
04.01.2013 13:30 Uhr von sicness66
 
+1 | -2
 
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Wieso sollte dem Kapitalisten das Druckmittel fehlen ? Er sitzt schließlich weiter auf dem Kapital. Wenn das BGE eingeführt würde, heisst das ja nicht sofort, dass es in Stein gemeißelt in alle Ewigkeit existiert. Und somit ergibt sich ein Druckmittel auf die Politik diese Wirtschaftsform wieder abzuschaffen. Haben wir ja mit der Privatisierung sämtlicher Lebensbereiche erfahren dürfen, wie schnell das geht.

Und wie das ghostinside schon richtig dargestellt hat, würde es auch dem Arbeitsmarkt weiter "Druck" geben.
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@Male
04.01.2013 16:59 Uhr von NaivToertchen
 
+0 | -1
 
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"finanzierbar wäre alles, wir sind reich."

Wir?

"richtig wäre ein mindestlohn, angemessene bezahlung."

Richtig wäre einfach nur Lohn! Und wenn der Arbeitgeber unLOHN zahlen will, so muß den Sklaven erlaubt sein, dem Arbeitgeber den Schädel runter zu reissen und in den Hals zu scheissen, und nicht auf steuerliche Sozialhilfe hoffen!

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